Beiträge von gregor

    Nach meinen letzten Erfahrungen mit den "Profis aus dem Handwerk" habe ich jetzt auch zur Do-It-Yourself-Fraktion gewechselt.


    Letzten Sommer haben die Vollpfosten den Vorderreifen falsch rum aufgezogen. Habe ich erst zuhause bemerkt, beim Radeinbau. Rad in den Kofferraum, wieder hingefahren und mich beschwert. Sagt mir der Kerl doch, sie hätten gerade viel zu tun, ich muss das Rad dalassen und morgen wieder kommen. Also insgesamt dreimal zum Reifenfachbetrieb gefahren (insgesamt 60 km hin und zurück) um einen Satz Reifen zu wechseln. Für 30 Euro ohne Quittung, Altreifenentsorgung extra.


    Nächster Reifenwechsel an anderem Moped dann bei Motorradwerkstatt. Der Meister legt höchstselbst Hand an, montiert den Reifen und wuchtet dynamisch. Erklärt das Hinterrad zum echten Glücksfall: Läuft ohne ein Gramm Gewicht perfekt rund.
    Zuhause Räder eingebaut, einfach mal zum Spaß auf dem Hauptständer das Hinterrad auf 60 km/h beschleunigt - rappelt wie Pinochio beim wichsen.


    Hinterrad ausgebaut, auf den Pendelbock gelegt und statisch ausgewuchtet: 25 Gramm mussten drauf.
    Vorderrad auch wieder ausgebaut und statisch gewuchtet: Waren 15 Gramm drauf, die gehörten auch drauf, aber um 30 Grad woanders.


    VÖLLIGER MURKS also. Vom Meister höchstselbst für 30 Euro (inkl. Rechnung und Altreifenentsorgung, immerhin).


    Also liebe Kollegen: Traut NIEMANDEN!!!!


    Aber eine serienmäßige 2-A-Sicherung durch eine 10-A-Sicherung zu ersetzen ist schon ein sehr zweifelhaftes Unterfangen... Die Fachprüfung zum KFZ-Elektriker bestehst du damit nicht :naughty:



    Klingt wirklich nach Can-Bus-Überwachung... dann besser mit dem Spannungswandler an Standlicht (vorne) oder Rücklicht (hinten) gehen. Die Zumos ziehen maximal 1,7 Ampere (Akku leer - voller Ladestrom, DPPM-Betrieb, Display auf 100 %, habe ich selbst gemessen), das wird kein Probleme an der jeweiligen Sicherung geben.


    Ja, hast du... aber nur zwei Jahre :violin: :eusa-whistle: :violin:


    Die aktuellen Zumo 3x0 und 590 fahren nach Stomabschaltung nicht komplett runter, sondern gehen in den Standby-Modus und wachen dann bltzschnell wieder auf.


    Die Zumo 3x0 haben an Elektronik nur einen Spannungswandler auf 5 Volt vorgeschaltet, und diese Minimal-Elektronik steckt noch nicht mal im Halter, sondern in dem - tatsächlich dichten - Kästchen in der Zuleitung. Deshalb hast du bei den Zumo 3x0 Modellen wenig Ärger in der Richtung.
    Bei den anderen Zumos (550, 660) und jetzt beim neuen 590er hast du sehr viel komplexere Elektronik direkt im Halter, und dieser kann wegen der Federkontakte gar nicht 100-% luftdicht sein. Aber wie ich schon oben geschrieben habe, die Probleme mit Grünspann bei Dauerplus müssen nicht auftreten, aber wenn nach zwei - vier Jahren. Also erst nach dem Ende der Gewährleistungszeit.


    Fahre seit dem Street Pilot 2610 mit Garmin, habe seitdem jede Neuerscheinung mitgemacht.
    Habe nen guten Draht zum Fachhändler (Familie, bekomme die Geräte zum Händler-Einkaufspreis) und da erfährt man nach Ladenschluss so einiges.
    Kurz: Besser kein Dauerplus.


    Gruß
    gregor


    Ouups, da habe ich dein Posting in den falschen Hals bekommen. Nix für ungut :eusa-whistle:


    Wenn Du meinen Beitrag GELESEN hättest, dann wüsstest du, dass die Korrosionsprobleme nur bei DAUERPLUS auftauschen... Aber du schließt das Navi immer ans Rücklicht an, was ja auch richtig ist, und dann passiert das natürlich nicht...


    Kleiner Denkfehler: In der Garmin-Halterung befindet sich Elektronik, die auch ohne angeschlossenes Navi am Strom nuckelt. Nicht viel, aber über mehrere Wochen dann halt schon. Aber wichtiger ist, Germin-Halterungen sind bekannt für Probleme mit interner Korrosion (Lokalkorrosion mit Luftfeuchtigkeit als Elektrolyt und Elektrolyse per Batteriestrom) bei Dauerplus. Habe da schon mehrere defekte Halterungen aufgemacht, da blühte innendrin munter der Grünspan.


    Das Problem hast du natürlich auch bei geschaltetetem Plus, aber dann blüht der Grünspan halt nur ein paar Stunden während der Fahrt und nicht rund um die Uhr das ganze Jahr lang.


    Die Halterung des 590er habe ich auf ein dünnes Zwei-Leitungs-Kabel umgebaut. Deutlich angenehmer zu verlegen und die ganzen Sonderfunktionen brauche ich eh nicht.


    Gruß
    gregor

    Die Durchzugsmessung ist genau die Messung, wo die Fahrtwiderstände den längsten Hebel haben. Kleine Unterschiede in Wind und Gefälle, aber auch Reifendruck oder Temperatur (Luftdichte) können das Ergebnis stark beeinflussen.
    Deshalb niemals Durchzugswerte aus verschiedenen Quellen vergleichen.
    Bei MOTORRAD NEWS hatten sie mal nen Vergleichstest Speed Triple 1050 gegen Z 1000.
    Die Kawa hatte den deutlich besseren Durchzug. Aber dann haben die Jungs mal nachgerechnet, und es kam raus, dass der Sechste der Kawa genau so kurz übersetzt ist, wie der Vierte der Triumph... Das ist natürlich ein billiger Trick um in den Messwerten nach vorne zu kommen...