wenn man so will... - das "Ventil" ist eine (oder auch mehrere) Bohrung im Hydraulikkolben welche die max. Durchflussmenge vorgibt, während durch die Zusammenstellung und Kombination der Shimstacks sowohl für den high- als auch für den lowspeed Bereich die Dämpfungseigenschaften feinjustiert werden. Googel mal nach ",Dämpfung Shimstack". Was die KI da zusammenstellt beschreibt die Funktionsweise der Dämpfung recht gut verständlich.
Vom Funktionsprinzip her muss man sich das vorstellen wie den guten, alten Vergaser.
Der Kolben ist die Düse und gibt das Maximum vor. Die Shimstacks sind quasi die Düsennadel die das Ganze feinjustiert.
Ähnlich wie bei der Düsennadel durch das Gewinde lässt sich beim Shimstack durch die Druck-/ Zugstufeneinstellung über eine Schubstange ein Bypass öffnen der bestimmt mit welcher Intensität die Schims wirken sollen. - Verglichen mit der Abstimmung der Shimstacks selbst, bei denen man durch die Kombination von Schims mit unterschiedlichen Stärken, Durchmessern und Materialeigenschaften die Charakteristik sehr fein abstimmen kann, also nur eine sehr grobe Regulierung die lediglich auf die Konfiguration der Shimstacks aufsetzt.
Aus dem voran gegangene lässt sich dann auch ableiten was eine highend Fahrwerkskomponente so teuer macht...
Zum Einen geht es um unendlich viel KnowHow - und zum Anderen reden wir hier über Fertigungstolleranzen im μm-Bereich die über Dinge wie Losbrechwiderstand, Ansprechverhalten und Präzision entscheiden... - ist also wie ein Vergleich zwischen Chinawecker und einer Rolex. Im Prinzip tun beide das Gleiche - die Frage ist nur wie präzise und zuverlässig sie es tun...