Beiträge von merlin63

    Moin,

    mit Deiner Einordnung der Pauschalangebote liegst Du zum Teil schon ganz richtig, aber...

    Bei den häufig verwendeten Tuningteilen wie Luftfilter oder Akrapovic gibt es ausreichend Daten um auch so in gewissem Rahmen eine Kennlinienoptimierung anhand der erhobenen Mittelwerte auf die ECU zu schreiben.

    Über die Qualitäten der verschiedenen Anbieter kann ich Dir nicht allzuviel sagen. Was ich aber aus persönlicher Erfahrung sagen kann ist, dass sich bei Interesse für dieses Thema ein Blick auf das "PowerVison3" von MikronSystems (DynoJet) lohnt. Mit diesen Tool erhältst Du Zugriff auf alle relevanten Parameter der ECU und kannst Dir mit der für Lizenzinhaber kostenlosen Software nach entsprechender Einarbeitung selber Tunefiles erstellen.

    Wenn Du Dich da noch nicht dran traust, hast Du alternativ die Möglichkeit Dich an den Spezi, Armand Mortier, zu wenden.

    Anhand Deiner Angaben zu Veränderungen und individuellen Wünschen z.B. zu Gaskurven, aufheben von gangselektiven Drosseln, Teillastruckeln, etc. erstellt er Dir anhand der für diesen Motor vorhandenen Prüfstanddaten ein Tunefile und schickt es Dir per Email. Du kanst es dann auf Dein Gerät laden und damit Deine ECU füttern.

    Das Original-File wird bei dem Vorgang automatisch auf Deinem Gerät gespeicher und kann bei Bedarf jeder Zeit wieder hergestellt werden.

    Last not least kannst Du mit Möpi und Gerät (Lizenz) auch jeder Zeit zu einem DynoJet Stützpunkthändler gehen und das Möpi auf dem Prüfstand feinabstimmen lassen...

    Egal ob mit, oder ohne Prüfstand. Die Kombi aus Akra, Luftfilter und Tunefiles bringt auf jeden Fall ein deutlich spürbar besseres Ansprechverhalten und etwas mehr Leistung in erster Linie durch den damit fast linearen Drehmomentverlauf ohne Einbrüche.

    !!! Das Du Dich mit der Aktion deutlich außerhalb dessen bewegst was zulässig ist sollte eigentlich nicht weiter zu erklären sein...😉!!!

    Dazu sollte man sich aber auch seine Jahreskilometer mal anschauen...

    Das Möpi steht garnicht lange genug um mit dem Ruhestrom die Batterie leer ziehen zu können...

    ich nutze den Bruchstrich für mich um Druck vom Kessel zu nehmen...

    Als 99,9% Selbstschrauber stelle ich mein Möppi am 01.11. auf die Bühne und bastel bis zum 01.03. mit Genuss und ohne jeden Stess dran herum.

    Pünktlich zur Saison steht sie dann wieder da wie aus dem Ei gepellt und ist topfit.

    Ich denke mit der Kulanz wird es sich bei Yamaha ähnlich verhalten wie bei allen anderen Herstellern auch.

    Wenn es sich nicht um ein Teil handelt das dafür bekannt ist immer wieder mal Ärger zu machen wird das wohl eher schwierig.

    Wenn es dann auch noch um ein Verschleißteil geht bei dem die tatsächliche Standzeit wie bereits erwähnt stark von der individuellen Nutzung abhängig ist wird's wohl kaum etwas werden.

    Aber sei es drum...- an meiner alten FJ1200 hat die Kupplung bei knapp 60tkm angefangen fröhlich vor sich hin zu scheppern - und ich hab dazu schelmisch immer gesagt "wenn die aufhört zu rappeln, dann ist was kaputt...'

    Bei 185tkm musste ich Ihr dann tatsächlich einen neuen Korb spendieren.

    - war allerdings auch ein reines Langstrecken-Möpi und wurde nur selten mal unter 300km am Stück gefahren...

    Auch wenn's sicher nicht die feine englische Art ist , so hat der Mensch aus der Werkstatt nicht ganz Unrecht...

    Der Kupplungskorb ist ein mechanisch recht stark beanspruchtes Teil welches folgerichtig auch einem größeren Verschleiß unterliegt.

    An den Führungen für Scheiben ind Lamellen bilden sich leichte Grate und Auswaschungen die für ein etwas größeres Spiel sorgen das Du dan als rasselndes Geräusch wahrnimmst.

    Auch verschleißen die Ruckdämpfer hinter dem Korb mit der Zeit etwas, bzw. verhärten durch Materialermüdung was einem geschmeidigen Lauf ebenfalls nicht unbedingt zuträglich ist.

    Aber, auch damit hatte der gute Mann recht, mit einer so rasselnden Kupplung kannst Du ohne Probleme noch ewig weiter fahren ohne, dass etwas wirklich kaputt geht.

    Wenn Dir das zu sehr auf den Keks geht, dann strapaziere einfach mal die Suchfunktion. Es haben hier schon einige ihre Kupplungskörbe nebst Beiwerk selber gewechsel (ist kein Hexenwerk) und waren dabei mit ca. 600-700 € für's Material ausgekommen...

    quadratur des Kreises...🤔

    Naja wenn ich einen Rahmen wie in den 80ern aus dickwandigem Billigstahl an Stelle von z.B. dünwandigem Molybdän zusammen zimmere dann kann nichts innovatives dabei heraus kommen.

    Das konnte z.B. Husquarna schon vor über 30Jahren besser mit ihrer bärenstarken 510 TE und ganzen 117kg.

    Zwar sehr spartanisch aber machbar - und sogar mit Straßenzulassung...

    Ich behaupte einfach mal , dass eine 900er Tenere mit 180kg nur eine Frage des wollens wäre.

    Das sowas nicht zum Dumpingpreis zu haben wäre ist klar, aber das wäre mir in dem Moment wurscht wenn ich's denn bekommen könnte.

    Meine Tracer 900 ist mit vergleichsweise einfachen "Bordmitteln" inzwischen auch runter auf 195kg und damit noch öängst nicht ausgereizt. Wenn ich's wirklich ernsthaft betreibe und anfange mir das eine oder andere Teil als CFK Sandwich zu pampern sind sicherlich auch 180kg noch ohne Abstriche am Komfort machbar.

    Das gepaart mit meinen bummelig 68kg bei 180cm dürfte dann schon richtig gut zur Sache gehen...

    Die kleineren,"leichteren" Bikes sind sicherlich eine recht interessante Entwicklung, werden aber durch die 175Kg der A2 Regelung konterkariert...

    Sowas geht locker mit 150kg und weniger!

    Wäre mir persönlich schon wieder zu schwer... - eine komod ausgestattete SuperTenere auf der Basis des 900er CP3 wäre mein WunschMöpi.

    Nach Möglichkeit mit etwas weniger "Eisenschwein" Charakter als die T7 - Das Teil ist für seine Klasse einfach eine bescheiden ausbalancierte Bleiente die min. 30kg leichter gehört und mit deutlich tieferem Schwerpunkt daher kommen sollte...