Beiträge von merlin63

    Auch immer wieder zu empfehlen, weil preiswert, rustikal und bodenständig, ist der Iselsbergerhof. Etwas oberhalb von Lienz direkt an der Auffahrt zur Großglockner Hochalpenstraße gelegen ein perfekter Ausgangspunkt für viele superschöne Tagestouren durch Osttirol/Kärnten, italienische Dolomiten und Slovenien. Der "Sepp" ist selbst Biker-Urgestein und freut sich über jedes Möpi vor dem Haus. Ein Einzelzimmer mit Halbpension liegt bei € 69,-

    Facebook: Iselsbergerhof.at


    Ps. Gpx-Touren hätte ich so Einige...

    Du scheinst da orgendwas falsch verstanden zu haben...

    Wenn original eine progressive Feder verbaut ist, dann wird die sich in der oberen Hälfte des Gesamtfederweges eben "progressiv" von vermutlich etwa 5Nmm auf 7Nmm aufbauen. Etwa ab der Hälfte des Gesamtfederweges arbeitet sie dann praktisch linear mit 7Nmm.

    Baust Du eine lineare Feder mit 9Nmm ein dann fühlt sich die vermutlich vom ersten mm an schon Brettsteif an.

    Das weiche Einsetzen der Federkraft und damit ein wesentliches Komfortmerkmal ist dann Geschichte und Du musst die Dämpfung sehr fein einstellen um ein Stempeln des Vorderrades zu verhindern.

    Immer dran denken " so weich wie möglich ind so hart wie nötig"!

    Progressionskennlinien wird es schon geben...- die Frage wird sein ob irgendwer sie rausrückt..

    Wenn Du mit einem Erhöhen der Vorspannung um nur 6mm vorn schon auf ein SAG von 30% kommst, dann würde ich damit so erst einmal fahren. Bei dem relativ geringen Preload hast Du auf jeden Fall genug Reserven. Bei den 7Nmm Federn erhöht sich die Expansionskraft mit jedem Millimeter um weitere ~14kp - und Du hast noch einen Restfederweg von ca.82mm zur Verfügung. Mit anderen Worten: kurz vor Block hat sich die Expansionskraft um weitere rund 1150N erhöht...

    Ich würde erst einmal nur SAG auf 30% einstellen und analog dazu die Zugstufendämpfung ebenfalls um probeweise erst einmal 4Klicks erhöhen.

    Dann würde ich mal abwarten was Wilbers zur Saison bringt und mir ein angepasstes 640/ 641 mit hydraulischem Preload für hinten gönnen...

    Ich fürchte nur, dass das ziemlich "brettig" werden wird mit 'ner linearen 9er...

    Schau dich mal auf dem Markt um ob Du irgendwo Progressive mit 7,5-9 o.ä. bekommen kannst.

    Dann hättest im Bereich von 30-40%SAG noch ein angenehm weiches Ansprechverhalten und wenn's gröber wird nach hinten raus die Reserven.

    Eine gute Abstimmung heißt immer "so weich wie möglich und so hart wie nötig"

    Rudolf

    Die zu erwartende Laufleistung der Akkus deckt sich ja weitgehend mit dem was ich geschrieben hatte. 85% nach 400tkm ist schon ein ordenlicher Wert. - Da pfeift so mancher Verbrenner nur noch aus dem letzten Loch...- wenn er's denn bis dahin schafft...(siehe Beispiel FSI und TSI Motoren, etc.) Rechnet man dazu noch den übrigen Verschleiß und den ungleich höheren Wartungsaufwand beim Verbrenner wird es schon interessant.

    Dem gegenüber stelle ich aber einfach mal ein konkreres Fallbeispiel in den Raum. Meine Frau braucht ein Fahrzeug praktisch nur um ihren Arbeitsweg zu bestreiten, hat eine tägliche Strecke von 2x95km und keine Möglichkeit an der Arbeitsstelle zu Laden. Inkl. kurzer Abstecher zum Einkaufen o.ä. kommt sie also auf ca. 210km/Tag.

    Öffies auf der Strecke = Fehlanzeige bzw. mit einem Aufwand von 2x3,5Std. verbunden, vorausgesetzt die Anschlüsse funktionieren...😥

    Arbeitsplatzwechsel nach über 40Jahren Betriebszugenhörigkeit keine Option weil spezifisch hoch qualifiziert und nicht gewillt für netto €1000,- weniger zu arbeiten.

    Ein E-Fahrzeug welches einiger Maßen gut ausgestattet ist und mit der nötigen Reichweite aufwarten kann liegt preislich im Bereich ab ca. € 35.000 und ist günstig- gebraucht praktisch nicht zu bekommen...

    In unserem Falle tut ein Skoda Fabia 1,6tdi als Leasingrückläufer, 3Jahre alt für €10500,- mit einem Durchschittsverbrauch von 4,2Litern und sehr überschaubarem Wartungsaufwand klaglos seinen Dienst.

    Für uns ist das aktuell immer noch alternativlos...

    Hans 09

    das ist im Grundsatz sicherlich richtig.

    Ohne Fußabdruck in der Natur gibt es nunmal keine Mobilität - noch nicht mal mit 'nem konventionellen Drahtesel...auch der muss orgendwo produziert werden.

    Die Entwicklung in der E-Auto Branche schreitet aber im krassen Gegensatz zu den Verbrennern mit sieben-Meilen-Stiefeln voran und wird in absehbarer Zeit die Verbrenner einfach überrennen.

    Mein Hauptkritikpunkt richtet sich auch nicht gegen die Technologie an sich, sondern zum Einen gegen die Hersteller die sich ihre Entwicklungskosten vergolden lassen wollen und uns immer noch weis zu machen Versuchen etwas anderes als die Premiumklasse sei unwirtschaftlich. Das mag vielleicht noch in der Prototypenentwicklung stimmen, nicht aber in der Serie. Wenn die einmal läuft, dann lassen sich E-Autos erheblich günstiger produzieren und verkaufen als ein adäquater Verbrenner... - ist natürlich nicht gewollt...

    Zum Anderen ist es die die Technologie der Akkus die buchstäblich noch im Säuglingsalter steckt. Obgleich auch in diesem Status schon sicher ist, dass ein sinnvoll ausgelegter E-Antriebsstrand mühelos auf eine halbe Million Km kommt bevor der Akku platt ist. (wieviel % der Fahrzeuge kommen auf eine solche Nutzungsdauer...?) Die sterblichen Überreste der Akkus zu recyceln ist heute schon technich zwar aufwändig aber problemlos machbar. Ich sehe mit einiger Vorfreude der kommenden ersten Generation der Feststoffakkus entgegen die es nach Meinung der Experten erreichen wird die Energiedichte der bisherigen Technologie zu vervierfachen, sowie deutlich günstiger und vom Materialbedarf her um ein vielfaches weniger umwelltbelastend zu produzieren sein wird als die Bisherigen.

    Man darf gespannt sein ob sich Hersteller finden werden die in der lukrativen Sparte der kleinen Mittelklasse ein Fahrzeug unter 20K€ raus bringen - vermutlich einmal mehr aus dem Reich der aufgehenden Sonne...

    Was die Ladeinfrastruktur angeht, so ist das nur eine Frage des Wollens. Bei einer vollständigen Wandlung der Individualmobilität hin zum E-Auto würde sich nach Meinung der Experten die Netzlast um etwa 12% erhöhen und wäre in vielen Bereichen mit der vorhadenen Infrastruktur noch zu bewältigen. Wobei ein Ausbau durch den Zugewinn an Reichweiten mit der neue Akkugeneration auch mit einer geringeren notwendigen Dichte der Infrastruktur einher gehen würde. Die schon vorhadene privaten Wallboxen z.B. könnten dadurch vielfach gemeinschaftlich für mehrere Fahrzeuge genutzt werden...

    Alles in allem sicherlich bei Weitem noch kein "rundum sorglos Paket" aber trotzdem, wie ich meine, eine nicht uninteressante Perspektive, die über kurz oder lang auch auf dem Zweiradmarkt Einzug halten wird...

    IMO ist es zum Einen die nahzu perfekte Umsetzung des Retrodesign in Anlehnung an die Ur-Z aus den 80ern.

    Zum Anderen ist der Motor ein Traum. - Damit will ich auf gar keinen Fall den CP3 abwerten, aber der samtweich laufende Reihenvierer von Kawa spielt einfach nochmal in einer ganz anderen Liga.

    Ich habe selber lange damit gerungen was es werden soll und mich schlussendlich nur wegen der enduroähnlichen, aufrechten, entspannten Sitzposition, dem von Yamaha perfekt integrierten Koffesystem und dem bei der Kawa fehlenden Tempomaten für die Tracer 900GT entschieden.

    Der Zweifel ob es die richtige Endscheidung war ist aber bis heute geblieben...

    Schau doch einfach immer wieder mal bei Kleinanzeigen rein.

    Es sind zwar meist nicht wircklich Schnäppchen, aber dort tauchen häufiger mal die original Tracer Koffer mit 2x 20l zu relativ moderaten Preis auf.

    Wie schon erwähnt sind die Halterungen dafür auch bei der "nicht GT" serienmäßig integriert. Nur die Führungslasche an den Soziarasten müßte noch angebaut werden.

    Der riesen Vorteil bei den Teilen ist, dass sie in Sekunden schnelle abgenommen sind und absolut nichts Störendes am Bike verbleibt. Außerdem sind sie komplett wasserdicht, Privates ist unter Verschluss und beim Fahren merkst Du definitiv überhaupt nichts davon, dass sie da sind....

    ...- zusätzliche Option: da ich meist mehrere Wochen mit kompl. Camping Equipment usw. unterwegs bin, habe ich mir inzwischen für gerade mal € 90,- noch ein Paar gebrauchte Koffedeckel von einer FJR in der Bucht gezogen, passend lackiert und die Scharnieraufnahmen so umgestrickt, dass ich quasi "snap and lock" zwischen 2x20 und 2x33 Liter wechseln kann😉

    Sei froh drüber - das ist leider absolut keine Selbstverständlichkeit und wird zunehmend seltener😥

    ...Diagnosestecker dran => Teile tauschen

    vielmehr können viele schon garnicht mehr. Wenn kein Sensor einen Fehler meldet oder der Bock einfach den Dienst quitiert sind die meisten schon mit ihrem Latein am Ende...

    Die alten, ausgebufften Schrauber die sich anbahnende Probleme schon im Ansatz erkennen und mit überschaubarem Aufwand frühzeitig beheben konnten sterben buchstäblich langsam aus...