Alles anzeigenDas Thema mit dem E-Auto ist für mich durch. Ich denke, es wird in wenigen Jahren so sein, dass kaum jemand mehr einen Verbrenner als Neuwagen kaufen möchte. Aber jeder wie er mag - das ist doch das schöne!
Aus einer englischen Sendung:Stellt Euch mal vor, es wäre anders herum gewesen: E-Autos hätten sich damals durchgesetzt und jetzt kommt einer mit der Idee um die Ecke:
A: - Hey lass mal in die Autos einen großen Tank mit brennbarer Flüssigkeit einbauenA: - und dann einen Motor bauen, in dem wir kontrolliert Explosionen durchführen
B: Aha - und dann haben wir mehr Performance?
A: Eh, ne - im Gegenteil - wir haben so wenig Drehmoment zu Beginn, dass wir eine komplexes Etwas namens Getriebe benötigen - und damit muss man sorgsam umgehen, sonst nimmt es SchadenB: Ok - und ist es dann sparsamer?
A: Ne - deutlich geringerer Wirkungsgrad als ein E-Motor
B: Aber Umweltfreundlicher?
A: Ne - das furzt so ungesunde Gase in die Luft und stinkt
B: Aber es ist einfacher und braucht weniger Wartung?
A: Nein - viel mehr bewegliche Teile, Schmierstoffe, Filter etc.B: Und was sind die Vorteile?
A: Naja - Du kannst super schnell tanken und damit 1000km am Stück fahren. Das ist doch toll für die paar Leute, die eine Monsterblase haben!
B: Kann ich denn auch zu Hause oder beim Einkaufen tanken?
A: Ne, Du musst an spezielle Orte, die viel Platz in Anspruch nehmen.
B: Ich weiß nicht.. bin skeptisch.
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Du hast vergessen zu erwähnen, dass diese (in deinem Scenario) neue Technologie erheblich günstiger in der Anschaffung ist und (theoretisch) von jedem, der einen Schraubendreher halten kann repariert werden kann😉
Es müssen auch keine 1000 km am Stück fahren möglich sein, um zumindest nach aktuellem Technikstand die Reichweite eines BEV zu übertreffen.
Dafür reichen schon je nach Ausstattungsvariante des EV 400 km.
Und darum geht es doch einer großen Anzahl an Verbrennerfahrern.
Wir möchten uns auf Reisen nicht nach unserem Fahrzeug richten müssen sondern nach der eigenen Fahrausdauer.
Und wenn ich einmal im Jahr ein Wochenende nach Südfrankreich fahren möchte, dann reicht es eben nicht, wenn mein Fahrzeug alle 400km für 3 Stunden an der Steckdose hängen muss.
Das heißt, für diesen Zweck bräuchte ich ein zweites Auto, müsste fliegen plus einen Mietwagen buchen oder den Zug nehmen.
Ich persönlich verteufel EV's nicht grundsätzlich.
Dennoch war es für mich als Mieter eines Hauses ohne Garage, Photovoltaik und Wallbox absolut unzumutbar, ein Elektroauto bis 30000€ zu finden, dass auch nur ansatzweise genügend Reichweite für mein wöchentliches Fahrprofil hat.