Beiträge von Kevin Dingleberry


    Das macht niemand, weil das so ziemlich die langsamste Methode wäre, ein Elektrofahrzeug zu laden.


    Aus einer Photovoltaik Anlage, die faltbar und klein genug ist, um mobil zu sein bekommst du bestenfalls 250w pro m².


    Wie lange soll denn der Ladevorgang dauern, wenn du deine Energie wirklich nur aus dieser mobilen Zelle beziehst?


    Bei dem Hochvoltschein zum Einfahren der Fahrzeugs in die Werkstatt bin ich allerdings bei dir (auch wenn Stufe 1 etwas mehr beinhaltet, als die Berechtigung, das Fahrzeug in die Werkstatt zu fahren)

    Wie Klemse schon erwähnt hat, probiere ein wenig mit dem Luftdruck herum.

    Die 2,5/2,9 sind eher suboptimal.


    Auch haben viele mit dem Originalreifen Probleme. Meine RN87 schlingerte auch ab etwa 160. Das Problem habe ich nicht mehr, seit ich vom Bridgestone S23M auf den S23 gewechselt habe und 2,3/2,6 bar fahre.

    Korrekt. Unter hohem Energieaufwand ist Lithium recyclebar.

    Die Ölreserven reichten auch mal für Jahrhunderte. Dann begann die kommerzielle Nutzung.

    Genau wie CO2 Neutral hergestellte Kraftstoffe.

    Keine Einwände :thumbup:


    Um das erneut zu verdeutlichen:
    Ich habe ja mit keinem Wort gesagt, dass EV´s nicht die Zukunft sind. Dennoch sollte man sich Alternativen freihalten, die eventuell ihre eigenen Vorteile haben.

    Als Beispiel fällt mir spontan die Transportierbarkeit von Gas, Diesel und Benzin sowie ein schnelles Auftanken von Fahrzeugen und Stromerzeugern ein, sollte es erneut zu einem Katastrophenfall kommen.

    Meinst du Natrium-Ionen?

    Falls ja, das ist für Elektromobilität ein Luftschloss. Zu geringe Energiedichte.


    Es gibt ständig irgendwelche Schlagzeilen von neuen Akkutechnologien, von denen man dann nie wieder etwas hört.

    Was man bei der Diskussion auch nicht aus den Augen verlieren sollte:


    Wir werden von einer endlichen Ressource (Erdöl) zur nächsten ebenfalls endlichen Ressource getrieben (Lithium).


    Mit ist bei der Aussage durchaus bewusst, dass Lithium nicht nur für Fahrzeuge verwendet wird. Allerdings steigt logischerweise der Bedarf extrem an, wenn die ganze Welt sich für vollelektronische Mobilität entscheidet.


    Daher ist es wichtig, weiterhin an alternativen zu arbeiten. Sei es synthetische Kraftstoffe oder Wasserstoff. Ja, die Produktion ist ineffizient, aber wenn Strom irgendwann zu 100% aus erneuerbaren Energien produziert wird, sollte sich diese ineffizient ausgleichen.

    900km sind auch fast 1000.

    Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich zu meinen 10 Stunden Fahrzeit auch noch 2 oder möglicherweise 3 Ladepausen dazurechnen muss (wie lang die durchschnittliche Ladedauer ist, muss jemand berichten, der ein Elektrofahrzeug fährt), wird mir tatsächlich schwarz vor Augen.

    Nichtsdestotrotz habe ich mein Benzin in 10 Minuten wieder aufgefüllt, war pinkeln und habe einen Kaffee oder eine Cola getrunken, bevor ich mich auf die nächsten 300km stürze.

    Der Zeitfaktor lässt sich aktuell noch nicht weg diskutieren.


    Ein weiteres Argument der EV Fahrer: "Wann fährt man denn mal 1000 km am Tag?"

    Ist in meinen Augen völliger Blödsinn. Es geht nicht darum, wie oft ich das mache, sondern darum, dass ich das mit einem Verbrennungsmotor machen kann, mit einem Elektrofahrzeug jedoch nicht (oder nur mit einer äußerst geringen Anzahl an BEV).


    Auch beschädige ich meinen Kraftstofftank nicht, wenn ich ihn bis auf den letzten Tropfen leer fahre, oder bis zur Oberkante fülle. Ebenfalls kann ich ihn so schnell wie physikalisch möglich tanken, ohne dass sich langfristig mein Tankvolumen dadurch reduziert.


    Natürlich, viele dieser Argumente lassen sich vermutlich in Zukunft durch weitere Verbesserungen der Akkutechnologie ausmerzen. Allerdings haben meine angebrachten Argumente die letzten 20 Jahre weitestgehend stand gehalten.


    Die versprochenen Verbesserungen bei Akkus gibt es schon ewig.

    Dennoch muss ich mein Telefon spätestens nach 1½ Tagen laden und habe mein Cardo nach dem ersten Winter auf Garantie getauscht bekommen, da der Akku gute 40% seiner Kapazität verloren hatte (Fehler meinerseits, ich habe den Akku vor der Winterpause nicht auf 60% entladen).


    Es streitet auch kaum jemand ab, dass BEV deutlich effizienter als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sind. Dennoch sind Akkus nach derzeitigem Stand mit ihrer geringen Energiedichte für Motorräder kaum realistisch einzusetzen.