Beiträge von Hans 09

    Also früher hieß es mal daß der Vorteil der Einarmschwinge im schnellen Radwechsel liegt. Dies kommt natürlich nur bei Veranstaltungen zum Tragen, bei denen während eines Rennens die Reifen gewechselt werden müssen (z. B. Honda RC30 bei den Langstrecken / 24. Std.-Rennen). Da die Jungs in der Boxengasse aber mittlerweile genauso schnell bei einer Zweiarmschwinge sind, nutzt keiner mehr das alte Prinzip. In der Zeitschrift "Motorrad" (90er Jahre - als die RC 30 kam) wurde die Einarmschwinge als teuer, schwer und nicht vorteilhaft im Straßenverkehr (also ohne permantenten Reifenwechsel) beschrieben. Dass Ducati dass seit der 916 nutzte liegt wohl eher an modischem Chic als am technischen Nutzen. Mittlerweile nutzen sie es ja bei den aktuellen Panigales auch nicht mehr, weil das System zu schwer und zu teuer ist und man mit der neuen 2-Arm-Schwinge wohl einen gewissen Flex nutzen kann.

    Wie unterschiedlich die Geschmächer doch sind....ich finde dass der GS-Schnabel (gerade in Zange's passendem Schwarz) eigentlich ganz gut zu seiner Tracer passt. Hätte ich die , hättei ch das Teil wohl auch montiert. :thumbup:

    Ich ebenfalls! ;) Bin fast jedes Jahr in Südtirol/Tretino, aber immer nur mit der Dose. ;( Geht leider nicht anders wegen Familie und Hund. Aber irgendwann muss ich es auch in die Alpen geschafft haben mit meiner Tracer. Gehört ja irgendwie in jedes Motorradleben rein.


    Zange: Vielleicht können wir ja in 10 Jahren zusammen runter fahren, wenn wir dann in Rente sind. 8)


    Die Berichte hier sind wirklich interessant und machen Lust auf ne Tour.

    ^^ Mir fällt es persönlich schwer, einen Mann zu feiern, nach dem der Diesel-Skandal quasi benannt wurde. Zum Glück ist dem seine Zeit vorbei. Selten so einen machtgierigen Feigling gesehen, der auf dem sinkenden Schiff noch andere verantwortlich macht.


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    Der "Piech-Skandal" bezieht sich hauptsächlich auf die Rolle des früheren VW-Patriarchen Ferdinand Piëch im Zuge des VW-Abgasskandals, wobei ihm vorgeworfen wurde, er habe von den Manipulationen gewusst, aber erst spät gehandelt, während er seinerseits den damaligen CEO Martin Winterkorn belastete, was eine interne Macht- und Vertuschungsdebatte innerhalb von VW auslöste, da er angeblich frühere Hinweise ignorierte, aber später Aussagen machte, die den Skandal weiter vertieften.
    Hintergrund: Der VW-Abgasskandal

    • Was war es? Volkswagen hatte bei Dieselmotoren eine Software eingesetzt, die Abgaswerte bei Tests manipulierte, um die gesetzlichen Grenzwerte einzuhalten, obwohl die realen Emissionen (Stickoxide) viel höher waren.
    • Wann? Der Skandal wurde im September 2015 öffentlich, aber die Betrugsfälle fanden bereits seit 2009 statt.

    Ferdinand Piëchs Rolle

    • Frühe Hinweise: Piëch erhielt laut Medienberichten bereits Anfang 2015 Hinweise von US-Behörden und dem israelischen Geheimdienst Schin Bet über die Abgasmanipulationen.
    • Belastung Winterkorns: Er belastete später den damaligen Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn, indem er aussagte, er habe ihn Ende Februar 2015 darauf angesprochen, aber Winterkorn habe nicht reagiert.
    • Kritik und Gegenwind: Piëch wurde vorgeworfen, selbst Teil des Systems gewesen zu sein, das Vertuschung betrieb, und seine späten Hinweise wurden als Manöver oder Racheakt interpretiert, da er auch Niedersachsens Ministerpräsidenten Stephan Weil (der im Aufsichtsrat saß) attackierte.

    Zusammenfassend: Der "Piech-Skandal" ist weniger ein eigenständiger Skandal, sondern die Auseinandersetzung um die Aufklärung des Dieselskandals und die Frage, wie viel der einflussreiche Patriarch Ferdinand Piëch wusste und wann er (oder andere) handelte, was zu einem komplexen Schlagabtausch und Anschuldigungen innerhalb der VW-Führung führte. "