Beiträge von Rostocker

    Bei 40k zögere ich schon, das in ein Auto zu investieren - für ein Motorrad weit über meinem Limit. Aber der Impuls ist mMn jetzt gesetzt, die Schallmauer bei der Leistungsdichte ist damit durchbrochen. Preise werden bald fallen und gleichzeitig die Leistung weiter steigen. Und wenn meine GT+ dann mal eine Nachfolgerin braucht, dann werden die Preise für solche Kraftpakete deutlich niedriger sein ...

    Ja, das ist im Moment auch bei mir die rein rationale Überlegung.

    Ich habe 'nen Astra Kombi Diesel, 14 Jahre alt, gut 250k gelaufen und klaglos am tun. Bei ca. 20k km/a rechne ich jetzt noch zwei Jahre und spekuliere dann darauf, daß ich entweder 'n gutes Leasingmodell oder 'nen Gebrauchten finde.


    Daß im Moment keine Gebrauchten zu bekommen sind finde ich merkwürdig - angeblich werden die Händler die Gebrauchten kaum los und haben daher die Lager übervoll.


    Und was die E-Motorräder angeht gehe ich davon aus, daß sich die genannten Probleme in 5-8 Jahren ausgewachsen haben werden - meine GT+ ist jetzt 2,5 Jahre alt und ich denke, daß ich die noch mindestens 5-8 Jahre fahren werde, bevor ich über ein neues Motorrad nachdenke.

    Ich bin jedenfalls sehr neugierig auf die Entwicklungen in der näheren Zukunft. Meine GT+ ist nach meiner derzeitigen Einschätzung jedenfalls das letzte Neufahrzeug mit Verbrenner das ich mir je kaufen werde - meinen alten Dieselkombi wird ein eAuto ersetzen, und neue Motorräder würde ich höchstens als gebrauchte noch mit Verbrenner kaufen.

    Gibt's zufällig jemand hier im Forum, der ein bißchen Ahnung vom Stand der Batterie-Forschung hat? Ich hab was im Hinterkopf, daß inzwischen die ersten Batterien ohne Lithium, aber mit höherer Energiedichte existieren, kann mich aber nicht erinnern, wo ich das gelesen habe.

    Ich meine sogar, da wäre ein Element verwendet worden, das überall auf der Welt vorhanden, sprich praktisch unbegrenzt zu bekommen ist.

    Sorry, aber bei zu viel CO2 im Körper sterben auch wir - die Abatmung ist der schnellste Weg, um es loszuwerden und hilft auch bei der pH-Regulierung, neben vielen Puffersystemen.

    EFuels sind meines Wissens abseits von Machbarkeitsstudien rein hypothetisch und meilenweit von jeglicher Massenverfügbarkeit entfernt - bisher gibt es eine einzige Fabrik irgendwo in Südamerika. . Und angesichts der hohen Energiekosten für die Produktion und den geringen Effizienzgrad wird das durch den resultierenden hohen Preis mMn auch niemals in der Breite verfügbar und außer für Nischen rentabel sein - die Kosten auf 100km sind bei E-Autos schon heute niedriger als bei Verbrennern, und bei Batterien sind noch deutliche Verbesserungen in der Pipeline.


    Just my 2¢