Unschöne Verformung durch die hintere Steckachse.

  • #41

    Hallo Hektor
    Alles korrekt was Du schreibst, aber wir sind uns doch bestimmt einig, das das es mit Drehmoment Schlüssel ein relativ einfacher und sicher Weg ist.
    Das es qualitative Unterschiede beim Werkzeug gibt, ist genauso klar, wie der qualitative Unterschied des Bedieners, oder der vielen Möglichkeiten von erhöhter Reibung der Schraube und damit fehlerhaften Anzugsmomenten.
    Aber ohne , ist die Fehlerhäufigkeit halt noch höher.


    Siehe WBDZ14 Beitrag...... Er hat bei seiner Schrauberei genauso viel Glück, wie bei seinem Fahrstil. Er sollte vielleicht mal Lotto spielen :lol:


    oder auch hier:

    Zitat

    Es geht nicht darum ein Drehmoment zu "treffen", das will Keiner und kann auch keiner. Es geht darum bei großen Drehmomenten über 100Nm einfach keinen Drehmomentschlüssel zu benutzen und trotzdem nicht auf die Schnauze zu fallen.


    Ich bleib also weiter "beratungsresistenter Selberwollenschrauber" und hab meine Ruhe vor "Experten", die hiner jeder noch so großen Schraube mit dem Drehmomentschlüssel hinterherziehen. Oder wie erklärst du dir, das sich noch keine Achsmutter bei mir lösen konnte?! So ganz ohne fetischistische Verwendung eines Drehmomentschlüssels?


    Wie ich das erkläre: Mit Glück , Zufall , oder einfach noch zu wenig geschraubt :lol:
    Ich stelle mit gerade vor, wie Du einen Motor zusammenschraubst... ohne Drehmomentschlüssel.... und dabei meine ich nicht die M6 Schräubchen vom Seitendeckel.... da braucht es wirklich keinen Drehmomentschlüssel für. :lol: :lol:


    Gruß Frank

  • #42
    Zitat von Schwaabbel


    Siehe WBDZ14 Beitrag...... Er hat bei seiner Schrauberei genauso viel Glück, wie bei seinem Fahrstil. Er sollte vielleicht mal Lotto spielen :lol:


    ok frank, ich liebe dich auch... aber im ernst, mit glück hat das nichts zu tun, eher mit jahrzehntelanger erfahrung. ich schraube jetzt seit bald 40 jahren an all meinen fahrzeugen, beim bund war ich bei der instandsetzung, und ich hab durchaus gesehen, daß der kettespanner aus alu ist. deswegen siehst du auch kaum beschädigungen an meinem.
    und zu meinem fahrstil: insgesamt 250000km zweiraderfahrung in den letzten 8 jahren, in der zeit zweimal abgestiegen, bevor es gekracht hat. die letzten jahre bin ich immer zwischen 35 und 41 tausend km ganzjährig gefahren. wenn das alles glück wäre, wär´s schon unverschämt viel davon.
    und natürlich hab ich einen drehmoemntschlüssel, und wenn ich einen zylinderkopf montiere, nehm ich den auch.

  • #46
    Zitat von Schwaabbel

    Hallo Hektor
    Alles korrekt was Du schreibst, aber wir sind uns doch bestimmt einig, das das es mit Drehmoment Schlüssel ein relativ einfacher und sicher Weg ist.
    Das es qualitative Unterschiede beim Werkzeug gibt, ist genauso klar, wie der qualitative Unterschied des Bedieners, oder der vielen Möglichkeiten von erhöhter Reibung der Schraube und damit fehlerhaften Anzugsmomenten.
    Aber ohne , ist die Fehlerhäufigkeit halt noch höher.


    Siehe WBDZ14 Beitrag...... Er hat bei seiner Schrauberei genauso viel Glück, wie bei seinem Fahrstil. Er sollte vielleicht mal Lotto spielen :lol:


    Bring mal einen 2-3 Jährigen Baumarktdrehmomentschlüssel der 2-3mal nicht entspannt wurde zum Kalibrierservice, dann siehst du was ich meine... Ein Motorrad ist kein Hexenwerk. Darum mach ich das an meiner eigenen Maschine wie erwähnt, sprich Schrauben ausserhalb des Motors sind werden nach Gefühl angezogen ausser Klemmen (z.B. Gabelbrücke) und Bremsen. Alles im Motor mit der Gradscheibe (einem Winkelmass ist die Reibung egal und bei kleinen Drehmomenten ca. 5-10 NM dem Schlüssel auch fast)


    wbdz14 macht das schon richtig es ist wichtiger dass man weiss was man tut als mit welchem Werkzeug man es tut. Ansonsten wäre Indien entvölkert....


    In meinen 15 Jahren die ich in Motorradwerkstätten gearbeitet habe (bin allerdings nun seit ein paar Jahren nicht mehr direkt in der Branche) sind mir schon vergessene Montagehebel in Reiffen, von Zündkerzen zerschossene Tanks (zu oft bei heissem Motor die Kerze entfernt), durch falsches einsetzten der Spacer verklemmte Radlager und viele andere Kuriositäten untergekommen.
    Auch Leute die sich dermassen an irgendwelche Anleitungen geklammert haben, dass sie logische Sachen wie Reifendrehrichtungen komplett ignorieren nur weil es nicht in der Anleitung seht.
    Ein Schrauber der logisch denkt seine Fähigkeiten einschätzen kann und sich nicht zu schade ist auch mal nachzufragen wird auf alle Fälle nicht so schnell ein Rad verlieren :ugeek: . Mein Gott wir haben früher auf der Rennstrecke so einige Sachen verbrochen damit wir weiterfahren konnten :oops: da war der Drehmomentschlüssel unsere kleinste Sorge (für das Geld kaufen wir uns lieber noch einen Satz Slicks war die gängige Einstellung :twisted: ).


    Was soll es, jeder wie er will, jeder ausser die gewerblichen (Schrauben... ok trifft auf die anderen auch zu :lol: ) sitzt selber auf seinem Bock und weiss was dran hängt. Ich kenne einige alte Biker und einen namhaften Tuner die nie einen Drehmomentschlüssel verwenden und alle noch sehr gut leben. Aber auch einige die immer alles auf Sicherheit und Perfektion setzten die sich mit einem kalten Superkleber-Reiffen nach der Rauchpause direkt einen Weg durchs nächste Dickicht gepflügt haben (Busch auf Busch zu da war er weg...). Sprich ein Schlüssel schadet sicher nicht ist aber auch kein Garant das alles da bleibt wo es hingehört....


    Beim Motorrad fahren und schrauben dreht sich alles darum eine Situation richtig einzuschätzen und entsprechend zu Handeln. Wer dass kann wird mit oder ohne Drehmomentschlüssel lange freude haben :pray: .


    Wegen dem Spanner... mit einem Stück Blattlehre (eher ein dickes) ist das Problem behoben. Fieleicht mache ich mal einen neuen Spanner mal schauen wie sich das entwickelt.


    Gruss Mark

  • #47

    Um wieder zum Thema zurückzukehren....


    Ich habe das Foto letzte Woche noch an meinen Händler geschickt und der hats Yamaha weitergegeben und jetzt soll ich mal bei Gelegenheit vorbeikommen. Laut Yamaha müssen sie die betroffenen Teile vor Ort überprüfen und dann ggf. auf Garantie erneuern.


    Werd also die Woche mal einen Abstecher dort hin unternehmen und sag dann hier Bescheid wies weiter geht.


    Hatte übrigens in meiner Mail auch auf diesen Thread hingewiesen... Vielleicht schaut ja Yamaha dann auch hier mal rein ;)

    Gruß
    Thomas


    Zündapp M50 -> F650GS -> R1100S -> VTR1000F -> Z750 -> MT-09 (RN29) & Brixton SK8

  • #48

    Das tut Yamaha mit Sicherheit mitlesen meine ich..... ist ja für einen Hersteller wertvolles Infomaterial.


    Unser BMW Motorrad Händler und dessen Repräsentant sagte mal vor einigen Jahren zu mir:


    " wir wissen viel und bemühen uns unser Wissen immer zu verbessern, aber der Fahrer eines Motorrades, der 20.000km auf einem Modell verbracht hat, merkt viele Kleinigkeiten, die bei einer kurzen Probefahrt oder einem Werkstattaufenthalt nie ans Licht kommen....."

    V 2 ex MT09

  • #49
    Zitat von Phil89


    Da hast du natürlich Recht, so als als Experte. Ob da jetzt 10% oder 30% Abweichungen zum "vorgegebenen Drehmoment" existieren... ist mir völlig egal. Es geht nicht darum ein Drehmoment zu "treffen", das will Keiner und kann auch keiner. Es geht darum bei großen Drehmomenten über 100Nm einfach keinen Drehmomentschlüssel zu benutzen und trotzdem nicht auf die Schnauze zu fallen.


    Ich bleib also weiter "beratungsresistenter Selberwollenschrauber" und hab meine Ruhe vor "Experten", die hiner jeder noch so großen Schraube mit dem Drehmomentschlüssel hinterherziehen. Oder wie erklärst du dir, das sich noch keine Achsmutter bei mir lösen konnte?! So ganz ohne fetischistische Verwendung eines Drehmomentschlüssels? :violin: :lol:


    In den Firmen wo ich gearbeitet habe (einmal Werkzeugmaschinen, einmal Motoreninstandsetzung, einmal Hubschrauberwartung) hätte man dich noch am ersten Vormittag raus geschmissen. Zu Recht :clap:

    Ich möchte im Schlaf sterben wie mein Opa. Nicht schreiend und heulend wie sein Beifahrer...

  • #50
    Zitat von beaMTer


    jedenfalls lacht meine werkstatt sowas förmlichst weg.... "was erwartetst du denn?" oder "das ist normal bei einer yamaha".... traurig aber wahr


    Das liegt aber dann an der Werkstatt würde ich sagen.


    Ich bin in dieser Hinsicht mit meinem Händler und der Werkstatt dort vollkommen zufrieden. Sieht man ja auch dadurch dass sie überhaupt mit Yamaha in Kontakt getreten sind nachdem ich einfach mal das Foto hin geschickt hatte. Sie hätten es ja da schon einfach abtun können.


    Und damals bei der scheuernden Bremsleitung an der Schwinge haben sie es auch ernst genommen und es behoben.


    In diesem Sinne warte ich mal meinen Besuch dort in den nächsten Tagen ab und werde dann berichten.

    Gruß
    Thomas


    Zündapp M50 -> F650GS -> R1100S -> VTR1000F -> Z750 -> MT-09 (RN29) & Brixton SK8

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