Motorrad-Geschichten

  • #11

    Hahaha :D


    Genauso mein Kumpel mit seiner 1400er GSX. Wir sind nach London aufgebrochen. Er mit etwa 3mm Hinterreifen und Gepäck und seinem Neffen hinten drauf. Och der geht noch. Am ersten Tag hats geschüttet wie aus Kübeln und Wir kamen bis Dünnkirchen. Dort wollten Wir auf die Fähre. Durch den Regen leider zu späht und Wir mussten bis Calais weiter. Als wir in einem Vorort von London im Motel waren, sah sein Reifen genauso aus. Karkasse schaute raus. ^^

    Am nächsten Tag einen Reifenhändler gesucht und für einen Noname Reifen das dreifache Bezahlt. :lachen:


    Tja aus Schaden wird man klug. :doh:

    " Glück kann man nicht kaufen. Aber ein Motorrad und das ist verdammt nah dran."


  • #12

    Ja, den abgefahrenen Reifen kennen wir wohl alle. Mein letzter Bikeurlaub 2025 in Seealpen hatte auch mit Reifenprobleme zu kämpfen. Am letzen Tag nochmal zum Bonette rauf. Reifen war auf 1mm. Scheiss drauf, die 300km hält er noch. Oben dann bereits 0mm, blöde GSen, konnte nicht vorbei ziehen lassen, geht gegen meinen Stolz. Am Pass dann das erste Weiss des Reifen erblickt. Bergab im Rollmodus, 2 Vespa überholen, mit 70 zurück zum Campingplatz. Verbrauch auf 3l/100km reduziert für diese Rückfahrt.


    Dort zum Glück Anhänger für Heimfahrt. So schonend braucht es dann auch keinen Gummi mehr. Kurven gingen noch, da war noch Gummi, nur nach der Kurve beschleunigen...nur mit 10% Gas und möglichst nicht über 4000U/min gehen.


    Die Seealpen sind aber wirklich Reifenfresser. Col de Turini, berühmter Rally Monte Carlo Abschnitt, hat Grip ohne Ende, aber frisst Reifen wie Düsseldorfer Pommes Weissrot

  • #13

    Die hielten mich glatt für einen Attentäter 8|


    Auf dem Weg zum Jagdgebiet muss ich von meinem Berg runter, über eine gut befahrene Bundesstraße, auf den Nassfeldpass, 5 Meter vor der Grenzstation Italien weiter auf einer Schotterstraße auf die Alm. Sind dann ca 18 Kilometer. War damals - eigentlich auch heute :S - nicht im Besitz eines Privatfahrzeuges. Nur mein Bike. Klar auch noch den John Deere. Nur wohin mit dem Gewehr. Bleibt nur schultern. Der Nassfeldpass ist ja meine Hausstecke, dementsprechend trete ich den Dreizylinder hoch. Mir fallen sie ja fast gar nicht mehr auf, die langsam schleichenden Touris in ihren Dosen. Ist fast wie Billardspielen. Nur das ich keine Kugel treffen möchte. Da wird auch schon mal in der Kurve überholt. Es kam wie es kommen musste, ein aufmerksamer Dosen-Passfahrer hatte den Verdacht, dass da ein wild gewordener mit einem Gewehr - es war leider doch sehr sichtbar - wie ein Irrer die Straße unsicher macht und kontaktierte den Notruf. Stunden später, es war schon finster, bekanntlich wartet man ja als Jäger bis die Dunkelheit einbricht, machte ich mich wieder auf den Rückweg. Sah schon von oben einige Blaulichter funkeln. Nichtsahnend verlangsamte ich, man möchte ja nicht auffallen. Doch plötzlich erhellten 2 Streifenwagen mit voller Lichtleistung von vorne die Umgebung und richteten alle Aufmerksamkeit auf mich. Rote Kellen, Polizisten standen auf der Straße und versperrten den Weg. In dem Moment dachte ich noch, da haben die wieder einen Bankomat gesprengt und wollen über die Grenze flüchten. Passierte ja schon öfter mal. Als ganz locker grüßen. Interessanter Weise umringten sie mich. Ich kam noch immer nicht auf die Idee, dass die mich meinten.

    "Was machen sie da, warum haben sie ein Gewehr?" Der Griff der Hand war an seiner Pistole, von den anderen auch.

    Da fing einer laut an zu lachen "Das ist doch der Hubmann, der Jäger von der Alm"

    Einer meinte: "Sind sie wahnsinnig, sie können doch nicht mit einem geschulterten Gewehr auf öffentlichen Straßen fahren"

    Ein anderer: "ist es geladen"?

    Ich: "Es tut mir leid, ich hab kein Auto, hab nur das Motorrad und einen Traktor. Das Auto ist ein Firmenwagen, den kann ich nur bedingt privat nutzen"

    Eine Weile ging es hin und her. Einer hatte in der Zwischenzeit gegoogelt und erfahren "Das Gewehr ist in einem geschlossenem Behältnis, nicht sichtbar im Fahrzeug zu verstauen".

    Ich meinte "ich könnte mir eine Gewehrtasche besorgen und die Umhängen. Dann ist das mit dem geschossenem Behältnis zumindest erreicht.

    Zufrieden waren sie nicht ganz und meinten, sie werden nachfragen und ich höre von ihnen.

    Hab mir dann eine Gewehrtasche besorgt, es sah noch immer jeder, dass da ein Gewehr drinnen ist. Von der Polizei hab ich nichts mehr gehört, außer, dass ab und zu jemand den Notruf wählte und als Antwort erhielt: "Keine Panik, dass ist nur der Jäger von der Alm"

  • #16

    Das haste aber Glück gehabt. Hier in Deutschland , wenn du auf der Terrasse des Schützenhauses einen lauten fahren lässt, kommen die die Grün gepolsterten Männchen. Mit ner nackten Büchse auf dem Rücken,unvorstellbar. Bei uns gab's ein Jäger mit ner Harley der wollte wie John Wayne mit einem Gewehrhalfter für Pferde nach Slowenien fahren, ging natürlich in die Buckse.

  • #19

    Mit so einem Gewehrhalter hab ich auch schon geliebäugelt. Gibts ja die für Quads. Hab’s aber gelassen. Mittlerweile jage ich aber eh nicht mehr auf der Alm, sondern hinter meinem Hof auf dem Berg. Da Düse ich mit der Surron hoch. Oder mit dem Trekker. :evil:

  • #20

    Hach waren das Damals schöne Zeiten bei Uns auf dem Dorf. Mit dem KK als 11 Jähriger auf dem Fahrrad in den Wald gefahren und rumgeballert. Heute käme man in den Knast dafür. :saint:

    " Glück kann man nicht kaufen. Aber ein Motorrad und das ist verdammt nah dran."


  • Hey,

    dir scheint die Diskussion zu gefallen, aber du bist nicht angemeldet.

    Wenn du ein Konto eröffnest merken wir uns deinen Lesefortschritt und bringen dich dorthin zurück. Zudem können wir dich per E-Mail über neue Beiträge informieren. Dadurch verpasst du nichts mehr.


    Jetzt anmelden!