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Yamaha MT-09 Forum

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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 00:00 
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wbdz14 hat geschrieben:
aber genau da trennt sich die spreu vom weizen. da siehst du sehr genau, ob´s einer draufhat oder nicht.
Genau darum ging es! - nicht.

Im öffentlichen Straßenverkehr ist es völlig uninteressant, ob es "jemand drauf hat".
Oder besser gesagt: Wer nie einen Unfall hat, der hat es drauf.


Kann ja jeder gerne sportlich unterwegs sein, wenn es ihm Spaß macht. Alle anderen interessiert das nicht.
Für andere Verkehrsteilnehmer sind es einfach nur Raser.
(Und auch für jeden Motorradfahrer sind generell die langsameren Fahrer Weicheier und die schnelleren hirnlose Irre.) :mrgreen:



Ob es jemand wirklich drauf hat, sieht man sowieso nur auf der Rennstrecke. Da kann man das sogar messen.




Nachtrag:
The Thomsraider hat geschrieben:
Jetzt ist aber die Frage was sind 80% :think:
Das ist ein sehr ungefährer Anhaltspunkt, der in Ermangelung eines Taschenrechners auf dem Motorrad auch so übersetzt werden kann:
Geh nicht ans Limit. Nicht dein persönliches und an das physikalische sowieso nicht.

Ansonsten ist der Abflug nur eine Frage der Zeit.

_________________
Nimm das Leben nicht so ernst, es ist ja eh nicht von Dauer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 07:49 
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sodala, dank diesem Thread habe ich mich eben zu einem Schräglagentraining angemeldet, am 21.3. gehts los. Mal kucken ob es was bringt, ich trau halt aktuell der Physik immer nicht so recht und grübel in Kurven zu sehr drüber nach dass mir der Reifen jeden Moment wegflutschen könnte :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 08:38 
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bgun1975 hat geschrieben:
sodala, dank diesem Thread habe ich mich eben zu einem Schräglagentraining angemeldet, am 21.3. gehts los. Mal kucken ob es was bringt, ich trau halt aktuell der Physik immer nicht so recht und grübel in Kurven zu sehr drüber nach dass mir der Reifen jeden Moment wegflutschen könnte :lol:


:!:

Mutige Entscheidung-, weil sehr Sinnvoll!

Die eigenen Grenzen zu erfahren ist sehr Lehrreich.
Vor allen Dingen lernt man, dass der Fahrer in der Regel früher das "Limit" erreicht als sein Fahrzeug.
Und wenn du dich an dein Limit beim Training heran getastet hast, fährst du danach auf öffentlichen Straßen mit der "80% Regel" eigentlich im grünen Bereich.

Das Fatale beim Motorradfahren ist, dass man nicht nur sich, sondern ebenso andere gefährdet.
Beim Tauchen, Drachenfliegen oder Freeclimbing zieht man meistens keine anderen Menschen mit ins Verderben.

Ich kenne auch Leute die sich einen 4x4 Geländewagen mieten/kaufen und ohne jedes Training meinen nun Offroad-Helden zu sein.
Das geht, so bald es etwas Anspruchsvoller wird, immer in die Hose!

http://www.bild.de/regional/hamburg/sta ... .bild.html

Gruß Meikel

_________________
Viele Mitmenschen verfügen über einen Horizont mit dem Radius Null
und das nennen sie dann ihren Standpunkt. Albert E.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 09:34 
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Mister-Meikel hat geschrieben:
Das Fatale beim Motorradfahren ist, dass man nicht nur sich, sondern ebenso andere gefährdet.
Beim Tauchen, Drachenfliegen oder Freeclimbing zieht man meistens keine anderen Menschen mit ins Verderben.

Gruß Meikel


Ich mache ja nebenher auch Sportklettern, da ist es ähnlich, da brauchts schon auch gute Selbsteinschätzung und natürlich Verantwortung seinem Kletterpartner gegenüber. Und auch hier, wer schwere Boulder in einer sicheren Halle meistert muss noch lange kein Meister draußen am Fels sein, grad bei uns in der Fränkischen spielt der Kopf ne große Rolle.
Da sehe ich schon bissl Gemeinsamkeiten von Klettern und Moppedfahren. Beim Klettern hatte ich ne Ausbildung, warum also auch kein Training beim geliebten Möpp ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: AW: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 10:14 
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RatzeFummel hat geschrieben:
godewind hat geschrieben:
Ist es wirklich so, dass man sich unterschätzt?
Ist es bei der MT im Grunde überhaupt gar kein Problem, so tief in die Kurve zu gehen, dass die Pins der Rasten auf den Asphalt kommen?
Viele sportliche Fahrer werden jetzt sicher grinsen, aber ich hab zu viel Angst, dass ich sie wegwerfe.

Als Anfänger überschätzt man die Schräglage oft dramatisch. :mrgreen:
Da fühlen sich 30 Grad wie 70 an...! Zumindest war das bei mir damals so.

Liegt vermutlich daran, dass der Mensch bereits bei relativ geringer Schräglage umkippt. :lol:


Ob die Rasten auf dem Asphalt schleifen hat nicht nur mit der Schräglage zu tun. Ein Fahrer mit viel Gewicht schafft das wesentlich früher.
Jedoch bei stärkerer Federvorspannung hat man wieder mehr Bodenfreiheit.
Nimm mal die Vorspannung aus den Federn und fahre mit Sozius. Dann sollten die Rasten eigentlich in jeder Kurve aufsetzen. :twisted:

Ich persönlich fahre auf der Landstraße immer mit 20% "gefühlter" Reserve. Empfehle ich jedem.
Ok, das ist bei mir vermutlich viel schneller als bei dir.
Aber wichtig ist, sollte eine Kurve mal zu eng werden, kann man immer nachlegen. (Und traut sich das dann auch.)

Man sieht es einer Straße nicht an, wie griffig der Asphalt ist. Mir geht so oft das Hinterrad durch, obwohl da "eigentlich nichts war".
Ohne ordentliche Reserve fliegt man früher oder später aus der Kurve. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Um das persönliche Limit zu erhöhen, kann ein Schräglagen- oder Renntraining helfen. Aber die dortigen Erfahrungen lassen sich nur sehr bedingt auf die Landstraße übertragen. Es geht ja nicht nur darum, das Limit bei optimalen Bedingungen zu kennen. Straßen sind unterschiedlich griffig.
Da verschätzt man sich oft auch noch nach Jahren.

Am schnellsten lernt man wohl, wenn ein wirklich erfahrener Biker voraus fährt und man sich hinten dran hängen kann. Der sollte dann natürlich langsam steigern, sonst traut sich der Anfänger ja nicht hinterher. :mrgreen:


Ach, und noch etwas zum Ego. Auf der Rennstrecke ging ich auf Zeitenjagd. Wenn man endlich mal die 2:10 am PAN geknackt hat, dann ist man doch ein bisserl stolz.
Aber auf der Landstraße interessiert es keine Sau, ob ich eine Kurve 10, 20 oder 30 km/h schneller durchfahre. Hier interessiert nur ankommen.
Hier bin ich auf 25 um- und unfallfreie Jahre stolz.

Wenn der Angststreifen unbedingt weg soll oder die Rasten schleifen müssen, bitte nur dort üben, wo ausreichend Sturzräume zur Verfügung stehen.
(Evtl. auf einem Parkplatz im Industriegebiet.)

Wenn ich es mal krachen lassen will, schaue ich immer am Kurvenrand nach potentiell tödlichen Hindernissen. Und solche stehen irgendwie neben 98% der schönsten Kurven.
Also doch wieder zahm, die Landstraße ist halt keine Rennstrecke...


Schoen geschrieben 8-)
Seh ich genauso!

_________________
http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/642315.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 10:32 
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RatzeFummel hat geschrieben:
wbdz14 hat geschrieben:
aber genau da trennt sich die spreu vom weizen. da siehst du sehr genau, ob´s einer draufhat oder nicht.
Genau darum ging es! - nicht.

Im öffentlichen Straßenverkehr ist es völlig uninteressant, ob es "jemand drauf hat".
Oder besser gesagt: Wer nie einen Unfall hat, der hat es drauf.


Kann ja jeder gerne sportlich unterwegs sein, wenn es ihm Spaß macht. Alle anderen interessiert das nicht.
Für andere Verkehrsteilnehmer sind es einfach nur Raser.
(Und auch für jeden Motorradfahrer sind generell die langsameren Fahrer Weicheier und die schnelleren hirnlose Irre.) :mrgreen:


Gut gesagt bzw. geschrieben. Ich finde diese Spinner mit ihren Aussagen wie "der hatte Schiss" oder
"Der kann nix" recht lustig. Um mit der MT ans Limit zu kommen, müsste ich einige Kurven mit locker 130 und mehr fahren. Das man das auf der Landstraße mal besser lässt, sollte jedem klar sein.
Ich habe einen toten Freund und zwei Einbeinige in meinem Freundeskreis die das bestimmt be-
stätigen können (könnten).

Ob es jemand wirklich drauf hat, sieht man sowieso nur auf der Rennstrecke. Da kann man das sogar messen.




Nachtrag:
The Thomsraider hat geschrieben:
Jetzt ist aber die Frage was sind 80% :think:
Das ist ein sehr ungefährer Anhaltspunkt, der in Ermangelung eines Taschenrechners auf dem Motorrad auch so übersetzt werden kann:
Geh nicht ans Limit. Nicht dein persönliches und an das physikalische sowieso nicht.

Ansonsten ist der Abflug nur eine Frage der Zeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 11:56 
164.601 km unfallfrei seit meinem letzten abstieg 2011. insgesamt 282.497 km ganzjährig motorrad gefahren seit märz 2007. in der ganzen zeit zweimal abgestiegen, um feindberührungen zu vermeiden.
irgendwann kann man da dann schon die gripverhältnisse einschätzen und die passende schräglage parat haben und notfalls ein rutschendes rad wieder einfangen. und die leute, mit denen ich so "verantwortungslos" unterwegs bin, fahren auch alle mindestens 20000km im jahr und wissen sehr genau, was sie tun. da bleibt auch ohne renne bei normalem landstraßenbetrieb bei keinem ein "angstreifen" über. ein paar davon fahren auch noch 1-2 mal im jahr auf renne.
ist so natürlich nicht auf fahranfänger übertragbar, da ist die 80% regel sicher sinnvoll, schräglagenträining, mal die 50 grad ertasten und dann beim normalen fahren bei 40 grad bleiben, da ist man sicher im grünen bereich. warum man dann allerdings ne MT fährt, erschließt sich mir nicht wirklich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 12:16 
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The Thomsraider hat geschrieben:


Jetzt ist aber die Frage was sind 80% :think:

100% = ABSOLUT am Limit ( keine Reserve, keine Möglichkeit irgendwie auf irgendwas mehr zu reagieren)

Da finde ich 80% gar nicht so schlecht :?

Wir könnten jetzt natürlich auch von 98% oder 95% sprechen, ist aber alles das gleiche :lol: :lol: :lol:


Häng dich doch nicht an dem Begriff 80% auf ;)

Oder fährst du wirklich immer siehe oben 100 % :shifty:

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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 12:19 
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wbdz14 hat geschrieben:
164.601 km unfallfrei seit meinem letzten abstieg 2011. insgesamt 282.497 km ganzjährig motorrad gefahren seit märz 2007. in der ganzen zeit zweimal abgestiegen, um feindberührungen zu vermeiden.
irgendwann kann man da dann schon die gripverhältnisse einschätzen und die passende schräglage parat haben und notfalls ein rutschendes rad wieder einfangen. und die leute, mit denen ich so "verantwortungslos" unterwegs bin, fahren auch alle mindestens 20000km im jahr und wissen sehr genau, was sie tun. da bleibt auch ohne renne bei normalem landstraßenbetrieb bei keinem ein "angstreifen" über. ein paar davon fahren auch noch 1-2 mal im jahr auf renne.
ist so natürlich nicht auf fahranfänger übertragbar, da ist die 80% regel sicher sinnvoll, schräglagenträining, mal die 50 grad ertasten und dann beim normalen fahren bei 40 grad bleiben, da ist man sicher im grünen bereich. warum man dann allerdings ne MT fährt, erschließt sich mir nicht wirklich.


Vielleicht steh ich jetzt tierisch auf der Leitung, aber was willst Du uns hier jetzt eigentlich sagen ? Das Rossi bei Dir in die Lehre geht ? :o
Wie ich schon sagte, ich komme auch aus dem Sportklettern und genau da verunglücken oft genug die Leute die über Saumäßig viel Erfahrung verfügen, die Routinen schon so eingearbeitet sind dass dann Unfälle genau deswegen passieren. Ich wäre daher also vorsichtig mit Deinen 164.601 km , bei 164.602 kommt Dir am Ende dann doch ein Reh von rechts dass auch Du nicht mehr abfangen kannst (ist genauso mir passiert nach 16 Unfallfreien und zig Hunderttausend Auto KM).
Und jetzt wüsste ich gerne von Dir weshalb man keine MT fahren sollte ??


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 13:49 
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"Meiner ist soooo lang"
"Meiner ist aber vieeel länger"
"Dafür hat meiner schon Kampfspuren"
"Und meinen hab ich schon seit 35 Jahren und er wurde noch nie benutzt"

Leute leute...

Und wenn dann noch jemand sagt, dass man sich keine MT kaufen soll, wenn man keine Wülste auf die Reifen fährt. Ich hab die MT, weil sie mir einfach unter den Arsch passt. Wie langsam ich sie um die Kurve trage ist doch völlig egal.

Wenns ums vögeln geht, dann vergleicht ihr doch auch nicht, wie tief er jetzt reingesteckt wird und wie viele Stöße pro Minute man schafft. Und wehe man schafft zu wenige, dann setzts aber was.
Spaß muss es machen und keinen anderen belästigen oder gefährden. Dann is gut und dann solls auch jeder so machen, wie es ihm beliebt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 15:27 
bisserl komisch, zitate aus dem zusammenhang zu reißen, und dann einen schwanzvergleich draus zu konstruieren. aber sei´s drum.
es ging ja ursprünglich mal darum, daß man auf der landstraße tunlichst von irgendwelchen grenzwertigen schräglagen wegbleiben soll - gehört auf abgesperrte bereiche, renne oder übungsgelänge -, und wenn man das nicht macht, es nur eine frage der zeit ist, bis man stürzt. und genau dagegen hab ich mich verwahrt. das ist schwachsinn, man kann sich da durchaus rantasten. bei mir hat das auch ein paar jahre gebraucht, bis ich bei warmen, trockenen straßen die reifenbreite ausnutzen konnte. natürlich bin ich gegen das reh, das urplötzlich aus dem gebüsch springt, nicht gefeit, aber das ist keiner, egal mit welcher schräglage. und man muß kein verantwortungsloser, rücksichtsloser raser sein, wenn man kleine landstraßen sportlich unter die räder nimmt.
warum man sich eine mt kauft, wenn man ein problem mit größeren schräglagen hat, weiß ich nicht. ist halt ein fun-bike, und genau und eigentlich nur zum kurvenräubern gemacht. wenn man die um die kurve trägt, leidet sie, weil sie ihre gene nicht annähern ausspielen darf. und als fahrer tut man sich letztendlich auch keinen gefallen, weil man sich von dem teil schnell überfordert fühlt, wenn man mehr als ein drittel der leistung abruft. liegt halt der verdacht nahe, daß man das drehmoment dazu hernimmt, um beim zwischenspurt wieder aufschließen zu können, aber das geht mit nem großen chopper auch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 16:12 
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Auf der Landstraße braucht man keine 115PS. Man braucht auch keine 60PS. Man wäre selbst mit 48PS schon so hoch, dass man das effektiv gar nicht ausnutzt.
Warum also die große Maschine? Weil ich bei der großen Maschine die 48PS nutze, indem ich im größeren Gang fahre. Das ist gemütliches Cruisen ohne dass man ständig drehen muss wie der große Otto.

Und klar kannst du auf der trockenen sauberen Landstraße auf der letzten Rille fahren. Was aber die Landstraße von der Rennstrecke unterscheidet:
Auf der Rennstrecke stehen keine Sichthindernisse rum, wie Felsvorsprünge oder Bäume
Auf der Rennstrecke liegt nicht spontan mal Dreck rum, weil ein Träcker langgefahren ist
Auf der Rennstrecke liegt nicht plötzlich mal Schotter oder Fels, der abgegangen ist
Auf der Rennstrecke ist es nicht überraschend mal nass
Auf der Rennstrecke liegt nicht plötzlich Laub
Auf der Rennstrecke liegen nicht plötzlich Hinterlassenschaften von Tieren oder sogar tote Tiere
Auf der Rennstrecke wird die unbekannte Kurve nicht auf einmal enger (weil man die Kurven da kennt)
Auf der Rennstrecke gibts keinen Gegenverkehr

Die Dinge, die du nicht vorausplanen kannst, sind es die eine Reserve erfordern. Und genau darum finde ich es Blödsinnig, wenn man jemandem das Gefühl gibt ein schlechter Fahrer zu sein, weil er noch Angststreifen hat.

Was umgekehrt aber auch nicht sein darf ist Schräglagenangst. Was bringt mir die Reserve, wenn ich sie im Fall der Fälle nicht nutzen kann? Daher: Schräglage auf geeignetem Terrain üben und ansonsten mit genügend Reserve fahren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 20:23 
HI!
Zitat:
Und genau darum finde ich es Blödsinnig, wenn man jemandem das Gefühl gibt ein schlechter Fahrer zu sein, weil er noch Angststreifen hat.


Das sollte bei dieser Diskussion nie vergessen werden :!:

Vielleicht ist dieser Fahrer ja sogar ein schlechter, weil langsamer, Fahrer, aber: So, what?

In diesem Thread geht es aber ja gerade um Schräglagen und deren Messung.

Es ist sicher richtig, auch Mal zu erwähnen, dass sich die meisten Motorräder schneller und schräger bewegen lassen, als es sich die meisten Fahrer träumen lassen.
So bin ich z.B. der Meinung, dass 60 PS auch auf der Landstraße sehr wohl ab und an zu wenig sein können. Deshalb bin ich ja umgestiegen.

Richtig ist aber auch, dass die Leistung unseres Bikes unter regulären Umständen nur wirklich begrenzt genutzt werden kann, in Kurven (also in Schräglage) spielt die Leistung eh keine Rolle.

Das das Wissen um das Mögliche einen im Bedarfsfall sicherer reagieren lässt, ist doch eine Tatsache. Hierzu müsste ich aber ausprobieren was geht. Das natürlich am Besten unter professioneller Aufsicht.

Wie viel ich davon auf die Straße bringe, muss dann wieder jeder für sich entscheiden.

Entspannte Träume,

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Mi 11. Mär 2015, 21:27 
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wbdz14 hat geschrieben:
man kann sich da durchaus rantasten. bei mir hat das auch ein paar jahre gebraucht, bis ich bei warmen, trockenen straßen die reifenbreite ausnutzen konnte.

Evtl. befinden wir uns hier nur in einem Missverständniss. :mrgreen:
Wenn du den Hinterreifen bis zur Kante nutzt, bist du noch lange nicht bei 100%.
(Ausgenaommen, man fährt einen Angel GT - aber das ist wieder ein anderes Thema...)

Wenn ich mir dein Video anschaue, würde ich sagen, du fährst genauso deine 80%.
(Nur die beiden Linkskurven, wo man nichts sieht, wäre ich langsamer angegangen. Aber das kann im Video täuschen, als Fahrer sieht man evtl. mehr.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Do 12. Mär 2015, 07:30 
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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Do 12. Mär 2015, 14:51 
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bgun1975 hat geschrieben:
...... ich trau halt aktuell der Physik immer nicht so recht und grübel in Kurven zu sehr drüber nach dass mir der Reifen jeden Moment wegflutschen könnte



Neben der Frage wer denn jetzt der Schnellste ist, steht die Frage für viele immer noch offen :confusion-scratchheadyellow:


Die "reine" Schräglage interessiert einem modernen Reifen nicht mehr. :D
Solange ihr nicht ans Gas geht, könnt ihr neben Fussrasten noch deutlich mehr wegkratzten.
Das gilt bei normalen Belag und "bedingt" sogar bei nasser Fahrbahn ( Nicht verwechseln mit Wasser auf der Fahrbahn :naughty: )

Wenn es also Eng wird, vom Gas und runter in die Kurve (Zur Not, fällt man dann ja auch nicht mehr so tief :lol: )



Rutschen tut ein Reifen erst, wenn in Schräglage ans Gas gegangen wird, :dance:
Und selbst da, gibt es noch einen riesigen Unterschied, ob man´s gleichmässig, oder Ruckartig macht.


PS: KLar, bei Matsche und Rollsplitt siehts anders aus :lol: :lol: :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Fr 13. Mär 2015, 01:07 
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wbdz14 hat geschrieben:
da ist die 80% regel sicher sinnvoll, schräglagenträining, mal die 50 grad ertasten und dann beim normalen fahren bei 40 grad bleiben, da ist man sicher im grünen bereich. warum man dann allerdings ne MT fährt, erschließt sich mir nicht wirklich.



:chores-mop:


http://www.myvideo.de/watch/11822405/ya ... igerwaldes

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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Fr 13. Mär 2015, 01:26 
vorsicht thomas, winkelmesser sind da unbestechlich. einfach mal ein vergleichsvideo reinstellen bei 8 grad außentemperatur.
Dateianhang:
027.jpg
Dateianhang:
231.jpg
. bei 120 bis 130 langt mir das im moment.


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Fr 13. Mär 2015, 02:16 
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The Thomsraider hat geschrieben:

Die "reine" Schräglage interessiert einem modernen Reifen nicht mehr. :D
Solange ihr nicht ans Gas geht, könnt ihr neben Fussrasten noch deutlich mehr wegkratzten.



@Winfried: Was willst du mir jetzt mit deinem Winkelmesser zeigen :think:

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BeitragVerfasst: Mi 11. Okt 2017, 23:35 
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Ich fahr jetzt seit einigen Tagen mit der Pirelli Diablo SBK App um vor allem herauszufinden an wie viel Schräglage ich mich rantraue, vor allem in Bezug auf die berühmte Schräglagenangst.

Wollte nun mal eure Erfahrungswerte wissen ob ihr die App kennt bzw. Wie ihr eure Schräglage bzw. Die Reserven messt (ich stehe auf Datenerfassung!)

Und ja ich habe noch Angststreifen (was mich nicht interessiert) und ich werde im April nächsten Jahres ein Schräglagentraining machen aber im Moment (für die letzten paar Sonnentage) will ich mich noch kontrollieren und verbessern.

Freue mich auf eure Antworten

Grüsse
Ole


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