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Yamaha MT-09 Forum

mt09.de
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BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 05:32 
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Wieso reden alle von Angststreifen? Diese Ehrgeiz auf Straßen endet oft ungesund.

Ich nenne es Sicherheitstreifen.

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Langsam aber gewaltig.


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BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 05:51 
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Na ja, ob der selten befahrene Bereich 5mm oder 3cm breit ist, ist schon ein Unterschied. Und die Reifenform ist auch noch entscheidend, ob ein "Angststreifen" schmaler oder breiter ist.

_________________
Gruß Martin


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BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 05:52 
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http://mt09.de/forum/viewtopic.php?f=23&t=1537&p=33316&hilit=pirelli+diablo#p33316

Da gibt es bereits einen Thread dazu.

Solltest du tatsächlich Schräglagen-angst haben, besuche ein Fahrsicherheitstraining in deiner Nähe. -> hast du ja eh vor

Jetzt im Oktober solltest du nicht mehr an maximaler Schräglage feilen. Dafür liegen zu viele Blätter auf der Straße, gibt es zu viel Wildwechsel und zu viele dumme Autofahrer die meinen die Straße gehört wieder ihnen.

Versuch lieber dir erstmal einen sauberen Stil anzueignen.
Also keine Kurven schneiden. In Linkskurven muss das Rad in der rechten "Autospur" sein. In Rechtskurven, nutz die linke "Autospur" usw.

_________________
Gruß Thomas

Die Linke zum Gruße!!!
Aktuelle Fahrzeuge: Vespa Cosa 200, Yamaha MT 09 Tracer
Oberfranken rocks :happy-partydance:


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BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 06:34 
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Also ich glaube die Anzeige der Schräglage funktioniert nicht korrekt. Ich hatte beim Z8 noch ca. 3mm.Bild

Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk

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Gruß aus Franken

Robert


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BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 06:52 
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Hey Ole,
wie lange fährst du Motorrad?

Warum ich das frage? Weil meine Vermutung wäre, dass du evtl. noch nicht so viel Erfahrung hast oder aber du hast schon eine sehr schlechte Erfahrung gemacht.

Grundsätzlich ist eine "Schräglagenangst" - nennen wir es aber doch besser Respekt vor großer Schräglage - etwas natürliches und evolutionär entwickeltes, die ab einer gewissen Schräglage ganz von selbst und zum Selbstschutz eintritt.
Durch Training und Übung kann man jedoch seine persönlichen Grenzen verschieben.
Sehr detaillierte Ausführungen und Beschreibungen zu dem Thema kannst du z.B. im Buch "Die obere Hälfte des Motorrades" von Berndt Spiegel nachlesen, das zwar mitunter recht weitschweifend geschrieben ist aber doch sehr verständlich die Zusammenhänge und viele Hintergründe fürs Motorradfahren erläutert.

Als erstes und wichtigstes würde ich dir nahelegen: Versuche nicht, deine Grenzen "mit Gewalt" zu verschieben und überfordere dich nicht, das kann böse enden.
Dein Ansatz ein Kurven/Schräglagentraining zu machen ist schon mal ein guter Ansatz.
Div. Apps, die Schräglagen messen etc. geben bestenfalls eine Information, welche Schräglage man gefahren ist - unter der Annahme, dass eine Winkelmessung unter derlei Bedingungen überhaupt so einigermaßen und ungefähr möglich ist.
Sie gibt aber keinerlei Aufschluss darüber, wo die Grenze liegt. Wie auch. Die Grenze wird auf einer Rennstrecke mit perfektem Asphalt eine ganz andere sein als auf einer öffentlichen Straße mit immer wieder unterschiedlich glattem Belag, Bitumenstreifen, Verunreinigungen etc. Die Grenze wird zudem abhängen von vielen weiteren Umgebungsbedingungen wie trocken/feucht/nass, sauber/schmutzig, warm/kalt, Reifeneigenschaften, Fahrstil (drücken,legen,hängen), Gesamtkräften, die auf die Aufstandsfläche eingebracht werden ("Kammscher Kreis", also in großer Schräglage - Seitenführungskraft noch zusätzlich Beschleunigen/Bremsen...).

Und ist die Grenze mal ernsthaft überschritten gibt es kein zurück mehr und du bist ausgeliefert - ein Zustand in den man möglichst niemals kommen sollte.

Hier ist insbesondere die ERFAHRUNG auch ein wesentlicher Aspekt, Erfahrung, unter welchen Bedingungen sich man in Schräglage wohl fühlt, welche Bedingungen gute Voraussetzungen für mehr Schräglage bringen und welche eher nicht, das "lesen" des Asphalts etc.

Ein wesentlicher Punkt auf den du dich jedenfalls konzentrieren kannst (und solltest) ist im ersten Schritt - und zwar am besten von ANFANG AN - eine SAUBERE LINIE in allen Kurven zu fahren, so dass du beim durchfahren der Kurve mit keinem Körperteil über deinen Fahrstreifen hinauskommst und am besten immer etwas Luft zum Fahrstreifen des Gegenverkehrs vorhanden ist. Die richtige Blicktechnik ist hierfür ein ganz wesentlicher Aspekt und Schlüssel.
Wenn diese saubere Linie mal wirklich eingefleischt ist - und das dauert mitunter auch länger (insbesondere wenn man zuvor einen davon abweichenden Fahrstil pflegte) - dann hast du die beste Grundlage um dann mit zunehmender Übung und Erfahrung ganz wie von selbst in größere Schräglagen zu kommen.

Schneller und schräger wirst du ohne Druck ganz von selbst, Kurven-/Schräglagentrainings unterstützen hier sicherlich gut, auch eine (angeleitete) Fahrt auf der Rennstrecke (natürlich nicht im Sinn einer Rennveranstaltung sondern eines freien Fahrens) kann dir sicher einiges an Erfahrung bringen.

Überlege dir daher evtl., die "Messung" (mit aller Messungenauigkeit, die damit evtl. verbunden ist) nicht dafür einzusetzen, aus den Messwerten abzulesen, dass da noch 5° mehr gehen oder nicht sondern bestenfalls als Kennzahl um in größeren Intervallen festzustellen, ob sich an den von dir gefahrenen Schräglagen etwas geändert hat.

Aber setz dich beim Fahren niemals unter Druck "da muss ich noch schräger durch", sondern konzentriere dich aufs saubere Fahren und auf den Spass den du dadurch erlangst.

Überleg dir evtl. auch noch, was dir beim Fahren den Spass bringt und revidiere evtl deine Ziele - Macht das Fahren selbst Spass? Oder das Wissen, dass heute noch 0,1° mehr Schräglage drin war?


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 07:18 
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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 07:30 
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Ich hab die Pirelli-App auch mal ausprobiert, hat meistens viel zu hohe Werte aufgezeichnet. Lag aber vielleicht auch daran, daß ich das Handy in der Jackentasche hatte.
Eigentlich reicht ja der Hinterreifen, um zu sehen, ob man sich verbessert, und später die Höhe der Angstnippel.


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BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 13:17 
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[quote="GooGell"...
Versuch lieber dir erstmal einen sauberen Stil anzueignen.
Also keine Kurven schneiden. In Linkskurven muss das Rad in der rechten "Autospur" sein. In Rechtskurven, nutz die linke "Autospur" usw.[/quote]

Ich würde mal sagen, die sichere Linie ist immer die rechte Autospur, auch bei Rechtskurven.
lg
Gottfried


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BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 13:27 
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gottfredl hat geschrieben:

Ich würde mal sagen, die sichere Linie ist immer die rechte Autospur, auch bei Rechtskurven.
lg
Gottfried


Womit du dann voll im Gegenverkehr liegst :doh:

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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 13:31 
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Er hat schon recht. In dem Sinne: Motorrad = Einspurfahrzeug, Automobil = Zweispurfahrzeug.

Somit: Linkskurven in der rechten "Autospur" - ergo: Ganz rechts - ohne den eigenen Fahrstreifen zu verlassen
anfahren. Rechtskurven in der linken "Autospur" - ergo: Ganz links - ohne den eigenen Fahrstreifen zu verlassen
anfahren.

Und dann eben Kurve hinterschneiden, so spät als möglich einlenken.
Steht auch zu lesen im Spiegel - da gibts auch so Kleber für an den Lenker :)

Lektüre lohnt sich. Dadurch kann mans zwar nicht - aber ohne theoretische Kenntnis ist
die praktische Anwendung nunmal schwierig.

Der Kollege "Kurvenradius" auf Youtube hat dazu letztens auch ein Video gemacht.

_________________
XSR 900 - Midnight Black | Bild | Übersicht Intervalle, Inspektionskosten & Reifenempfehlungen: LINK


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 15:21 
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Wer in Rechtskurven rechts fährt, der verschenkt ganz viele Meter Sicht in und nach der Kurve. Wenn rechts eine Böschung ist oder Mauer. Das kann in brenzligen Situationen der entscheidende Meter sein.

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Langsam aber gewaltig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 15:53 
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Bei meinem letzten Kurven-Training hatten wir einen dabei, der hat sich laut Instruktor zu weit in die Kurven gelegt, er solle lieber mehr Körpereinsatz zeigen. Er (der Teilnehmer)sagte nachher: "Jetzt weiß ich auch warum ich mich auf der Rennstrecke in der Kurve abgelegt habe."

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Gruß Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 15:54 
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Außer in Spitzkehren oder auf einspurigen Straßen haben wir eigentlich in der Spur des Gegenverkehrs nichts zu suchen. Ich versuch das zumindest immer so zu halten.


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BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 18:16 
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The Thomsraider hat geschrieben:
gottfredl hat geschrieben:

Ich würde mal sagen, die sichere Linie ist immer die rechte Autospur, auch bei Rechtskurven.
lg
Gottfried


Womit du dann voll im Gegenverkehr liegst :doh:

Bei Rechtskurven rechts fahren ist so weit vom Gegenverkehr weg wie möglich, da hast du einen Denkfehler gemacht. Das ist der Grund, warum ich immer rechts fahre.

Child hat geschrieben:
Er hat schon recht. In dem Sinne: Motorrad = Einspurfahrzeug, Automobil = Zweispurfahrzeug.

Somit: Linkskurven in der rechten "Autospur" - ergo: Ganz rechts - ohne den eigenen Fahrstreifen zu verlassen
anfahren. Rechtskurven in der linken "Autospur" - ergo: Ganz links - ohne den eigenen Fahrstreifen zu verlassen
anfahren.

Und dann eben Kurve hinterschneiden, so spät als möglich einlenken.
Steht auch zu lesen im Spiegel - da gibts auch so Kleber für an den Lenker :)

Lektüre lohnt sich. Dadurch kann mans zwar nicht - aber ohne theoretische Kenntnis ist
die praktische Anwendung nunmal schwierig.


Ich weiß, das Rechtskurven links anzufahren häufig empfohlen wird, aber zumindest in den Bergen besteht dann eher die Gefahr, dass ein entgegenkommender kurvenschneidender Kollege mit dir kollidiert; ich habe in einem Perfektionstraining "Die neue Linie" kennengelernt, zu lesen im MO Januar 2016, in der auch Rechtskurven rechts angefahren werden. Seitdem fahre ich sicherer.
lg
Gottfried


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BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 18:37 
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gottfredl hat geschrieben:
The Thomsraider hat geschrieben:

Womit du dann voll im Gegenverkehr liegst :doh:

Bei Rechtskurven rechts fahren ist so weit vom Gegenverkehr weg wie möglich, da hast du einen Denkfehler gemacht. Das ist der Grund, warum ich immer rechts fahre.



Stimmt :doh:

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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 19:49 
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Auch wenn es ein wenig OT ist: Wenn ich in Rechtskurven auf der linken Seite meiner Fahrspur bin, kann ich nicht nur früher Gegenverkehr erkennen - gerade in den Bergen in denen bei Rechtskurven der weitere Verlauf (macht sie noch mehr zu oder nicht) nicht ersichtlich ist bin ich der Meinung das durch die Position auf meiner linken Fahrbahnhälfte durch die erweiterte Perspektive ein Erkenntnisgewinn entsteht, den ich nicht mehr missen möchte. Selbst wenn mir jemand auf meiner Seite entgegegen kommt bekomme ich das viel früher mit und kann früher drauf reagieren.

Aber noch mal zur Überschrift: Ich glaube der Preis für die größte Schräglage wurde letzmalig letztes Jahr vergeben und ging an Marc Maques. ;)
Entspannte Grüße
Stoppelhopser

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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 19:57 
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Hallo Stoppelhopser,
gutes Argument, aber wenn der Erkenntnisgewinn so groß ist, um das Risiko, dem Gegenverkehr nahezukommen, einzugehen, warum dann nicht noch mehr Erkenntnisgewinn und ganz links fahren?
Da sagt man dann, naja sooo weit links fahre ich dann nicht, das ist ja die Gegenfahrbahn.
Und was ist bei Fahrbahnen ohne Mittellinie? Wo ist der Kompromiss zwischen Risiko durch den Gegenverkehr und besserer Sicht in Rechtskurven?
meiner Meinung nach sind das größte Risiko in den Bergen kurvenschneidende Knieschleifer auf meiner Seite; da reicht die Reaktionszeit auch bei etwas besserer Sicht oft nicht mehr zum Ausweichen, sondern nur, dass man von Anfang an bereits rechts fährt.
lg
Gottfried


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 21:17 
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@gottfried: guter Aspekt. Tatsächlich ist es ja so, dass ich umso mehr sehe, je weiter links ich bin. Bei Fahrbahnen ohne Markierung halte ich es so, dass ich mich leicht rechts von der linken gedachten Fahrspur bewege. Dann ist der Korrekturweg, falls jemand die Kurve schneidet nicht so groß. Nun mag man einwenden, dass es beim krassen Schneiden der Kurve vielleicht viel Sinn macht ganz links auf der Gegenfahrbahnseite zu bleiben. Aber ich denke weil statistisch betrachtet die meisten, der mir entgegen kommenden Verkehrsteilnehmer einen Adrenalinspiegel hätten, den ich nur schwer verantworten möchte, mache ich es so wie oben beschrieben.
Mir war nicht bewußt dass es aktuellere Ratgeber gibt, die empfehlen auf der rechten Seite zu fahren. Nicht das jetzt ein weiterer Glaubenskrieg ausbricht, wer denn nun in Besitz der wahren Wahrheit ist. Letztendlich muß das jeder für sich selbst entscheiden und die Folgen tragen.

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Ich kann gut Mitmenschen umgehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 22:01 
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Ich stelle morgen einen Scan der von MO empfohlenen "neuen Linie" ein, heute ist es mir zu spät; ich muss aber zugeben, dass diese von Lesern und der MO-Redaktion selbst heftig diskutiert wurde. Letztlich muss einen die Praxis überzeugen, mit welcher Linie man sich am wohlsten fühlt.
lg
Gottfried


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 Betreff des Beitrags: Re: Schräglagenmesser
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 23:22 
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Wenn man Angst hat, auf seiner Spur links zu fahren, der sollte es vielleicht ganz lassen. Ich halte das für bedenklich gefährlich, rechts rumzukrabbeln. Probiert es aus an einer langen Rechtskurve mit ner Mauer rechts.

Übrigens fahre ich auf einspurigen Straßen auf Rechtskurven auch gerne mal ganz am linken Fahrbahnrand. Dann seh ich was kommt. Und das wesentlich früher als der Rechts-Blind-Flieger.

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