Beiträge von Chefin

    A2 ist keine Festigkeit sondern die Legierungsart. Es gibt A2 und A4, die Festigkeit variiert allerdings. A2 bekomme ich auch in 10.8 oder 5.6. A4 ist Salzwasserfest, A2 nicht so ganz. Im Schiffsbau daher kaum anzutreffen.


    @Pannenpeter 7075 ist wirklich kein Fensteralu, das taugt was als Schraube. Lässt sich zwar schlecht zerspannen, daber das hast ja auch nicht vor. Für mich im Maschinenbau mag ich das nicht, bekommst keine ordentliche Oberflächengüte hin. Aber die Zugfestigkeit ist sehr gut. normales Alu hat so 150N/mm², Baustahl auch nur 350-400. Erst bei Vergütungsstahl kommst bis zu 1100 hoch. Aber das willst nimmer bearbeiten da darfst dann Keramik oder Diamant nehmen zur Bearbeitung.


    Ich mach gerne bei neuen Schraubentypen den Abreisversuch: Stahlplatte(10mm sollten es sein), Gewinde rein, Schraube mit 2-3 Muttern die größer sind als Gewinde unterlegen und dann bis abreisen zudrehen. Mit Drehmomentschlüssel um das zu testen. Immer stärker einstellen, bis sie abreist.


    So bekommt man ein Gefühl dafür. Kostet dich eine Schraube und 20 Minuten Arbeit.

    Alu und Edelstahl neigen in Kombination sich festzufressen. Man ruiniert dann das Alugewinde dadurch. Wenn A2, dann immer mit Fett einsetzen. Es gibt hierfür passende Fette, die das festfressen verhindern. Man kann gerne riskieren, ohne Fett, aber ein ruiniertes Gewinde im Block ist halt übel.


    Stahl verzinkt reicht normalerweise, lieber dann alle 5 Jahre mal tauschen sollten sie unschön aussehen. Alu sollten auch halten, aber vorsicht. Reines Aluminium hält garnichts. Musst schauen welche Legierung das ist. Aluminium gibt es zb mit Mangan und Silizium, erhöht die Festigkeit ganz enorm. Ob du da bei Ali Daten dazu bekommst weis ich nicht. Daher kaufe ich Alu-schrauben nur im Fachhandel wenn ich die Zugfestigkeit nachlesen kann bzw die Materialqualität.


    Grundsätzlich sind Aluschrauben dort eigentlich kein Problem, wenn die Zugfestigkeit stimmt.

    Jo, wie gesagt, die Motorstörungslampe wenn man ein Rad drehen lässt und das andere steht, kenn ich selbst. Habe ich öfters, da ich gerne auf dem Hauptständer die Kette fette indem ich im 2. Gang drehen lasse und sie dann etwas in Bewegung halte zum verteilen. Dann lösche ich den Fehler mit Diagnosegerät und gut isses. Das hat mir noch keine solche Tempomatprobleme gemacht.


    Ich hoffe mal das dein TPS das Problem löst.

    Warum leuchtete Störungslampe und was wurde gemacht. Möglich das ein Softwareupdate dann das Verhalten geändert hat. Zum Update gehören halt auch die ganze Grundwerte nach denen die Steuerung ihr Verhalten ausrichtet.


    Problem ist dabei immer, das man korrelation und Kausalität verwechselt. Bei mir ist es aufgetreten 2 Tage nach dem 20k Service. Nur war das lediglich eine Korrelation. Kausal war es eben nicht. War dann auch 3 Tage später in Werkstatt, die wussten dann auch nicht weiter, haben nochmal überprüft was ich auch schon geprüft hatte: alle relevanten Schalter für Bremse, Kupplung, Gasgriffabschalter, Radsensoren. Habe ich aber auch alles schon geprüft und versucht damit den Fehler zu provozieren.


    Was mich dabei am meisten irritiert hat war: Ausser das die Tempomatleuchte blinkt wird kein anderes System beeinflusst. Radsensoren würden das ABS in Störung bringen. Schalter an Kupplung und Bremse würden ebenfalls weitere Probleme bringen(zb im 1 Gang starten durch gezogene Kupplung). Nachdem ich nun 2000km gefahren bin ohne Probleme und die einzige Änderung der Luftdruck ist, denke ich das sie eben hier überempfindlich ist. Ich habe das auch mal irgendwann gelesen, aber hab trotz längerer Suche nichts mehr drüber gefunden. Glaube das war nichtmal direkt Yamaha, sondern einTtestbericht über irgendeine andere Maschine(oder doch Testbericht über die Tracer bevor ich sie kaufte in 22).


    Soll nicht heisen, das dein TPS nicht ebenfalls ursächlich sein kann, das dürfte ebenfalls in die Steuerungskette einspielen beim Tempomat. Aber Luftdruck geht halt schneller und billiger zu testen. Drück dir die Daumen, das es dein Problem löst.

    Und dann 500m hoch zur Heilbronner Hütte, dort dann 3 Tage Relaxen, machen wir einmal im Jahr mit unserem Astronomieverein. Auf der Hütte ist dann ein Teleskop eingelagert mit 30cm Spiegelgröße.


    Normalerweise kommen wir über die Silvretta rein und biegen dann zum Stausee ab. Autos parken wir dann dort am See und Gepäck wird hochgefahren, wir hingegen laufen rauf. Wenn Junior mal 18 ist werden wir vieleicht diese Tour dann mit Motorrad und Gepäckkoffer machen. Oben ist meist Bergwandern bis 2800m hoch angesagt, auch mal nachts starten um den Sonnenaufgang am Gipfel zu haben.

    Hab ich auch und inzwischen die Ursache ergründen können


    Er überwacht aus irgendwelchen gründen beide Räder auf Drehzahlabweichung. Und die erlaubte Toleranz ist viel zu klein eingestellt. Das führt schon bei kleinen Unzulänglichkeiten zu diesem Blinken. Bei mir ist es unterschiedliche Profilstärke(vorne weniger abgenutzt, hinten mehr) zusammen mit fehlendem Luftdruck und daher stärkerem Walken(also auch Umfang geändert) zu einer Abweichung die das System nicht mehr toleriert und auf blinken geht.


    Bereits das einstellen des Luftdruck auf Werkswerte(bei mir 2,5/2,9 lt Handbuch) und die 2000km Urlaub ohne Störung gestemmt. Vorher keine 100km ohne Stress geschafft. Sogar als ich mit Junior auf der 125er Tour gemacht habe, also wirklich nur 70-100 gefahren, hat einmal hart anreisen beim Überholen gereicht zum Blinken. Und beim testen auf Autobahn garnichts, obwohl ich sie auf 220 gejagt habe, mit voller Drehzahl. Es scheint das sie bei bestimmten Fahrsituationen dann von erhöhtem Schlupf ausgeht und Drehzahlabweichungen dann stärker toleriert. Und dann wieder wie eine Diva bei kleinsten Unzulänglichkeiten Heulkrampf bekommt.


    Ich hab vorne noch 2,5mm drauf, hinten nun auf nahezu null, Montag kommt neues Hinterrad. Dann hab ich hinten neu und vorne wenig. Dann werde ich mal Luftdruck gezielt senken und testen. Sollte der Fehler dann auf dem Arbeitsweg kommen(60km) nehme ich das mal als bewiesene Ursache an. Ansonsten heist es weiter suchen. Aber 2000km Teils Gepäck, teils Sozius und viele Pässe ohne Fehler(Tempomat schalte ich beim Starten fast immer scharf) deuten schon drauf hin, das es irgendwie mit Luftdruck am Reifen zu tun hatte. Und Raddrucksensoren haben wir keine da bleibt halt nur Drehzahlsensor als Quelle. Da aber weder ABS noch Tacho Störungen zeigen, sind die Sensoren wohl in Ordnung.

    Weils irgendwie ins Thema passt und mir gerade so passiert ist: bei der Tracer GT mit Tempomat auf den reifendruck penibel achten. Ist eine Diva, Tempomat geht auf Störung wenn auf Grund von Luftmangel der Reifen anders walked, andere Drehzahlen als das Vorderrad hat, die tolerierte Abeichung des Systems ist einfach etwas arg knapp. Mein Hinterer ist auf 2,5mm Profil, mein Vorderer auf 4mm, schon das macht minimal unterschied. Hatte dann noch Luftdruck ne weile nicht kontrolliert und war vorne 2,2 hinten 2,5 (2,5/2,9 Handbuch), starkes Beschleunigen oder auch bremsen und Tempomatleuchte blinkt und läst sich nicht mehr auf ein Limit setzen. Zündung aus/ein = reset. Alles geht wieder. War Werkstatt, aber Luftdruck haben die auch nicht kontolliert, nur Fehler ausgelesen. Ja, Fehler war im Speicher aber keine Ursache dazu.


    Viel suchen, nichts finden, weiter testen. Luftdruck kontrolliert, aufgepumpt, gerade 2000km Urlaubstour ohne Störung.


    Ist da ne echte Diva die Tracer diesbezüglich.

    Petroleum ist auch meine Wahl. Vieleicht reinigt es nicht ganz so gut, aber es greift zumindest nichts an und ist rückfettend. Zumindest für die Reinigung geschmierter Teile optimal. Für lackierte Teile gerne irgendwelche Chemie. Aber Spülmaschinentabs wären mir zu aggressiv. Die sollen ja jedes Quentchen Fett emulgieren, so das es in Wasser gelöst werden kann. Nur so werden Gläser dann auch wieder spiegelklar. Kannst gerne mal Lippenstift an Glas schmieren und dann unters Wasser halten. Da löst sich nichts mehr. Erst mit fettlösenden Stoffen klappt es dann. Im inneren der Kette ist nunmal Fett und aussen nur ein einfacher Dichtring, der nach einger Zeit halt nicht mehr ganz dicht ist. Kann trotzdem alles gut gehen, keine Frage aber man geht doch ein erhöhtes Verschleissrisiko ein.


    Will nun nicht gleich vom Totalschaden reden, kann auch noch alles gut sein, aber optimal sind chemische Fettlöser nicht an geschmierten Teilen. Kette wird immer fettig und unschön sein. Ist sie schön ist sie meist schlecht geschmiert. Den man wird das Öl nie ausschliesslich auf die Rollen bringen und alles andere bleibt sauber. Daher reinigen mit Ölen und Schmierstoffen. Und danach den Überschuss mit Zewa gut abreiben und im Ofen verbrennen. Petroleum macht da auch gute Figur, deswegen wird es ja auch als Lampenöl für gemütliche Abende genutzt. Russt nur wenig.

    Dann empfehle ich dir mein Profil und diesen Link genau anzuschauen


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    Dort werden zb die Langstreckentestst gemacht. 24 Std Nonstop Vollgas. Oder was es halt sonst noch so zu testen gibt. Und von solchen teststrecken gibt es noch hunderte weltweit für alle möglichen Aspekte. Am Computer wird Festigkeit der Strukturen getestet, aber nichtmal Crashstests werden komplett am Computer gemacht sondern ganz real mit Auto an die Wand fahren.


    Du musst noch sehr viel lernen bis du in unseren Bildungsstand kommst