Naja, es bezog sich wohl drauf, das deine hintere Scheibe vor der Vorderen durch ist. Das ist in der Tat so ungewöhnlich, das man sich schon fragt, wieso.
Die hintere Bremse kann nur ca 20% der Bremsleistung bringen. Das heist du musst relativ früh hinten die Bremse drücken. Diese wird aber nicht viel Energie vernichten, also wirst du nur mässig langsamer. Ich mache das meist indem ich 2 Gänge runter schalte und das den Motor amchen lasse statt die Bremse. Am Ende dann am bremspunkt vorne den Rest vernichten. Das ist meist nicht mehr viel, wenn man Motor oder Hinterradbremse früh ansetzt.
So kommt es das du hinten runter bist, vorne noch nicht. Ist sehr gemütlich, materialschonend. Veileicht statt Bremse mal runter schalten und dadurch das Hinterrad stabilisieren, geht nämlich genaus, weil Bremskraft = Bremskraft, egal ob von Scheibe oder Motor. Einspritzer schalten sowieso Spritzufuhr ab, also kein Mehrverbrauch deswegen und Motorverschleiss ist ohne Sprit aka Zündung ebenfalls nahezu null.
Grundsätzlich wird auch heute noch im Rennsport mit Hinten stabilisiert, dann aber vorne zugemacht bis zkurz vor Stoppi, dadurch Hinterrad in Luft und hintere Bremse eh wirkungslos. Dein Fahrstil ist also durchaus berechtigt, nur würde ich mich umgewöhnen von Bremse drücken auf runterschalten. Aber kein Ding, kannst auch Bremsen und ab und zu Scheibe wechseln. Ist keinesfalls falsch, nur halt sehr ungewöhnlicher Fahrstil.