Beiträge von Chefin

    Saugt vermutlich leer. An meinem Auto leuchtet die LED permanent, also auch permanent Spannung anliegend. Ich hab allerdings am Opel 120Ah Akku, der kann ein bischen was ab. Beim Moped mit 7Ah oder gar nur 4Ah LiPo wüde ich aber abziehen.


    Teste mal ob bei abgezogenem Schlüssel weiterhin Daten auslesen kannst, dann ist auch Strom am Bus und Akku in Gefahr

    Absolut korrekt. Deswegen steht in Microwellen Anleitungen auch das man keine Tiere trocken kann mit einer Microwelle. Oder auf dem Kaffeebecher steht vorsicht heiss Verbrühungsgefahr. Es gibt daher sicher auch Menschen die ein LKW Ladegerät nehmen und ihre Batterie im eingebauten Zustand über Nacht laden. Mit 24V. Yamaha sichert sich ab, das auch der Worstcase nicht das Motorrad zerstört.


    Das heist aber nicht, das es deswegen zum Problem kommt, wenn man mit dem korrekten Ladegerät den Akku eingebaut lädt. Ist das Ladegerät allerdings falsch eingestellt, könnte der Akku ausgasen. Gel und AGM haben Überdruckventiel und wenn die ansprechen kommt dort Säure raus. Dann allerdings hätte sich das ausbauen gelohnt, den nun ist das Heck von Säure zerfressen.


    All das will Yamaha damit ausmerzen. Aber mit ordentlichem Werkzeug passt es dann auch eingebaut. Aber keiner muss das eingebaut lassen, es steht jedem frei sich an die Vorschriften zu halten.


    Erinnert mich an einen Abend in England, ich kam zu einer Ampel, Fußgänger war rot, kein Auto mehr unterwegs. Stand dort einer und wartete auf grün. Hab ihn gefragt: na auch Deutscher? Tja, so sind wir halt.

    Puls130 Durch das eindicken des Elektrolyth wird das sowieso nur maginal funktionierende Desulphatieren noch weiter eingeschränkt. Beim Desulfatieren wid immer auch Bleischlamm erzeugt und bei Flüssigakkus legt der sich auf den Boden, bei Gel bleibt er wo er ist und dort wird nicht mehr nachgeladen, diese Fläche geht verloren.


    Deswegen wird eben davon abgeraten. Aber gerne selbst testen. Vorher und nachher die Kapazität nachmessen. Da ändert sich bei Gel und AGM nicht viel. Desulfatieren nur bei Flüssigakkus. Steht auch bei den meisten Ladegeräten die desulfatieren können so dabei. Leider nicht bei allen, den Chinesen ist das egal.

    Ok, das habe ich so auch noch nicht gelesen. Ich weis auch nicht ob Bussgeldkatalog.de wirklich eine brauchbare technische Quelle ist.


    Ich sage mal so: es ist natürlich nicht falsch. Es gab mal zeitweise Ladegeräte mit Desulfatierung, die haben hohe Stromstöße in die Batterie gejagt. Das geht nur, wenn man die Spannung kurz auf 16 oder 17V erhöht. Hat man bei den alten Bleiakkus mit Flüssigsäure noch gemacht. Konnte man halblebige Akkus nochmal ein Jahr über die Runden bringen, aber so richtig funktioniert hat es nicht. Hier hätte man den Akku allerdings abklemmen müssen, den diese hohen Spannungen mögen die älteren 12V Bordgeräte nicht so wirklich.


    Heute ist das auch nicht mehr so. Die Spannungswandler vor den Schaltungen halten auch 20-30V locker aus. Die eigentlichen Schaltungen liegen dann nach dem Wandler und sind durch diesen geschützt. Und bei AGM oder Gelakkus funktioniert das sowieso nicht mehr mit dem desulfatieren. Mein Akku am Opel wird zb mit 15,2V regulär geladen um randvoll zu werden. Und wenn alles passt schaltet er die Lichtmaschine ab, fährt auf Batterie und lädt als Rekuperation nach wenn ich komplett vom Gas gehe. Falls dabei die ECU meint, der Akku wäre doch etwas zu leer, schaltet die Lima zu und ballert mit besagten 15,2V rein. Ist voll, schaltet er auf 14,4V runter.


    Dieser spezielle Ladevorgang ist zum wiederbeleben, nicht zum aufladen. Danach schaltet das Ladegerät auf ganz normale Ladekurve. Das so als generellen Hinweis "muss man immer so machen" ist daher ziemlich doofer Hinweis. Heute sagt das Ladegerät: Akku defekt. Aber ja es gibt noch beinige Geräte am Markt, weil es halt auch noch viele gibt die meinen das war vor 30 Jahren gut, das muss heute auch noch gut sein.

    Ich weis nicht woher du diese komische Info hast, sie ist falsch. Es gab mal von BMW Autos die man mit einem speziellen Ladegerät mit Busleitungen anschliessen musste zum Nachladen. Kurze Ära an Doofen Ideen.


    Würde das laden im angeklemmten Zustand verboten sein, würde auch keine Starthilfe möglich sein. Den die macht ja nichts anderes als mit einer vollen Batterie und laufender Lichtmaschine des Starterautos dem anderen Strom zu liefern. Zuerstmal der Batterie, die dann weiter zum Anlasser liefert, wenn man startet. Abgeklemmt wäre kein Starten möglich.


    Also kannst problemlos anschliessen. Ausbauen tun nur die, welche das Fahrzeug auf der Strasse stehen haben oder im Freien und dort das Ladegerät den Umweltbelastungen nicht standhält. Ladegeräte sind selten völlig Wasserdicht. Bestenfalls noch unter der Motorhaube im Stand draussen unter zu bringen. Aber im Moped sind da eher keine geeigneten Plätze.

    Nett gesagt, aber schauen wir mal wieviel Yamaha Händler es noch gibt. Da stell ich mir so langsam die selbe Frage, nur das die Japanischen Marken ihr Netz ausdünnen und die Chinesen es aufbauen. Die Frage ist also nur: WANN haben die mehr Händler als Yamaha, das OB ist bereits klar.

    Friese2001 Nicht das ich dir auf den Schlips treten will, aber 2000km/Jahr sind nicht wirklich das was so ein Motorrad will. Vor jeder Fahrt wird wohl das gesamte Öl von allen Schmierstellen weggelaufen sein in die Ölwanne. Man kann sich das ein wenig so vorstellen: du hast sicherlich Honig zuhause. Diese Kunststofflaschen zum drücken. Dreht man um, wartet bis Honig hingelaufen ist und drückt es raus. Dann stellt man zurück. Die Wandung ist voller Honig. Am nächsten Morgen immer noch etwas Honig, ein leichter Film auf der Wand. Lass das mal 4 Wochen stehen. Dann ist der Kunststoff nahezu völlig Honigfrei oben rum.


    So ähnlich gehts beim Öl zu. Nach einer woche steht noch ein ganz leicher Ölfilm drauf. Nach 4 Wochen ist es trocken wie eine alte Jungfrau. Das Öl im Kupplungsbereich wird nicht durch eine Öldüse dort hin gespritz, sondern durch Kurbelwelle und Getriebebewegungen und natürlich wenn dann unten mal Öl steht durch Eigenbewegung der Kupplung. Zwischen den Lamellen bleibt das Öl stehen, weil die Kupplung geschlossen ist. Aber am Korb ist es total trocken.


    Für solche Fälle bietet es sich an, das Motorrad mindestens mal 1 Minute im Stand laufen zu lassen, möglichst ohne viel Drehzahl und keine Kupplungsbetätigung. Lass erstmal das Öl überall wieder ankommen. Allerdings lernt man ja, das warmlaufen lassen schlecht für den Motor. Das stimmt in so fern, das er am Anfang relativ viel Russ erzeugt der sich ablagert und erst weggebrannt wird, wenn der Motor wärmer ist. Fährt man Kurzstrecken, und das eher mit wenig Drehzahl und Leistung, dann bleibt Russ liegen. Hat man nun auch noch warmlaufen lassen summiert sich all das auf. Und irgendwann schafft das Heiss fahren alleine das auch nicht mehr weg. Das ist der Grund ihn nicht warm laufen zu lassen. Der Kupplung und dem Getriebe würde das warme Öl vor Losfahren aber gut tun.


    Also den Mittelweg suchen. Ist sie lange gestanden, ruhig mal etwas warm laufen lassen. 30sec sind da ein guter Mittelwert. Danach auf Betriebstemperatur bringen und dann ruhig auch mal alle Pferde aus der Scheune holen und bis 10.000 drehen lassen. Es ist kein Schonen, wenn man immer nur im unteren Drehzahlbereich fährt. Die Motoren sind auf 500 Grad Auslasstemperatur ausgelegt und brauchen das auch ab und zu. Fährst du aber so schonend, kommst kaum auf 300Grad. Ich lasse mir am Handy mit einem Bluetooth Adapter am ODB solche Werte immer mal mitlaufen und schau mir an was der Motor so macht und misst.


    Ich fahre aber auch 8000km im Jahr und starte eigentlich fast immer mit mindestens 50km am Stück, kürzer nehme ich Auto. Ich muss also etwas anders auf das ganze schauen. Du hingegen fährst 2000km/Jahr. Ich weis jetzt nicht wie sich das verteilt, aber da sind wohl mehr als einige Tage zwischen 2 Starts. Du musst das etwas an diese Fahrprofile anpassen.


    Hoffe ich konnte es rüber bringen, was ich meine. Und was den Kupplungskorb angeht, lese dich mal in die diversen Threads hierzu ein, das sind Aluteile in denen Stahlscheiben eingreifen. Das Alu gibt halt nach, wenn kein Öl den Druck verteilt. Und aussen geht Alu auf Alu, auch hier würde Öl helfen, den Druck zu verteilen. Aber es muss eben auch da sein, wenn man Losfährt und die größte Last kommt beim Anfahren auf die Lamellenzapfen. Und der Rest was die anderen schon sagten kann ich nur so unterstützen: der Korb klappert, aber das ist kein Weltuntergang, der Korb ist für ein wenig Spiel ausgelegt und hält das. Die Werkstatt hört sich das Geräusch an und entscheidet dann ob ein Tausch bereits nötig ist oder nicht. Das kann man nicht pauschalieren, weil so wie du, da kann es bei 20.000km schon so weit sein, bei mit fängt jetzt mit 35.000km es erst an zu klappern, ganz leicht so wie bei dir. Ich denke mal bei 60k werde ich den Korb dann tauschen. Aber ich fahre auch 10k im Jahr. Und lass es krachen, was die Pferde hergeben.

    Jo, genau das meine ich. Dieser Mt10 Motor ist wirklich was besonders. Denke mal, das macht die Kurbelwelle schmäler und leichter. Und spart wohl die Ausgleichswelle. Denke das ist jetzt nicht ganz doof gemacht. Kenne aber nicht die Nachteile einer solchen Konstruktion. Vermutlich wird die Kurbelwellenlagerung viel stärker belastet.

    Bei all den Beiträgen muss man auch noch eines ins Kalkül ziehen: jeder Strassenbelag ist anders. Strassenbelag ist zerkleinertes Gestein mit Teer zusammen gepappt. Nun fährt man solchen Schotter nicht von den Alpen zur Nordseeküste und holt aus der Lüneburger Heider dann den Schotter für den Schwarzwald. Also hat jede Region den Schotter, den die Region so als Gestein bietet, zB wird deswegen in Sardinien der Reifen gefressen von der Strasse. Die haben Granit, relativ scharfkantig und kaum abnutzung. Also auch nach 10 Jahren Autoverkehr immer noch scharf.


    Woanders ist Kalkstein vorrangig. Der ist relativ schnell weggerubbelt und reduziert den Grip aber auch den Verschleiss. Nur um mal ein wenig auch die Örtlichkeit als Grund einzubringen warum einer mit dem Reifen top zufrieden ist und der andere jammert. Geh mal nach Frankreich, dort ist auch mehr Granit im Einsatz, dort ist Grip besser aber auch Verschleiss höher. Und all diese Parameter mischen sich mit persönlichen Fahreigenschaften. Mancher fährt 35° Schräglage und erklärt, das er am Limit fährt. Ein anderer fährt 45° und sagt, das es eher gemütlich unterwegs ist. Den ein Highend Sportreifen packt auch 50°. Und das dann alles im Forum zu vergleichen ist echt mühsam.