Beiträge von Chefin

    Man kann auch unter Last runter schalten, definitiv. Zb wenn man zum Überholen ansetzt, gibt man ja Vollgas. Und dann Druck auf den Hebel, 1 Gang runter, ohne das Gas wegzunehmen. Geht. Ich bin die schliesslich ne Gute Strecke probegefahren letztes Jahr vor dem bestellen.


    Allerdings ging meine erste Aussage nicht von der Gasstellung aus die ich vorwähle, also ob Vollgas oder nicht. Sondern davon was die ECU macht. Aber egal, die wenigsten haben einen Blibber. Die meisten nur einen Quickshifter, wenn überhaupt.

    Eigentlich nicht. Hochschalten heist doch das Motorwelle langsamer dreht danach. Und Runter schalten muss Motorwelle schneller drehen. Abgangswelle ändert sich beim Schalten praktisch nicht. Die wird ja durch Geschwindigkeit des Hinterrades bestimmt.

    Fürs Hochschalten muss Zündung abschalten, damit sich Drehzahl senken kann. Fürs Runterschalten muss aber Gas gegeben werden um die Drehzahl anzuheben. Das nennt sich Blibber, muss in der ECU einprogrammiert werden. Und der Schaltautomat muss die entsprechenden Sensoren dafür haben. Hochschalten = Druck, Runterschalten = Zug am Sensor.


    Die neue Tracer 9GT hat das so, aber grundsätzlich ist das bei den meisten auch Nachrüstbar. Daher wohl auch bei den älteren Modellen, solange sie nicht zu Alt sind. Aber so die letzen 5-6 Jahre sollten alle das drauf haben, wenn das entsprechende Gerät verbaut wird und eben einprogrammiert wird.

    Dann wären wir ja genauso Laberbacken wie Z1000 Kawa, ich glaube nicht das wir auf dieses Niveau absinken sollten. Also ich jedenfalls versuche es zu vermeiden. Aber ja, so aus voller Absicht raus, wäre es vieleicht auch lustig. Nur vermeiden es zu verinnerlichen.

    Klaro. Mit dem Polster brauchst keine seperaten Protektoren mehr. So ein echter Bierbauch hält auch mal einen guten Rutscher aus.


    Oh scheisse....ich habs mir gerade bildlich vorgestellt. :scared-shocked::character-beavisbutthead::teasing-tease: Ich werde nie wieder einen Lederkombi tragen können ohne das Bild im Kopf.

    Naja...liegt vieleicht mehr dran, das von dir nur Parolen kommen statt Argumenten.


    Ich sagte ja schon etwas detailierter wieso ich meine Meinung zu KTM habe. Und ich komme gerade aus der BMW Ecke...nachdem ich so wie die Jungfrau zum Kind auf eine F650 gestossen bin. Hatte aber früher auch schon echte Rasseweibermopeds. Ducati 916 aus den 90er mal ne weile gefahren, Nur Rennstrecke. Später aber Bimota. Strasse mit Suzuki, Kawa bisher. Dann lange Pause, nun BMW.


    Neukauf will überlegt sein und bin letztendlich deswegen auf Yamaha gestossen. Aus eben oben genannten Gründen(bitte nachlesen).


    Du magst eben dein Feindbilddenken. Gut oder Böse, dazwischen gibts nichts. Und Kritiker sind ebenfalls böse. Ok, kapiert, aber eben nicht wundern wenn es nicht so richtig ankommt wie du es gerne hättest.

    Jep. Fahren tun sie gut, sind auf der Strasse echt der Burner. Aber halt nur solange sie fahren. Haben eine 390er Duke im Club dabei, Mädel mit 50kg drauf. Alter, das ist Waffenscheinpflichtig. Die klemmt sich an unseren RR-Macker dran und lässt ihn nicht vom Haken. Auf Landstrassen mit viel Kurven und harten Manövern schafft die RR es nicht weg. Und das liegt nicht dran, das der RR-Fahrer nicht fahren kann. Der hat mehr km auf Rennstrecke verbracht als mancher auf der Autobahn. Also fahren können die KTMs und spass machen sie wie Schnipobier(Schnitzel, Pommes, Bier).


    Aber eben nicht so lange wie man es manchmal gerne hätte. Und Optik...naja, Optik kostet Geld. Wenn die Möhre die Kurven kratzt wie ein Jet im Dogfight, ist es mirt scheiss egal wie die Kabel aussehen und das Spaltmass. Ist wie bei Frauen: eine gute Frau muss nicht wie ein Modell aussehen. Sie muss was können. Aber wenn sie nichts kann, sollte eben das Aussehen dann wenigstens stimmen.


    Und ja, diese Fehler waren es die mich von der KTM haben abstand nehmen lassen. Die Kawa war mir zu wuchtig als Adventure. Die Triumpf zu teuer. Bei der Tracer hat es eben gepasst.

    Wir hatten eine neue 1290er Adventure im Club. 1. Saison ganz ok, keine Probleme. Nächstes Jahr ist er dann auf große Rundreise 4 Wochen und mit defektem Dämpfer hinten zurück gekommen. Zum Glück noch Gewährleistung.


    KTM hat nicht 100% Probleme. Die haben genauzo wie andere genug Mopeds die völlig problemlos laufen. Aber sie haben leider durch den Leichtbau soweit übertrieben, das sie deutlich erhöhte Fehlerquoten haben. Wo andere vieleicht 2-3% Problemfälle im Jahr haben, hat KTM halt 10%.


    Geht zb Tesla auch so. 10% der Tesla kommen nicht über den TÜV, lt letzter Statistik. Die Ursachen sind aber nicht ganz so klar. Könnte auch dran liegen, das Tesla zb deutlich zu lange Wartungsintervalle hat. Im sonnigen Kalifornien schaut das eben anders aus als bei uns mit Schnee uns Salz.


    Bei KTM weis man aber inzwischen, das viele Probleme dem extremen Leichtbau geschuldet sind. Es ist schön, wenn man ein Moped hat das mehr PS bei 10kg weniger Gewicht hat. Aber sowas schafft man nicht AdHoc. Ducati brauchte dafür Jahrzehnte. Und haben ähnliche Probleme, kompensieren das aber über den Service. Das kostet halt Geld. Aktuell ist bei KTM eben überproportional viel defekt. DAs müssen sie in den Grff bekommen. Bedeutet aber auch nicht, das nun jede KTM scheisse ist. bei 10% Problemfälle muss ich 10 Mopeds kaufen um statistisch einmal eine Schrottkiste zu haben. Normalerweise altere ich dafür zu schnell. Ausser ich fahre sie nur 3 Jahre.