Nennt man Regelkreis. Einspritzer ohne Regelkreis wie zb ältere K-Jettronic oder LE-Jettronic hatten keine Rückmeldung wie gut die Verbrennung war und haben ausschliesslich nach Luftmenge eingespritzt. Damit machen sie das selbe wie Vergaser, der dosiert seinen Sprit auch nach der Luftmenge die durchpfeift.
Es gab bei VW auch geregelte Vergaser(das waren Vergasermotoren mit geregeltem Kat), die ebenfalls woe Einspritzer sich an die Höhe angepasst haben.
Diese Anpassung ist also kein Merkmal des Einspritzers, sondern dort nur viel einfacher hinzubekommen heutzutage. Vergaser könnten das aber genauso. Und bei ganz alten Mopeds gabs dafür einen Hebel neben der Zündverstellung. Gemisch und Frühzündung wurden vom Fahrer bestimmt. In einem Vergasermoped.
Was Düsen angeht, die halten durchaus sehr lange. Aber etwas vom Fahrprofil abhängig. Racemaschinen brauchen häufiger Ersatzteile, während Caferacer eher Dichtungsschäden durch winterliches Rumstehen bekommen. Da sind Vergaser etwas wartungsanfälliger als Einspritzer. Hingegen haben Einspritzer dann eher probleme bei Kurzstrecken. Das russt die Düsen zu, die dann gereinigt werden müssen. Man kann das mit regelmässigen Additiven machen. Rechnet man die Preise zusammen im Laufe der Jahre, ist man nicht mehr weit vom Düsentausch weg.
Oder ganz einfach gesagt: die Unterschiede sind viel kleiner als man erwartet, es sind allerdings komplett andere Probleme. Und Einspritzer können sparsamer mit dem teuren Fusel umgehen als Vergaser. Beim richtigen Umgang, also keine Kurzstrecken, kein Rennstreckenbetrieb sind EInspritzer allerdings Wartungsmässig inzwischen überlegen. Logo, weil man ja seit 30 Jahren praktisch nichts mehr am Vergaser weiter entwickelt hat.