Beiträge von Chefin

    Eine GS ist ein Alt Herren Moped, das sollte so regeln das keiner erschreckt. Dabei verlierst halt Speed letztendlich. Fahr mal eine BMW RR, da regelt die kurz bevor du braune Streifen hast. Da spielt also schon auch die Charakteristik des Mopeds bzg seine geplante Charakteristik eine Rolle.


    Zufrieden: ja. Hatte zum Saisonstart den blödesten Anfängerfehler gemacht den man überhaupt machen kann. Herbst nach Abmelden Reifen zum Händler, neu aufziehen lassen, montiert und da stand sie. 1. April Saisonstart, kurze Testrunde ob alles ok, nach 2km durchs Ort Auto überholen indem ich in leichter Rechtskurve ausschere und mit viel Power durchziehen will um das kurze einsehbare Stück auch nutzen zu können. Und ja, der Reifen hat sich 100% erwartungsgemäss verhalten, als wäre Öl drunter. Der leichte Rutscher waren vieleicht 10-20cm Versatz bis Regeleingriff. Erschrecken ja, aber nichts kritisches. Ich möchte aber auch bis an die Haftungsgrenzen fahren und die erkennt man nicht wirklich vor dem Rutschen. Ein TC das vorher abregelt muss also den Grip raten oder extrem defensiv früh wegregeln. Deswegen ist mir ein kleines beherschbares rutschen lieber als Regeln bevor man was merkt.

    Im Grundsatz sind wir inzwischen an dem Pukt das es kein schlechtes Öl mehr gibt. Und das in guten Ölen teure Bestandteile drin sind. Daher spielt es weniger eine Rolle welche Marke. Liqui Moly und Motul halte ich persönlich für absolut gleichwertige Hersteller, Das Problem ist, das es auch Hersteller gibt die zwar hochtrabendes Marketing haben, aber deutlich reduzierte Inhaltsstoffe.


    Jedenfalls liqui moly gehört nicht zu den Schaumschlägern. Daher wüsste ich nichts was dagegen spricht. Zwar benutze ich persönich Motul, aber hauptschlich deswegen weil ich es bei Amazon bestellen kann. Andere BMW Treiber schwören auf Liqui. Und wir reden da von Motorrädern die 20-30 Jahre alt und 100.000 bis 200.000km auf dem ersten Motor haben(F650 Einzylinder). Egal welches auf dem Papier dann besser ist, in der Realität spielt es keine Rolle.

    Jo, verstehe.


    Jo, ohne Wartungshistory ist schwer zu sagen was los ist, eingelaufene Nockenwellen, festsitzende Auspuffbolzen sind jedenfalls Wartungsfehler bei dieser Laufleistung. Und jetzt komplett zerlegt kann man auch schlecht testen was sache ist. Vorher lief sie ja nur zu Fett denke ich, weil du ja zum TÜV wohl gefahren bist. Hier gescheite Tips zu geben ist Kristalkugelschauen.


    Leider weis ich nicht wo du wohnst/kein Karteneintrag. Daher schwer zu sagen ob irgendwer in deiner Nähe ist der Schrauber Erfahrung hat und mal hinkommt und schaut. Jedenfalls sind deine Probleme keine typischen Fehler bei dieser Laufleistung wo man pauschale Antworten geben kann.

    Dann passt es. Wie gesagt, es kann gut sein, aber nicht bei jedem Tuner wird auch der Messwert korrekt eingerichtet.Den es wird keine Durchflussmenge direkt gemessen, sondern aus Druck und Ventilöffnungszeit berechnet. Bei meinem Auto wurde der gemessene Druckwert reduziert um zu einer größeren Einspritzzeit zu kommen. Dadurch meinte das System es wären X bar mal Y µsekunden. Rea ging aber mehr Sprit rein weil der Druck höher war. Differenz war dann ca 1L(~ Anzeige 7, gemessen 8)

    Ventilspiel nimmt ab, weil sich die Passsitze einschlagen und das Ventil daher weiter nach oben geht. Des weiteren schreibst du nichts was die Werkstatt beim letzen Service so gemacht hat. Eventuell ist da etwas falsch gelaufen. Bist du Erstbesitzer? Wurde ausser Auspuff noch mehr umgebaut? Lufi völlig hinüber deutet auch auf Wartungsprobleme hin. Je nach dem wo du dann gefahren bist, hast du vieleicht Staub und Dreck im Motor deswegen und sowas ruiniert das beste Öl. Festsitzende Auspuffschrauben deuten dann wiederum drauf hin, das die Schrauben ungefettet eingesetzt wurden. Kann es sein das es Edelstahlschrauben im Alukopf sind? Das würde das festsitzen erklären.


    Wie gesagt, alles nur ein "möglicherweise", da deine Infos zur Wartung mager sind.

    MT09=>2fast4U

    Genug Druck auf dem Vorderrad und du machst Übershlag, kein Abflug. Der Grip reicht dann aus zu blockieren statt zu rutschen. Es geht dabei also um den Umstand soviel Druck aufs Vorderrad zu bringen, das man eher überschlag als Rutscher hat. Und dann nicht in die Blockierung zu kommen. Mit soviel Druck hat man dann auch den optimalen Grip in der Kurve, weil der Druck dann ja immer noch wirkt. Mit weniger Druck rutscht sonst das Rad früher weg. Klaro das in der Kurve kein Überschlag mehr erfolgt. Deswegen erfolgt das einstellen des Druck auf Vorderrad beim Stoppietest in der normalen Fahrhaltung. Fahrer die Stoppi aus Showzwecken provozieren lassen Luft aus dem Reifen und schmeisen sich auf den Lenker drauf. Nur kann man so eben keine Kurvenlinie fahren.


    Deswegen den Druck geradeaus in Fahrhaltung sovweit erhöhen wie es geht um das wegrutschen soweit wie möglich rauszuzögern und damit die Kurvengeschwindigkeit zu erhöhen. Es gibt beim Reifen zumindest rechnischer keine Grenze. Mit Erhöhung des Druckes erhöht sich der Grip. Bei 2t druck(rechnerisch) könntest doppelt so schnell durch die Kurve. Weil es also diese physikalische Grenze kaum gibt(sie kommt, wenn das Material abgeschert wird und das ist ganz weit über dem Punkt den wir fahren können), versucht man den Druck soweit es geht zu erhöhen. Und dazu muss dein Körper als Stützmasse herhalten.


    Damit wird auch klar, das ich da euch gnadenlos überlegen bin mit einem gut gefüllten Ranzen gegenüber euch Halblingen :lachen: