Alles anzeigenBei meiner YZF 750 R (hatte sie 1994 neu gekauft), die ich bis letzen Herbst gefahren bin , waren immer noch die originalen Bremsleitungen drin, ich habe mir diese auch immer regelmäßig angeschaut und konnte nichts poröses erkennen. Ich verstehe deswegen die Panikmache teilweise lm Forum und Werkstätten nicht.
Wie es RedRider geschrieben hat: wenn etwas verschlissen ist, wird es erneuert.
VG Robert
Stimme dir voll zu. Aber ich kenne halt auch die Gegenseite. Bremsleitung nicht porös, aber hat sich innen angefangen aufzulösen. Konnte man ertasten, wenn man den Schlauch knetet über ganze Länge. Eine Stelle war deutlich weicher. Diese Brocken sind dann in Bremskolben gewandert, dort blockiert, Bremse geht fest, Bremse wird sehr heiss, Öl entzündet sich, Benzintank nicht weit weg, schmilzt etwas an. Dann wurde das Problem bemerkt.
Da bei diesen Mopeds der Tank unter der Sitzbank ist, Kunststofftank, Auspuff auch nicht weit weg davon, ist das sowieso keine besonders gelungene Konstruktion.
Passiert sehr selten, aber passiert. Und ja, 4 Jahre Tauschinterval ist Werkstattumsatz ohne Sinn. Ist halt wie bei Lebensmittel: Mindesthaltbarkeit heist nicht, das man um 23 Uhr die Wurst noch geniesen kann, aber nach 24 Uhr schlagartig Schimmel hat statt Wurst. Und meine BMW (bj94) hat hinten auch noch Orginalgummileitung. Wollte also nicht sagen, das ich das Gut heise, sondern das ich versuche zu erklären, wieso Dinge so sind wie sie sind. Weil wir es als "Techniker" sehen, Yamaha aber aus der finanzbuchalterischen Seite betrachtet.