Deshalb stört es einige Fahrer u. einige- eben nicht
Beiträge von Scholzi
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Ich hatte Bridgestone vor längerem mal angefragt. Die S22“M“ sind für die RN69 entwickelt um mehr Hochgeschwindigkeitstabilität zu erreichen, war die Antwort.
Ich habe gerade ein Telefonat mit dem Bridgestone Motorrad Support in Wien geführt, weil ich einen neuen BT S 22 ohne M-Kennzeichnung habe.
Die M-Serie soll tatsächlich die High Speed-Stabiliät verbessern, wobei er einräumte, dass dieses Problem eher der relativ geringen Last auf dem Vorderrad geschuldet ist. Als ich ihm sagte, dass durch Riserumbau meine Lenkerposition 40 mm tiefer und 12 mm weiter vorne ist u. ich Öhlins nachgerüstet habe, sagte er: Ich hätte persönlich keine Bedenken den "Non M" zu fahren u. gesetzlich gibt es eh keinen "Zwang" den M zu fahren. Über unterschiedliche Mischungen Non M/M ist ihm nichts bekannt.
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Ich komm nochmal zurück zum eigentlichen Thema.
Ich hatte ja geschrieben, dass es bei mir diese "Eigenart" im Schiebebetrieb bei 3000/min nicht gibt. Muß mich an dieser Stelle korrigieren.
Ich bin heute mal alleine 150 km gefahren und habe mich genau darauf konzentriert u. konnte es tatsächlich reproduzieren. Testprozedere: In Jedem Gang bei 5000/min. Gas zu und mit Auge auf Drehzahlmesser rollen lassen. In den Gängen 1-4 bei genau 3000/min. spüre ich eine "sehr kurze Unterbrechung" des Motorbremsmoment. Bin wirklich kein "Grobmotoriker", aber ich habe es ca. 2000 km lang bis heute echt nicht wahrgenommen. Im 5. u. 6. Gang konnte ich es übrigens nicht reproduzieren. Ich bin normalerweise in einer Gruppe mit BMW S 1000R u. Streetfighter V4 unterwegs, da habe ich eher keine Zeit für solche Tests
u. habe es wohl auch deshalb bis heute nicht bemerkt. Ehrlich gesagt stört es mich nicht, weil wenn ich mich nicht speziell darauf konzentriere, spüre ich es bei meiner Fahrweise nicht. Ich bin allerdings der Meinung, dass sich YAMAHA beim Programmieren der aktuellen soft ware etwas mehr Mühe hätte geben sollen. 
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Ich danke euch, habe gerade Bridgestone um genaue Erläuterung angeschrieben u. werde deren Antwort dann mitteilen.
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So, der S22 geht dem Ende entgegen. Vorne noch 2,3mm, hinten hat er noch knappe 2,8mm an den Flanken, mittig etwas mehr.
700-800 km wird er noch machen. Bislang 5200km. Das ist dann fast doppelt so viel wie der Werks-S22 mit der M-Kennung
Ganz leichte Sägezahnbildung aber tut dem Spass keinen Abbruch. War auch schon auf der RN29.
Jetzt kommt der Conti CRA 4 rauf. Hoffentlich tut`s dem Spass keinen Abbruch

Hallo,
ich habe einen neuen BT 22 ohne M-Kennung bekommen. Kannst du mir bitte den Unterschied von M zu "non M" mitteilen, ich habe dazu keine Info gefunden. Handelt es sich tatsächlich um eine unterschiedliche Mischung (Shore Härte)? Deine recht hohe Laufleistung lässt darauf schließen.
Danke vorab fürs "Schlaumachen"
Gruß
Reiner
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Wenn 90% "sagen" (deine Studie bzw. Informationsquelle würde mich schon interessieren), dass sie nach dem up date Probleme haben welche vorher definitiv nicht vorhanden waren, bin ich offensichtlich bei den 10% "Glücklichen" die vor u. nach dem up date keine Probleme hatten bzw. haben. Bei mir ist das Motorbremsmoment in jedem Gang so wie ich es von einem 4-takt Motor in einem Motorrad gewohnt bin u. die RN 69 ist mein 18. Motorrad in den letzten 30 Jahren.
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Mich stören die „macken“ welche meine nach dem Update aufweist doch immens. Habe mit Yamaha direkt Kontakt aufgenommen und am Dienstag fährt ein Techniker diese Probe.
Muss jetzt noch eine Liste fertig machen, wo nochmal alles detailliert drin steht und bin gespannt ob am ende was bei rum kommt
Ist spannend, halte uns bitte auf dem Laufenden. Ich habe 2.000 km nach dem up date runter und keinerlei Probleme.
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Also, ich könnte mir vorstellen, dass der Anbieter eines Motorradöls möglicherweise um die Eigenschaften von Esther bescheid weiß und es entsprechend einsetzt.
Wahlweise könnte jemand aus dem Forum ihn darauf aufmerksam machen.

Gruß
Wolle
Das weiß er sicher und es gibt keine Zweifel an der Qualität von beiden ölen. Es ging mir auch nur um den analytischen Vergleich beider Öle, weil auch das Yamalube von Motul in Frankreich produziert wird.
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Ester läßt Gummi Dichtungen etwas Aufquellen. Ester läßt das Öl besser auf Oberflächen haften. Ester Revitalisiert die Motoren Bauteile.
Ester läßt Gummi Dichtungen langsamer Altern. Ester hilft beim Mischen der verschiedenen Additive. Also das sich die Additive mit dem Öl mischen.
Hab ich gerade alles Ergoogelt.

Edit: Es gibt aber auch Negative Eigenschaften von Ester Öl. Es ist nicht mit allen Kunststoffen und Gummi Arten verträglich. Es kann Wassereinlagerung im Öl begünstigen.
Gruß
Mit Ester lässt sich gut werben, weil es eine Performance Verbesserung suggeriert. Das ist aber nicht grundsätzlich so. Die Qualität des Grundöls und das Additivpaket ist letztlich entscheident. Bei zu hohem Estergehalt kann es z.B. bei Nasskupplungen zu Kupplungsrutschen kommen und Dichtungen aus NBR können angegriffen werden. Ester werden gezielt zur Reibungsminimierung und Verbesserung der Verbrennung (weniger Rückstände) eingesetzt. Zu hoher Estergehalt kann aber auch die Additive negativ beeinflussen u. sollte deshalb bei der Rezeptur sehr sorgfältig gewählt werden.
Ester im Motorenöl bedeutet nicht automatisch eine Qualitätsverbesserung.