ABS?
Da fängt im Grunde die Unsachlicjhkeit schon an.
ABS ≠ ABS Punkt.
Wer jetzt nicht weiß von was ich spreche:
Selbst die Entwicklung vom Erkennen des Rad-Blocks ist weiter gekommen, in erster Linie aber die Bremsreaktion.
Wurde „früher“ ein blockierendes Rad detektiert, da fing das ABS den Bremsvorgang mit einem 15kg Vorschlaghammer an zu zerteilen. In den Brems-Pausen holte es dann zu dem nächsten „Brems“-Schlag aus.
Jo!
Da war der Bremsweg tatsächlich oft unfassbar zu lange.
Etwa bei geringem Tempo, wo blockierende Räder den Schneematsch weg geschoben und dann stumpf auf dem Asphalt
zum stehen gekommen wären. Etwa der Ford „Scorpio“ der fuhr mit wild blinkender ABS-Leuchte ungebremst und zwar komplett über die Kreuzung, wo selbst der mürbeste R4 hätte anhalten können.
Scorpio ist übrigens keine Band aus der Steinzeit und R4 kein Verhütungsmittel.
Aktuelle ABS-Systeme werten unfassbar viele Parameter aus der IMU und was weiß ich allem aus. Da wird nicht „nur“ nach was blockierendem gefahndet.
Und dann die Regelvorgänge!
Die mit dem steinzeitlichen Hacken zu vergleichen ist einfach unmöglich.
Und ja, früher fuhr ich auch schon ewig mit ABF. Etwa frühmorgends am KrankfurterKreuz Richtung Flughafen. Alle 4 Fahrbahnen spiegelglatt. In 150m Entfernung begann sich ein Sattelschlepper in Zeitlupe quer über die Fahrbahn zu drehen. Hey! Das war ein Spaß. Mein AntiBlockierFuß und die Gottseidank gleichmäßig ansprechenden Scheibenbremsen meiner Wanderdüne retteten mir und meinem Beifahrer den Arsch. Kupplung konte ich dabei übrigens keine treten, weil Automatik.
Und?
Wünsche ich mir diese Zeiten zurück? Weil es zu händeln war?
🤦