Beiträge von quickshifter

    Nach durchlesen meiner obigen Posts, wurde mir (endlich) bewusst, dass ich z.T. missverständliches geäußert habe.

    Mea culpa.:saint:

    Um es kurz klar zustellen:
    Es geht mir ausschließlich darum, den Negativfederweg zu vergrößern.
    Wenn ich weiter oben vom Arbeitsweg spreche, meine ich ausschließlich den Arbeitsweg des Negativfederwegs -und nicht den Gesamtarbeitsweg der Feder -klar, dass der weder vergrößert noch verkleinert werden kann.

    Ich meine das Verhältnis zwischen Postiv- und Negativ-Federweg. Also, dass ich den Arbeitsweg des einen vergrößere und automatisch den des anderen dabei verkleinere. Eine simple Verschiebung der Gewichtung (nicht Gewichte)

    Sorry, ist mir halt im Eifer der Tipperei ned aufgefallen.

    Komfort
    Meiner Erfahrung nach, bewirkt Vergrößern des Negativfederwegs (wenn nicht übertrieben wird) den Komfort (weshalb das vermutl. auch in fast jedem Motorrad-Fahrer-Handbuch zur Steigerung des Komforts empfohlen wird) .

    Dass das nix mit zu- oder abnehmender Federhärte zu schaffen hat, hab ich nirgends behauptet.

    Ich behaupte:
    mehr Negativfederweg lässt die Räder tiefer in Verwerfungen (Negativ-Profil) der Straße abtauchen, dass sie dann den Untergrund stärker abtasten und entspr. weniger drüber springen oder dran knallen -was in Summe den Komfort erhöht.
    Klar, dass die Dämpfung entspr. eingestellt werden muss.

    Meine Aussagen beziehen sich auf reinen Solo-Betrieb (Fahrfertig inkl. TRS ~100kg) und zwar im halbwegs legalen Landstraßen- und BAB-Modus.

    Renne/ letzte Rille mit Messer zw. den Zähnen ist nicht meins. -Wärs es, würd ich sicher mehr Federvorspannung= weniger Negativfederweg nebst stärkeren Dämpfungswerten bei weniger Zugstufe wählen. Aber -wie gesagt- darum gehts mir ned.

    Leider lassen sich Beiträge nicht dauerhaft bearbeiten, sonst würd ich einige Textstellen klar stellen.

    Wenn was beweisfähiges dokumentiert werden muss, dann nur mit geeichten Geräten.
    Die Drehzahl wird seit Ewigkeiten mit einer simplen Kontaktzange am Zündkerzenkabel abgegriffen.

    Wer mit zu lautem Equipment unterwegs ist -und das auch noch weiß- bekommt von mir nur einen Rat: weg mit dem Dreck!

    Das ist eine Digitalanzeige, die ihre Infos vom Steuergerät erhält.
    Etwa die TC und die Gasannahme erhält da Infos. -Den Input zu verändern wäre sicher kontraproduktiv.

    Ob sich das Display umprogrammieren lässt?
    Vermutl. schon, wenn dir das ein paar Hunderter wert ist.

    Apropos Wert -wieso willst du die Anzeige manipulieren? Lässt sich doch eh kaum ablesen:P

    Es gibt auch für die bis 20er alternative Display (z.B.bei Motea) Die zum Laufen zubringen ist aber kein Plug'n'play. Den richtigen Tuner dran gelassen, sollte es möglich sein. Die Frage bleibt, obs der TÜV ned merkt -besser wärs.

    Vlt. solltest du besser über eine Brille nachdenken?

    Federvorspannung:
    Die Ringe sind relativ ungenau. Ich messe die mm, so wie im Handbuch angegeben.
    Und zwar die Strecke 1:




    Das Handbuch gibt 4 - 18 -19 mm an, wobei ich aktuell mit 19 fahre.
    18mm fand ich schon gut, 18,5 waren besser, 19 könnten vlt. etwas zu viel sein, im Winter passts aber hervorragend.

    Hinten bin ich beim einzigen und letzten Klick, was recht genau den max. 156mm Federbeinlänge entspricht. (Y: 148-156mm)

    Den realen Negativfederweg hab ich ned gemessen, weils mir egal ist.
    -Vermutl. ist er aber in i.einem akzeptablen Bereich, sonst gäbe y die o.g. Werte (für nen Durchschnitts-Fuzzi gedacht) kaum an.

    Wenn ihr den Negativfederweg unbedingt exakt messen wollt, isses u.U. hilfreich, Dämpfungen und Zugstufe dabei mal voll zu öffnen. -Aber wie bereits weiter oben gesagt, der Negativfederweg bei relativ leichtem Fahrer ohne Soziusbetrieb ist ohne weiteres vergößerbar, ohne dass es dabei beim Einfedern zum Durchschlagen/ Block kommt.

    Wobei ich das (vorn) natürlich bereits hatte. Abhilfe durch leichtes Schließen der Dämpfung ist aber kein Hexenwerk (mer tastet sich halt ran).

    Beim halbwegs engagierten Eckenwetz im Spessart und bei Hi-Speed auf der BAB setzt mir hauptsächlich die Zugstufe das Limit. Sie muss halt wg. Komfort soweit auf sein wie nur möglich, aber dann kommt i.wann der Punkt, da isses zu viel und es wird unstabil.

    In Kombi mit meinen anderen Einstellungen und Metzeler M9RR- sinds vorn 23 und hinten 27 Links-Klicks.
    28 gehen hinten beim winterlichen Pianofahren aber auch. Y lässt hinten sogar 30 zu, aber ich kenn da so ne Stelle, da versetzts einem das Hinterrad -bei 27 gerade noch nicht, bei 28 dann aber so, wie bei der Superduke GT :P


    Hier stehen übrigens meine aktuellen Winter-Einstellungen: Klick

    Der Arbeitbereich insgesamt ändert sich nicht. Aber davon spreche ich auch gar nicht.

    Mir gehts um den Negativfederweg, dessen Arbeitsbereich vergrößert wird und zwar soweit, dass es beim Einfedern gerade nicht zum Durchschlagen kommt (eben weil dessen Arbeitsbereich zu Gunsten des Negativfederwegs verkleinert wird)

    Stimmt.
    An der Gabel wird durch Federvorspannung die dynamische, durch den Gabelüberstand die statische Geometrie geändert.

    Die Herausforderung besteht darin, beides so mit der Einstellung des Federbeins zu kombinieren, dass auch bei max. akzeptablen Arbeitswegen der Federn ein brauchbarer Kompromiss zwischen Handlichkeit und Stabilität, bei bestmöglichem Komfort erzielt wird.

    Gegen 180,- hätt ich nix gesagt.

    Es kommt mir halt so vor, als würde der Yamist sich durch solche Rechnungen revanchieren. auf diese Weise bringt er mich nur dazu, die Konkurrenz in Erwägung zu ziehen.