Ähem.
Bei der RN69SP wird aktuell berichtet, sei hinten mal sowas um 0,0 Negativ-Federweg.
Was (mir) in diesem Zusammenhang auffällt ist, dass ich die letzten 12 Jahre weder bei Suzuki, Honda, Triumph, KTM noch Yamaha in i.einem Nutzer-Handbuch auch nur ein Sterbenswörtchen zu N1 und N2 las.
Witzigerweise wird übereinstimmend von "Komfort" gesprochen, wenn die Federn entspannt und von Sport, wennse quasi voll vorgespannt sind.
Also den Wissenschaftlich korrekten Kontext mal kurz eingeblendet.
Je nach Zuladung und Fahranforderung gibt es selbst unter den N1/N2-Verfechtern eine gehörige Spreizung. Insbesondere, wenn die Federwege größer sind.
So, den Kontext wieder aus-, die Handbücher wieder eingeblendet.
Also eh klar, dass sämtliche Hersteller da keine Ahnung haben und stumpf bei den anderen abschreiben...
...echt jetzt?
Auch wenn ich das Wort "Fakt" zum kotzen finde... dass die Geometrie beeinflusst wird, die Radstand, Lenkkopfwinkel und somit das Fahrverhalten beeinflusst ist ja prinzipiell Konsens fähig.
Wenn also das Fahrverhalten "stimmt", dann isses mir so was von Shit egal, ob N1/N2 in i.einem wissenschaftlich angestrebten Fenster liegt.
Ich behaupte frech, dass die RN43SP ein krass agiles Leichtgewicht ist.
Dass eine Korrektur zu mehr Stabilität, via Geometrie (vorn hoch, hinten runter) weder dazu führt, dass i.was "durchschlägt" noch beim ankern auf Block geht, schon gar ned, dasses n Chopper wird.
Seit 2 Jahren eire ich nu über 40.000 km sowohl bei Vollgas auf der Bahn oder in i.einem Schlagloch übersäten Kurvenlabyrinth so vor mich hin -spaßige Agilität war definitiv mehr als genug vorhanden.
Also Stück für Stückchen die Schraube auf bissi mehr Stabilität gedreht:
Vorne
Gabel max. nach unten durchgesteckt, Federvorspannung 0 Umdrehungen = 4mm (Y nennts Sport)
Hinten
gibt Y 146-156-156 mm an (Sport/ Standard/ Komfort) da es ein Scheiß Akt ist hinten die Vorspannung am Federbein zu messen hab ich das nur Anfangs gemacht. Inzwischen zähl ich nur noch.
Also:
voll entspannt=156mm ab da dreh ich die Vorspannung unter zählen wieder hoch.
Aktuell sind es von 156mm (voll auf) genau 11 Umdreh. wieder zu.
Wieviele mm das sind juckt mich genau null. Es sind jedenfalls genau so viele, dass der Hauptständer auf einer meiner Lieblingsstrecken in ner Senke -kurz nach und kurz vor ner krass geilen Kurve- gerade nicht mehr aufsetzt. Also hinten mehr Bodenfreiheit.
Neue Kette mit 112 statt 110 Rollen (ein Glied) verlängert von 1440 auf 1455.6 mm ned die Welt, aber beim krassen anreißen oder auch auf der Bahn >echte 200 taugt es und macht nen Lenkungsdämpfer (fast) überflüssig 
Vorne geht eigentlich nicht mehr.
Apropos vorn.
Obacht!
Zwar ließe sich die Gabel durchaus weiter nach unten durchstecken.... Aber, die Bremsleitungen stoßen beim Ausfedern im wahrsten Sinn an ihre Grenzen. Wer das machen will, was m.M.n. kein Stabilitätsproblem der Gabelklemmung wäre, sollte vorher auf längere (Stahlflex-) Leitungen wechseln. Nen Apehänger brauchts auch deshalb sicher nicht
Also Sigi.
Lass dich mit dem N1/N2 Gedöns ned verrückt machen. Deine Einstellungen zeigen in die gewünschte Richtung. Lass se hinten noch bissi runter, dann auf n Deich zu gebrettert und du fliechst bis zur roten Anna 