Beiträge von quickshifter

    54° zeigte die SchräglagenÄpp bisher max. an.

    Wobei 44-45° die Regel sind. Allerdings bekomme ich beim besten Willen nur das Hinterrad auf Kante. Beim CRA4 fehlt vorne ne Menge. Dabei hab ich schon ziemlich gutes Vorderradgefühl.


    Ich nehme nicht an, dass >50° auf der Niken „Standard“ sind.

    Zumindest würd ich mich fragen, wo das möglich ist.


    Ich schaff >50° meist nur beim Rausballern aus der inneren Spur eines 2-spurigen Kreisels. Im Geläuf >50° sind „normalerweise“ nur mit außerordentlich konsequentem Ausblenden jeglicher Tenpo-Limits machbar.

    Hab jetzt -außer grundsätzlichem Technikinteresse- keine soo große Ahnung von der Niken.

    >60° Schräglage?

    Klingt sehr ambitioniert -das ist ist auch ohne Lowsider möglich?

    Mit der „alten RN43 2020“ ist (meiner Er“Fahrung“ nach) keine Wheeliekontrolle nötig:

    solange der einzig vorhandene, sensible Gasannahme Modus B verwendet wird.


    Ok, auch der lässt sich schlagartig aufreißen, je nach Situation auch inkl. Wheelie, sogar bei TC2. -Das ist dann in den meisten Fällen auch so oder so ähnlich gewollt.🤣

    Im Grunde ist der B-Modus der, der dem Piloten, durch einen deutlich größeren Drehwinkel, weitgehende Feinfühligkeit am Gas ermöglicht. ECU getunte bieten hier etwas mehr und die „neue RN69“ sogar im Serienzustand.


    Nicht lebenswichtig -nice 2 have isses trotzdem.


    Selbst wenn ich auf -wirklich- glattem Asphalt unterwegs bin, ich kann in den digitalen 1/0-Modi (A und Standard) keinen Straßen relevanten Vorteil erkennen.



    Btw:

    Was ich immer schon mal fragen wollte:

    Die, die den „A-Modus“ der RN43 über alles stellten und nun mit der RN69 unterwegs sind: seid ihr nun grenzenlos gefrustet, ob der besseren Dosierbarkeit?

    Ich zitiere mal:

    Läge bei der 150er-Reifenbreite der Schwerpunkt nicht bei 650, sondern auf 750 Millimetern, betrüge die notwendige Schräglage nur 50,7 Grad.

    Ich erlaube mir daraus abzuleiten, dass krasseres Abwinkeln entsprechend flotter geht.


    Schwerpunkt:

    Das Zentrum aller Fahrzeugmassen bildet den Schwerpunkt. Anders als bei Autos darf der Schwerpunkt beim Motorrad nicht maximal niedrig angeordnet sein, denn dann reagiert das Motorrad träge auf Lenkimpulse und benötigt bei breiten Reifen eine zu große Schräglage, um Kurven zu Fahren. Ist der Schwerpunkt zu hoch, wird das Motorrad instabil, kippelig und neigt zu Wheelies und Stoppies. Schwerpunkthöhe und Radstand sollten immer aufeinander abgestimmt sein, da beide Faktoren die dynamische Achslastverteilung bestimmen. Bei den meisten Rennmaschinen liegt der Schwerpunkt deutlich über dem einer Serienmaschine.


    Quelle u.a.:

    Handlingtest: Konzeptvergleich: Welches Motorradkonzept bietet die beste Handlichkeit?
    Wer swingt am elegantesten übers Parkett, sprich den Parcours? Streng nach objektiven Gesichtspunkten versuchte PS, Licht in das komplexe Thema Handlichkeit zu…
    www.motorradonline.de


    Also kein Giraffenhaus, aber der tiefst anzunehmende Schwerpunkt isses definitiv nicht. Im übrigen kann ich das durch meine krass erhöhte Sitzbank ausdrücklich bestätigen.