Hallo Moni, ich hatte eine 2018er RN43, die ich ein Jahr ohne Tieferlegung gefahren habe, lediglich mit Daytona Max Sports GTX Stiefeln mit Fersenerhöhung. Das ging, war mir aber speziell in den Alpen manchmal zu unsicher. Deshalb hatte ich mir die MT um 55 mm von meinem Yamaha Händler tiefer legen lassen. Die Gabelrohre wurden um 39 mm nach oben durch die Gabelbrücke geschoben. Der Seitenständer wurde etws gekürzt und die max. Zuladung reduziert sich auf ca. 135 kg. Da ich keine Rennen fahre hatte ich wenig Probleme mit der geringeren Schräglage. Und wenn man weiss, dass die Auspuffanlage wenger Bodenfreiheit hat, fährt man halt keine hohen Bordsteine rauf umd runter. Ausser dem etwas unkomfortablen fahren durch den verkürzten Federweg, ist mir aber am Fahrverhalten nichts negatives aufgefallen. Das kann bei sportlicher veranlagten Fahrern natürlich anders aussehen. 2025 habe ich die RN 43 gegen eine RN 87 getauscht, die ich gleich um 55 mm tiefer legen lassen habe. Gabelrohre wieder um 39 mm durchgesteckt, Seitenständer gekürzt, die max. Zuladung wurde auf 137 kg reduziert. Einzger Unterschied war, dass das Motorrad nur noch für eine Person zugelassen ist und deshalb die Soziusrasten abgebaut werden mussten. Es kommt mir so vor als wäre die Sitzbank der RN 87 noch etwas dürftiger gepolstert als die der RN 43, was nicht zur Verbesserung des Komforts auf längeren Strecken beiträgt. Aber was soll's. Wenn man zu der Gruppe Menschen zählt die, auf Grund Ihrer von der 'Norm' abweichenden Körpermmaße, nicht mehr zur Zielgruppe der Motorrad Hersteller gehören, muss man Kompromisse eingehen (oder Cabrio fahren). Der ganze Umbau ist übrigens so im Fahrzeugschein eingetragen. LG und gute Fahrt
Beiträge von Lu Kowalski
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Ich musste heute noch was testen, bevor ich Antwort gebe.
Mir ist es auch schon passiert, dass ich 2 Gänge ungewollt und schnell runtergeschalten habe. Aber das das waren die warmen Handschuhe.
Die Schaltwippe ist so feinfühlig, dass ein leichtes ankommen schon ausreicht. Und bei den dicken Handschuhen merkst das nicht.
Speziell wenn der Daumen Richtung Blinker geht.
Getestet habe ich heute, ob ein Draufbleiben auf der Wippe durchschaltet. Nein, tut es nicht, ein Druck, ein Gang.
D.h. für mich, dass ich in meinem Fall echt 2x kurz hintereinander angekommen bin.
Der Fall den ich beschrieben hatte war ein plötzliches und völlig grundloses Herunterschalten vom 6. in den 1. Gang bei Tempo 100 im Automatikbetrieb und ich habe dabei ganz sicher die Schaltwippe nicht berührt.
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Und ich hab immer noch Zweifel, ob das ein allgemeiner Fehler ist.
Ich kenne eine ähnliche Situation, aber ich weiß auch wer daran Schuld hatte. Das YAMT war es nicht.
Was das für eine ähnliche Situation war, würde mich jetzt auch interessieren.

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Der Fairness halber muss man sagen, dass es weder 100% fehlerfreie Software oder Hardware gibt. Und Fehler, die nicht reproduzierbar sind, stellen immmer ein Riesenproblem dar. Ob der Fehler bei Trebbler aus genau dem gleichen Grund aufgetreten ist, wie bei mir, ist ja noch nicht klar. Vielleicht steht in diesem Fall auch etwas im Fehlerspeicher. Abwarten was die Werkstatt sagt

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Moin...
Kurzer Status zum Schluss: Die Wergstatt hat das Motorrad an drei Tgaen rund 200 km Probe gefahren, ohne das der Fehler aufgetreten ist. Danach kam ein Yamaha Aussendienst-Techniker, der das Motorrad drei Tage mitgenommen hat und während rund 150 km Probefahrten mit einem Diagnosegerät alle Daten aufgezeichnet hat, leider auch kein Erfolg. Bei mir ist der Fehler aufgetreten, als die Lufttemperatur über 30 Grad lag. Während der Tests lag die Temperatur bei ca. 20 Grad. Mag sein, dass das der Grund dafür ist, dass der Fehler nicht wieder aufgetreten ist.
Egal... Das Motorrad wurde vom Händler zurückgenommen und ich habe stattdessen eine 2024er MT-09 mit manueller Schaltung bekommen.
Alles in allem hat sich sich sowohl die Werkstatt als auch der Yamaha Aussendienst richtig viel Mühe gegeben den Fehler zu finden und sich bei der Wandlung sehr großzügig gezeigt.
PS.: Während der Tests haben wir diskutiert, welche Situation theoretisch dazu führen könnte, das die YAMT Steuerung 5 Gänge in kürzester Zeit runter schaltet. Wenn man berücksichtigt, dass der Schaltvorgang beim Herunterschalten von einer sinkenden Drehzahl ausgelöst wird und der Schaltvorgang ja ein Prozess ist, der aus Gas reduzieren, auskuppeln, Schaltwelle betätigen, wieder einkuppeln und vorherige Gasposition wieder einstellen besteht und dieser Prozess dann 5 mal hintereinander abläuft, kann man ziemlich sicher sein, dass die Störung nicht durch einen Störimpuls auf einer der Can-Bus Leitungen ausgelöst wurde. Die einzig logische Erklärung wäre, dass die YAMT Steuerung einen Drehzahlwert Null, die ECU aber den den korrekten Wert erhalten hat (sonst hätte die ECU einen Fehlercode gespeichert). So betrachtet, kann der Fehler eigentlich nur direkt in der YAMT Steuerung aufgetreten sein.
Aber das ist alles die pure Spekulation.
Grüße, Lu
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Eigentlich muß Sie ja auch nur ein Gang und kann auch nur einen nach dem anderen Schalten, das ist meine Meinung.
Normale Schaltung mit Quickshifter legt auch nur einen Gang ein.
Auch wenn es am Schalter liegen würde,
müsste er trotzdem ein paar ms/ Sek. oder gar Sekunden dafür brauchen.
Was macht der Motor der für den Schaltvorgang zuständig ist wenn man den Hebel zum Schalten gedrückt hält?
Ich denke da passiert nix bei.
Ich denke auch, dass da nix passiert. Die am Schaltvorgang beteiligten Steuergeräte (ECU, APSG, YCC-T, Y-AMT) kommunizieren meines Wissen im Ride-by-Wire Verbund per CAN-Bus. Selbst wenn ein Mikroschalter, der die Meldung von der Schaltwippe an das CAN-Bus Steuergerät der Schaltwippe weiterleitet defekt ist und hängt, dürften die empfangende Steuergeräte eine sich ständig wiederholende CAN-Bus Meldung nicht akzeptieren, weil sie ja zuerst die mit dem Schaltvorgang verbundenen Aktionen ausführen müsste.
YCC-T ist das Yamaha Chip Controlled Throttle System das im Zusammenspiel mit der ECU die Drosselklappen steuert.
APSG ist der Acceleration Position Sensor Grip der die Position des Gasgriffs überwacht. Das wird z. B. benötigt um vor einem Gangwechsel die voraussichtliche Beschleunigungskurve zu ermitteln. In Abhängkeit davon wird die Drehzahl beim Hochschalten z. B. bei starker Beschleunigung noch oben verschoben.
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Gefährlich war das definitiv. Da hat niemand Zweifel dran geäußert.
Aber es war (Softwareseitig) plausibel, dass der erste Gang eingelegt werden sollte. Daher geht meine Vermutung immer noch in Richtung der Schaltwippe.
Konnte inzwischen mal jemand ausprobieren, was das Getriebe macht, wenn man die Wippe betätigt und hält? Wird dann nur ein Gang geschaltet, oder werden Schritt für Schritt die Gänge durchgeschaltet?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass immer nur ein Gang heruntergeschaltet wird, aber ich frage morgen mal bei der Werkstatt nach. Ich will auch Montag mit dabei sein, wenn der Yamaha Aussendienstler da ist.
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Mahlzeit,
Irgendwie kann ich deinen Beitrag nicht folgen
deswegen bin ich gerade mal ne Runde um den Block gefahren und unsereY-AMT hat bei 10000 Umdrehungen circa 105 Stunden Kilometer auf dem Tacho und dreht bis 11000 aus
Dann waren meine Infos mit 47 km/h bei 10.000 im 1. Gang vermutlich falsch. Ich werde es absehbar nicht ausprobieren, weil die MT in der Werkstatt ist. Ist aber eigentlich egal. Das Problem war, dass die Kiste bei rund 100 km/h mal eben völlig ohne meinen Input im AT D Mode vom 6. bis runter zum 1. Gang geschaltet und dementsprechend unvermittelt stark verzögert hat. Mag ja sein, dass es Leute gibt, die das nicht irritiert. Dadurch, dass der Fehler ohne Vorwarnung auftrat war ich gelinde gesagt etwas überrascht und ich fand es auch ein klitzekleines bisschen gefährlich. Die ursprüngliche Frage war, ob bei jemandem anderes hier im Forum diese Problem schon einmal aufgetreten ist. Das sieht derzeit nicht so aus.
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Die Drehzahl war ja nicht zu hoch.
108 kmh ist Drehzahlbegrenzer im 1sten Gang😂
Nach meinen Infos ist die Geschwindigkeit im 1. Gang bei 10.000 U/min 47 km/h und der Drehzahlbegrenzer setzt bei 10.000 U/min ein. Wenn das Y-AMT bei 100 km/h bis in den 1. Gang runter schaltet ohne auszukuppeln (und so fühlte sich das in beiden Fällen an), ist die Drehzahl mit Sicherheit höher als die Drehzahl, bei der die Automatik den Befehl zum runterschalten geben würde. Ich denke sehr wohl, dass die Drehzahl in dem Fall zu hoch war.

Ach so, eins habe ich noch vergessen. Wenn ich im AT D Mode gefahren bin hat das Y-AMT bei um die 15 km/h in den 1. geschaltet, wenn ich z.B. an eine rote Ampel herangefahren bin. Wenn man die Automatik mit der Schaltwippe beim herunterschalten übersteuern möchte, hat das Y-AMT das bei meinen Fahrten bei Geschwindigkeiten über 25 km/h nicht zugelassen.
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Hallo Lutz,
hab gerade dein Posting vom Sonntag gelesen.
Ich habe seit Anfang April eine MT-09 Y-AMT. Bin bis jetzt etwas über 5.000 km gefahren, allerdings hauptsächlich manuell.
Den Automatik-Modus nutze ich manchmal wenn ich durch Städte fahre.Das was du beschreibst ist mir noch nicht passiert, das hört sich jedenfalls nicht gut an.
Würde mich sehr interessieren was Yamaha da bei der Analyse rauskriegt, hoffentlich entdecken die überhaupt was.
Nicht reproduzierbare Fehler sind in der IT ein Horror.
Nächste Woche bin ich in den Dolomiten und hatte mir vorgenommen bei ein zwei Pässen mit vielen Spitzkehren auch mal
die Automatik zu testen. Danach könnte ich ja berichten was ich da erlebt hab.
Gruß
Kasim
Ich hoffe mal, dass die Analyse was ergibt. Aber sehr optimistisch dass da kurzfristig eine Lösung gefunden wird, bin ich nicht.
viel Spass in den Dolomiten

Gruß, Lutz