Wenn ich keinen Denkfehler habe, ...
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Du kannst das nicht prozentual rechnen: Deine 44% sind 137 / 312 = 0,439 also ca. 44%.
Angenommen, die Gabel könnte die ganzen 312mm einfedern, dann wäre der Druckanstieg 100% (312 / 312 = 1) also von 1 bar auf 2 bar.
2 bar wäre dann aber auch der maximal mögliche Druck, da das ganze Volumen dann zu 'nichts' zusammengepresst wäre.
In meinem WHB ist für die RN29 als Luftpolster 147mm bzw. 148mm angegeben.
Das reale Luftpolster ist kleiner, da die Feder, die Kunststoffhülse und der Gabelstopfen ja auch Platz brauchen.
Mit den 148mm Luftpolster aus dem WHB für die nicht-Tracer und der Annahme, dass das Volumen der Feder, der Hülse und des Stopfens insgesamt 30mm Luftpolster verbraucht, der allgemeinen Gasgleichung
p x V / T = const, wobei statt Volumina Längen verwendet werden (was wegen der gleichen Durchmesser hier äquivalent ist), und auch T konstant ist:
p0 x V0 = p1 x V1 also p1 = p0 x V0 / V1
V0 ist (148 + 137 - 30)mm = 255mm; V1 = (148 - 30)mm = 118mm (voll eingefedert); p0 ist 1bar
p1 = 255mm x 1bar / 118mm = 2,16bar
50% eingefedert ist V1 = (148 + 137 / 2 - 30)mm = 186,5mm ... p1 = 1,37bar
Das subtrahiert sich leider
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Du kannst das Luftpolster nicht im ausgefederten Zustand einstellen. Da der Gabelstopfen fehlt, kannst Du die Rohre einfach auseinanderziehen.
<<kleine Überschneidung mit Wolles Beitrag>>
BTT: Abspannen der Fahrzeugs auf Höhe der Radachsen erhöht die notwendigen Spannkräfte erheblich: bei gleicher Anordnung mehr als doppelt so hoch, als wenn man an die untere Gabelbrücke verwendet.
Die Verwendung von Gewindestäben (i.d.R. Qualität 4.6) ist, vorallem wenn konstruktiv maximal M8er Stäbe verwendet werden können, sicher suboptimal.
Grüße
Schröder