Beiträge von Puls130

    Bei der Bauform frage ich mich immer vor was die eigentlich schützen sollen? Untere Motorgehäuse komplett nicht abgedeckt, oben übernimmt der Lenker teilweise die "Schutzfunktion" für die untere Region. Zudem gehen die Kräfte bei Belastung ausschließlich direkt auf die Haltepunkte des Motors am Rahmen. Da ist mir eine Drei-Punkt-Befestigung (wie z.B. bei den von Givi, Heat und anderen Herstellern) Vertrauen erweckender.

    Am wichtigsten ist für mich aber der Faktor, dass durch diese Art Schutzbügel von H&B keinerlei Schutz für Deine Füsse und Unterschenkel erzeugt wird. Das ist genau der Punkt, auf den es mir auch ankam, nämlich möglichst auch einen gewissen Schutz für meine eigene Hardware zu bewirken. Macht schon einen deutlichen Unterschied bei einem Sturz oder Seitenaufprall, wenn Schutzbügel insgesamt etwas ausladender sind und den Füssen und Unterschenkeln einen Sicherheitsraum bewahren. In Komibination mit stabilen Hartschalenkoffern fast schon eine Art "Safe-Zone".


    Drücke Dir die Daumen das Du nie in Verlegenheit kommst die Schutzwirkung der Schutzbügel testen zu müssen.

    Ich habe bei meinem "Bürgerkäfig" mitlenkende Scheinwerfer. Und ja, das macht einen nicht unerheblichen Unterschied wenn das Licht bis zu einem gewissen Lenkeinschlag bzw. -Winkel in die Kurve hinein leuchtet. Lässt sich da auch sehr gut darstellen und nachvollziehen, da die Kurvenlichtfunktion auch deaktiviert werden kann und so der Unterschied deutlich feststellbar ist.


    Was das Kurvenlicht der Tracer 9 angeht, vermute ich das da die Wahrnehmung etwas trügt. Beim Motorrad geht es primär wohl weniger darum das Licht in die Kurve hineinleuchten zu lassen. Dort ist durch die bei Kurvenfahrt einzunehmende Schräglage eher die Hauptaufgabe auszugleichen, dass das normale Licht dabei zum Teil nur noch den "Mond" und nicht mehr die Straße anleuchtet. Diesen Lichtverlust gleicht das Kurvenlicht dann wohl aus. Das aber wohl eher "nur" in einem Maß, dass die Straße wie bei Geradeausfahrt noch ausreichend an- bzw. ausgeleuchtet wird. Glaube kaum, dass Yamaha und auch andere Hersteller mit dieser Lichtfunktion plötzlich die Kurvenfahrt heller ausleuchten wollte als bei Geradeausfahrt. Der Lichteindruck soll bei allen Fahrbedingungen eher kontinuierlich gleichmässig, also homogen sein. Ein Hell-/Dunkel-Spiel wäre wohl ansonsten die umgekehrte Situtation, die wir von nicht mit Kurvenlicht ausgestatteten Motorrädern kennen (Geradeaus hell, in Kurven mässigere Ausleuchtung).


    Zum Testen des Unterschiedes bei der 9er Tracer könnte man ja mal die Scheinwerfer des Kurvenlichts abdecken/abkleben und so den Unterschied wirklich nachvollziehbar "erfahren". Das würde die Lichtverhältnisse vermutlich "gerade rücken" und die subjektive Wahrnehmung berichtigen. Käme zwar immer noch nicht den Laborbedingungen von Yamaha gleich, wäre aber ein etwas objektiverer Vergleich mit und ohne Kurvenlicht.

    Ach was, so sieht ein Reifen halt aus, wenn man bei den unzähligen Kreisverkehren in der Schweiz ständig die richtige Ausfahrt verpasst und zuviele Ehrenrunden dreht :P.


    Wenn die rechte Reifenflanke allerdings auch so aussieht, schalte ich mein Kopfkino bezüglich Kreisverkehre aber lieber direkt ab ^^.

    Das geht zumindest auf ebener und natürlich abschüssiger Straße ohne Probleme. 2000 U/min. müssten laut Tacho ziemlich genau 50 km/h sein. So rolle ich entspannt recht viel durch Ortschaften. Wenn Leistung benötigt wird, muss ich eben mal herunter schalten. Bergauf quäle ich den Drilling unter diesen Drehzahlbedingungen auch nicht. Aber aus 50 im 6. Gang lässt sich auch noch moderat herausbeschleunigen. Schütteln und Rütteln habe ich dabei noch nicht gehabt. Ansonsten auch eher was für Leute mit ruhiger Gashand. Ständig die Gasgriffsposition von on auf off drehen und zurück ist dabei auch eher kontraproduktiv. Die Fuhre läuft bei mir dabei eher mit gleichmässigem Zug. Ortschaft-Bummeln halt ;).

    Ehrlich, Moped hat erst 1800 Km gelaufen und Du überlegst schon die Kette zu reinigen? Meine erste Dose Kettenreiniger habe ich irgendwann in den Neunzigern gekauft, aber bis heute noch nie benutzt.


    Und auch ganz ehrlich, ich habe seit ich Motorrad fahre (und das ist noch etwas länger als die genannte Dose alt ist), noch nie eine Kette mit irgendwelchem Reinigungszeugs malträtiert. Wenn ich mich nicht ganz irre :/, habe ich irgendwann mal mit einem alten, aber weichen Lappen, über die Außenseiten der Laschen einer der Ketten gerieben. Hat mich aber nicht wirklich gepackt das noch öfters zu machen ;). Ich bilde mir immer noch ein, dass eine Kette so eine Art Selbstreinigungsfunktion hat ^^. Ab und an mal eine Regenfahrt und die Kette wäscht sich selbst :).

    Mir stellt sich da immer die Frage ob die Kette nicht vielleicht auch mit den falschem Mitteln kaputt gepflegt wurde (Kettenreinigung?). Da Problem mit den sich verabschiedenden O-Ringen wurde hier zwar schon das eine und andere Mal beschrieben, aber repräsentativ schlecht sind die originalen Kettensätze wohl aber nicht.