Beiträge von Puls130

    Würde mal sagen ich bin wie die Mutter zum Kind, also quasi zwangsweise da zu gekommen, mich etwas "sportlich" zu bewegen. Nach einem Umzug vor gut 20 Jahren habe ich meinen Arbeitsweg signifikant und so verkürzt, dass eine Nutzung eines Kraftfahrzeuges keinen Vorteil hierfür mehr darstellt. Somit ist seither das Zurücklegen des Arbeitsweges (zu 99,9%) mit dem Fahrrad erfolgt. Sorgt seitdem dafür das ich einen recht guten Fitness-Level habe bzw. mir bewahrt habe (nee, langsam geht mal überhaupt nicht und Berge sind zum fahren und nicht zum Schieben erfunden worden). Ansonsten bin ich aber eher eine "stracke Sau" :D. Sowas wie Fitnessstudio funktioniert bei mir nicht, da ich mich nicht nach der Arbeit und sonstigen Altagsgegebenheiten entsprechend aufraffen kann, mich dort auch noch zu quälen. Reicht aber auch so fit und konditioniert, auch auf langen Touren, auf dem Moped sitzen zu können.


    Bezüglich Wetter - da gibt's für mich keine Einschränkungen beim Radfahren. Ist mir egal ob eiskalt, Regen oder Hitze. Gibt nur schlechte oder falsche Kleidung. Ok, bei richtigem Schneebelag auf den Straßen und Radwegen bin ich geneigt auch mal Abstand davon zu nehmen. Diesen Winter habe ich aber das "Handtuch" nicht werfen müssen :D .


    Bei Deiner Annahme mit den 10.000 km bei diesen zwei unterschiedlichen Fahrprofilen ist natürlich der Verschleiß bei der Kurzstreckennutzung grundsätzlich größer (gleichmäßig schonende Fahrweise beider Nutzer vorausgesetzt). In diesem Fall würde ich als Gebrauchtkäufer eher zum "Langstreckenfahrzeug" tendieren (natürlich unter der Voraussetzung die weiteren Gegebenheiten der beiden Fahrzeuge identisch sind).


    In der Regel wird man aber nicht unbedingt genau zwei solcher Kaufofferten vorfinden. Die Kilometerleistungen beim Kurzstrecken- und Langstreckenfahrzeug gleichen Alters werden vermutlich eher deutlich unterschiedlich sein. Und dann könnte es wieder durchaus sinnvoll sein das Kurzstreckenfahrzeug mit dem, der Kilometerleistung vergleichsweise höherem Verschleiß, zu favorisieren. Schließlich findet der Verschleiß nicht nur im Motor statt.


    Da hast Du ja gerade so noch die Kurve bekommen. Der erste Satz wäre fast ungergegangen ;).

    Wie schon geschrieben, bei allen Interessenten die einem dubios erscheinen, gar nicht erst reagieren.
    Ggf. hilft auch schon eine Internetrecherche nach dem Namen des Interessenten, um evtl. Anhaltpunkte für die Seriösität der betreffenden Person zu finden (Adresseintrag und sonstige Hinweise über die Person wie berufliche Merkmale etc.). Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.


    Könnt ja mal testweise nach eurem eigenen Namen googlen etc. Wenn überhaupt nichts über eine Person dort zu finden ist, fast schon ungewöhnlich in der heutigen Zeit.

    Wäre mir schon supekt wenn das Fahrzeug vor dem Kauf vom Kaufinteressenten nicht in Augenschein genommen werden soll. Moped's gibt's in Österreich ja auch zu kaufen. Wenn Du nicht gerade ein absolutes Schnapper-Angebot bei Mobile eingestellt hast, würde mich der vom Käufer beschriebene Aufwand zur Verbringung von Deutschland nach Österreich schon nachdenklich machen.


    Stell Dir mal vor, ihr würdet die Kaufabwicklung so vornehmen wie von diesem Kaufinteressenten vorgeschlagen und hinterher würdest Du aus dem Ausland bezichtigt falsche Angaben bezüglich Mängeln und Abweichungen des Mopeds vom beschriebenen Zustand in Deiner Internet-Offerte gemacht zu haben. Könnte bei Veräußerung im Inland ja schon spassig werden, aber bei Veräußerung über die Landesgrenzen hinaus wird's dann bestimmt noch lustiger und schwieriger dies abzuwehren.

    Postiv denkend würde ich davon ausgehen das Moped auch anderweitig zu einem für Dich annehmbaren Preis veräußern zu können. Ich würde das Kaufangebot ignorieren und aus Sicherheitsgründen keinesfalls persönlichen Daten diesem Kaufinteressenten gegenüber preisgeben. Die Gefahr hier Opfer einer Betrugsmasche zu werden, wäre mir schlichtweg zu groß.


    Somit, da Du ja scheinbar auch schon ein ungutes Gefühl bei der Sache hast, folge Deinen Instinkten und leiste Dir die Gelassenheit einen seriösen Käufer zu finden.


    Evtl. bringt ja auch eine Recherche im Internet noch hilfreiches oder Hinweise auf ein Betrugsmasche mit derartigem Muster zu Tage?
    Option wäre vlt. auch mal der Kontakt mit der Polizei und die dorthin gerichtete Fragestellung bezüglich Kenntnis einer Betrugsmasche mit derartigem Muster.
    Ich selbst würde aber nicht einmal im Traum daran denken auf einen solchen Kaufinteressenten überhaupt zu reagieren. Wirkt zwar auf den ersten Blick unfreundlich, da wäre mir der Eigenschutz aber dann mal vorrangig gegenüber der Gefühlslage des Anderen. Willst ja schließlich nicht mit ihm anbandeln ;).


    Edit:
    Gerade nach Absenden gesehen, hast Dich wohl für die sichere Seite entschieden.


    Drücke Dir die Daumen das Du die NC zu einem guten Preis und sicher an einen seriösen Käufer bringen kannst.


    Aber klar doch, ich lege auch das ganze Jahr über mit dem Fahrrad meinen Weg zur Arbeit zurück. Temperaturen, auch bis tiefer als -10 Grad, haben mich noch nicht davon abhalten können. Mache das aber auch gerne, nicht zuletzt auch der Bewegung wegen.

    Habe mal irgendwo in einem Buch oder Artikel (nicht in irgendeinem Forum) die Angabe gelesen, dass durch Kaltstarts +/- 90% des Motorverschleißes bedingt sei. Dieser Verschleiß ist grundsätzlich nicht zu vermeiden, es sei denn es sind technische Vorrichtungen verbaut, die das Motoröl und den Motor vor dem Start bereits vorwärmen.
    Der Verschleiß ist zwangsläufig einmal bei jedem Kaltstart vorhanden und dieser von ständig im Kurzstreckenbetrieb betriebenen Motoren dementsprechend etwas höher. Entscheidende Rolle spielt aber auch das Fahrverhalten bei noch nicht richtig betriebswarmen Motor. Schonende Nutzung und Warmfahren reduziert den Verschleiß auch schon etwas.
    Im richtig betriebswarmen Zustand, und wenn alle anderen Rahmenbedingungen stimmen (Ölqualität, intaktes Kühlsystem usw.), findet normalerweise nur minimaler Verschleiß statt.


    Extra Runden drehen, um den Motor vor dem Abstellen noch auf Betriebstemperatur zu bringen, verhindert letztlich auch nicht den Kaltstartverschleiß. In Summe ist der Verschleiß dann doch höher als im reinen Kurzstreckenverkehr. Orientiert man sich lediglich am Verschleiß, wäre somit lediglich eine möglichst ausschließliche Langstreckennutzung optimal.


    Persönlich habe ich mich von Kurzstreckenverkehr mit meinen motorisierten Fahrzeugen schon lange fast vollständig verabschiedet. Mit etwas Überwindung gibt's ja noch genügend andere Möglichkeiten sich aus eigener Kraft und gegen den eigenen Schweinehund fort zu bewegen.


    Sehr verwunderlich das kleine Sturzpads ein solches Pendelverhalten hervorrufen. Bin mit meiner Tracer (ja ich weiß, einiges anders als an der nakten MT), mit meine Givi-Koffern (Trekker, 46 L., voll beladen, jeweils gewogene +/- 13 Kg Gesamtgewicht) entspannt 180 km/h schnell gefahren. Keinerlei Unruhe im Fahrwerk. Ohne Koffer fängt sie zwischen 200 u. 210 km/h (Tachowerte) zu pendeln an (recht furcherregend), so dass ich sofort Geschwindigkeit heraus nehmen muss. Woran's liegt - konnte ich noch nicht herausfinden. Könnte höchstens spekulieren das ein Spiegel noch eine auslösender Faktor hierfür war. Der hat sich bei Erreichen der 200derter-Schwelle jeweils "in Sicherheit" gebracht, bzw. komplett aus dem Wind, 90-Grad Richtung Tank gedreht. Den Feigling konnte ich danach auf Garantie "auswechseln" lassen. Die "Neubesetzung" habe ich aber noch nicht auf Herz und Nieren testen können. Irgendwie fahre ich wohl lieber etwas gemütlicher......

    Habe gerade aufgrund Deiner Frage mal auf die Homepage von Yamaha nachgeschaut. Habe für die 20 Liter kleinen Hartschalenkoffer nur den Hinweis auf die Tracer 700 und FJR 1300 finden können. Nichts bezüglich Tracer 900. Kann aber vlt. dennoch sein das diese für die 900er verwendbar sind. Der als zu verwendende Träger sieht zumindest dem an der Tracer 15-17 original verbauten oberen Kofferträgerhalterungen recht ähnlich. Untere Seitenabstützung fehlt aber wohl noch und fraglich ob es diese überhaupt einzeln von Yamaha gibt.


    Den Preis von knapp 480 € je Koffer finde ich aber auch maßlos übertrieben. Da war mein Givi-Koffersystem (2 x 46 L., kompl. mit Schlosssatz + Rapid-Kofferträgersystem) deutlich günstiger und ist mit Sicherheit wertiger, stabiler, funktionaler und vor allem deutlich besser nutzbar.


    Zudem, von der Kofferform sind die 20 L. Köfferchen von Yamaha ja ganz schick anzusehen, das Volumen ist aber lächerlich und der Nutzwert entsprechend gering. Da müsste ich bei Touren ständig weitere Gepäcklösung wie Packsack nutzen oder gar über die Anschaffung eines Topcase nachdenken.
    Schätze mal das Yamaha kein auf größere Lasten ausgelegtes Trägersystem anbieten will und deshalb lediglich diese kleinen Picknick-Koffer im Sortiment hat :D.


    Wenn Dich ein Trägersystem bei Nichtbenutzung der Koffer stören sollte, suche Dir ein Quicklock- oder Rapid-Trägersytem (z.B. Hepco&Becker oder Givi). Demontiert stört da ausser einem unauffälligen, starr befestigen kleinen Halter an der Beifahrerfußraste nichts mehr die originale Optik.Da bleibt auf jeden Fall beim originalen Yamaha-Trägersystem mehr Kofferträger am Moped. Und Montage/Demontage ist wirklich in minutenschnelle ohne Probleme erledigt.