Beiträge von Puls130

    Für mich ist ein "Angststreifen" kein zwingendes Indiz dafür das Jemand sein Moped nicht im Griff hat. Für mich irgendwie auch beruhigend zu sehen, wenn dieser noch meine Reifen ziert. Dann weiß ich wenigstens das ich mich noch unter Kontrolle habe und nicht (wie teilweise in jüngeren Jahren) wie ein Blöder durch die Kurven hämmere. Heute habe ich nur noch den Ehrgeiz Bonbons rund zu lutschen :D.


    Nicht falsch verstehen - das mit dem "Blöder" beziehe ich ausschließlich auf mich selbst! Egal wie Ihr um die Kurven fahrt, dafür verleihe ich Euch keine Kosenamen :). Das müsst Ihr mit Euch selbst regeln ;).


    Da war doch auch noch irgendwas mit natürlicher Schräglagengrenze? Weiß nicht mehr wo ich's aufgeschnappt habe, aber mir schwirrt noch etwas im Kopf das der Mensch grundsätzlich seine Schräglagengrenze bei etwa 20 Grad hätte. Alles darüber hinaus wäre (hart) erarbeitete "Erweiterung" des "Schräglagen-Horizontes" :D.
    Falls ich hiermit nicht gänzlich falsch liege, haben alle Angststreifen-Besitzer mit bis 1-2 Zentimeter-"Horizont" doch schon ordentlich an der persönlichen Erweiterung gearbeitet. Nun liegt es nur noch im Vernunftbereich, seinen Schräglagenhorizont so einzuteilen, dass auch "Hundskurven" und andere Gemeinheiten oder Überraschungen damit abgedeckt werden können. Gleiches Spiel wie bei den "Null-Angststreifen"-Kollegen, wenn auch vlt. in einem Wohlfühlbereich, der den mittigen Angststreifen wirkungsvoller verhindern kann ;).

    Hallo Freddy,
    Schaltbarkeit des Getriebes hat sich bei meiner im Laufe der Einfahrphase verbessert.


    Ansonsten kannst Du mal schauen ob der Schalthebel für Dich in der richtigen Stellung positioniert ist. Musste da nachkorrigieren. Für mich war der Hebel zu tief eingestellt (kam mit meinen Tourenstiefel etwas schlecht darunter).


    Falls Du den Schalthebel einstellen möchtest, dies geht ganz einfach. Die beiden Verschraubungen an der Schaltstange zum Getriebe lösen und die Höhe des Schalthebels durch Verdrehen der Schaltstange in die richtige Position bringen. Wichtig hierbei - eine der Schrauben hat ein Rechts-, die andere ein Linksgewinde (damit das Ganze gegenläufig verschraubt ist - würde ja sonst nicht funktionieren). Also mit Gefühl beim Lösen der Schrauben arbeiten und schauen welches Gewinde rechts- bzw. links herum gearbeitet ist.

    Wenn's Dich stört - bei dem Wetter das Moped einfach mal für eine halbe Stunde in die Sonne stellen und dann den Aufkleber vorsichtig abziehen.
    So gingen auch bei meiner die Aufkleber (Warnhinweis u. E10-Aufkleber) auf dem Tank problemlos und ohne große Frikelei in einem Stück herunter.


    Die Hitze kann ja nicht nur Nachteile haben :D .

    Damit beim CP3 der Lüfter anspringt braucht's keine "Stauhochburg". So schnell wie der 105 Grad und damit bei meiner Tracer die Schalttemperatur für den Lüfter erreicht, da kommt mein Wasserkocher in der Küche nicht mit ;).


    Aber alles ist gut. Yamaha hat das Kühlsystem mit Sicherheit zu Ende ausgeklügelt. Was wollen wir mehr - ein Wasser-, Öl- und auch noch Luftgekühlter Motor, geht für mich in Richtung Perfekt. Bei den früher nur luftgekühlten Motoren haben wir ja eigentlich gar nicht unbedingt mitbekommen wenn dem zu heiß wurde.
    Da mache ich mir heute eher Sorgen um mein eigenes Klimamanagement, wenn der Lüfter mal wieder anspringt und mir im Stop&Go unerfreulicherweise unten herum mehr als kuschelig warm wird.
    Soll der Motor doch schwitzen, aber warum muss ich auch noch darunter leiden ;) :D.

    So ganz verstehe ich Deine Aussage auch nicht. Was meinst Du konkret damit? Löst sich bei Deiner Sitzbank der Bezug an den Befestigungsstellen am Unterbau oder wie müssen wir uns das genau vorstellen?
    Wie Schaberger mit seiner Facherfahrung schon angedeutet hat, der Sitzbezug und die Schaumpolsterung darunter sollten wohl kaum eine Einheit sein.


    Bei meiner Tracy habe ich, zumindest bis jetzt, keinerlei Probleme mit der Sitzbank erkennen können (Ähnliches Zulassungsalter und vermutlich auch ähnliche Laufleistung).


    Soweit ich aus einem anderen Post von Dir mal herausgelesen hatte, haben wir wohl den gleichen Händler im Background :D .
    Schildere Bernd doch einfach mal Deine Frage bzw. Problem. Meiner Erfahrung nach sind wir bei dem in sehr guten Händen. :D


    Grüße vom Moselstrand

    Fahrt ihr eigentlich ohne Ohrenstopfen?


    Für mich ist ein Fahren auf längeren Strecken und höheren Geschwindigkeiten eigentlich ein NoGo. Damit hat das Wummern der Original-Scheibe für mich seinen "Schrecken" vollständig verloren. Und das trotz Klapphelm (Schuberth C3). Ist mit den Ohrenstopfen nicht so das ich nichts mehr höre, aber die ungünstigen Wummergeräusche werden wirkungsvoll dezimiert.


    Was mich an der Originalscheibe viel mehr stört: Habe das Gefühl das mir jedes Insekt zielgenau auf's Visier umgeleitet wird :( .
    Habt ihr in diesem Punkt mit den Zubehörscheiben eine Änderung feststellen können?

    Schau bzw. suche mal über die Suchfunktion. Bezüglich Seitenkoffer für die Tracer gibt es mindestens einen, recht umfangreichen Beitrag bzw. Thema (auch mit entsprechend vielen Bildern).


    Möglichkeiten für die Tracer gibt es inzwischen so einige. Shad, Givi, Hepco&Becker, Krauser usw. Von klassischen Kunststoffkoffern, Softbags, bis zu Alu-Boxen, Volumen von eher klein bis groß, von günstig bis teuer - alles vertreten und verfügbar.


    Gibt auch abnehmbare Trägersysteme (Quick-Lock-Systeme), z.B. von Givi oder Hepco&Becker. Für Alle, für die ein Kofferträger eine optische Verschandelung des Mopeds darstellt, eine gute Lösung. Superschnell im Handumdrehen an- und abgebaut. Echt klasse (habe selbst so ein System von Givi).


    Je nach Hersteller kann ein Seitenkoffer auch als Topcase genutzt werden. Auch das könnte vlt. ein praktischer Aspekt sein, wenn man nicht ständig das komplette Stauvolumen benötigt und für den Stadtbetrieb ein schmales Zweirad erhalten möchte.


    Schwer einzuschätzen was für Dich in Frage kommt, bzw. wo Deine Vorlieben und Ein- bzw. Beschränkungen liegen. Was muss in die Koffer herein passen (Verstauen Helm/Helme), welche Lademethode bevorzugst Du (Seiten- oder Toplader), Material (Kunststoff, Alu). Preislicher Rahmen und und und ..... daher verkneife ich mir mal irgendwelche Vorschläge :)

    Meine Maxime - fahre so als ob Du für die übrigen Verkehrsteilnehmer unsichtbar wärst!
    Damit meine ich natürlich die Wahrnehmung Anderer bei Einmündungen, entgegenkommende Linksabbieger etc. (und nicht als dümmliche Rechtfertigung für rüpelhaftes Verhalten - was mir grundsätzlich sehr fern liegt). So als ob man sich im falschen Film oder einem schlechten Computerspiel befindet und ständig um sein Leben kämpfen muss. Alles, nur kein Vertrauen in die Kunst der anderen Verkehrsteilnehmer legen.


    Das mit dem leicht "schwingen" bei Einmündungen oder entgegenkommenden Linksabiegern praktiziere ich auch schon mal so. Da dadurch das Fahrlicht des Mopeds auffälliger wird, erhöht dies die Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer doch schon einigermassen.


    Ansonsten achte ich auf die Blickführung der anderen Verkehrsteilnehmer. Das hilft auch schon bei der Einschätzung ob diese mich überhaupt wahrnehmen. Kann ich hier keine entsprechende Aufmerksamkeit erkennen, läuten bei mir schon alle Alarmglocken und Vorsichtsmaßnahmen greifen sofort (Geschwindigkeitsreduzierung) und Plan B (Brems- u. Ausweichmanöver) wird schon einmal bereit gelegt.

    Bei Deinem "mehr ein Umfaller" hat's den Bügel im unteren Bereich aber ganz ordentlich Richtung Motorgehäusedecke gedrückt :icon-eek:. Und das, obwohl in dem Bereich ja auch der untere Befestigungs- und Abstützpunkt des Motorschutzbügels liegt. Dachte eigentlich das die Givi-Motorschutzbügel etwas taugen (habe die auch bei meiner verbaut). Das sieht aber leider gar nicht gut aus.


    Was habe ich mir denn unter einem "mehr ein Umfaller" vorzustellen. Während der Fahrt doch "geschmissen" oder max. im Schritttempo gekippt?

    Meinen Stufen-FS Klasse 1a habe ich auch Anfang der 90er gemacht. Nach 2 Jahren Fahrpraxis mit dem Motorrad (max. 27 PS damals) wurde der FS dann, ohne erneute Fahrprüfung ablegen zu müssen, in den unbeschränkten 1er FS umgeschrieben. Dazu musste ich allerdings die Umschreibung bei der Führerscheinstelle beantragen und dabei auch schriftlich bestätigen Motorrad gefahren, sprich die notwendige Fahrpraxis erworben und nicht nur die Zeit abgesessen zu haben.
    Die "Pappe" :D, oder korrekt bezeichnet Führerscheindokument (damals der schöne rosa Schein) wurde auch neu ausgestellt, da im bisherigen ein schönes sternförmiges Loch bei der FS-Klasse 1 "klaffte".


    Also, meiner Erinnerung nach, war der Verwaltungsakt des Umschreibens auf die unbeschränkte FS-Klasse 1 definitiv bzw. zwingend erforderlich und nichts mit FS-Klasse 1a gilt nach 2 Jahren automatisch als unbeschränkte FS-Klasse 1. Und einen Hinweis im damaligen FS, dass die Klasse 1a automatisch zur unbeschränkten Klasse 1 werden würde, gabe es definitiv hierin nicht!


    Schätze das es zunächst einmal schlecht für den TE aussieht, da ihm der FS Klasse 1 unbeschränkt nicht förmlich per Verwaltungsakt (Ausstellen eines entsprechenden FS-Dokuments) zugeteilt wurde.


    Ich würde mal schnellstens mit der zuständigen Führerscheinstelle Kontakt aufnehmen und die Thematik und die heutigen Möglichkeit der Zuteilung des unbeschränkten FS Klasse 1 mit diesen besprechen.