Beiträge von Puls130

    Sinn machen ist wohl relativ. Tanken ginge dann ein wenig flotter (wenn man das "Fass" sprichwörtlich randvoll ohne verbleibende Luftblase macht).


    Das die Hälfte der User das bereits gemacht hat halte ich für ein Gerücht. Und bohren würde ich da schon mal nicht. Nicht das es "Puff" macht ;).
    Gibt hier im Forum ein Paar die mit einem Spitz-Dorn Löcher in innere senkrechte Fläche des Tankeinflüllbereichs "gestossen" oder eingeschlagen haben. In wie weit dabei auch die Gefahr des Verzugs des Einlaufbereichs besteht?
    Letztlich ist's halt nicht mehr original und sieht meiner Meinung nach auch bescheiden aus. Auch wenn's man nur bei geöffnetem Tankdeckel sieht. Da bleibe ich lieber bei einem etwas längeren Tankvorgang und stupse die Tracer (auf dem Hauptständer stehend) mal ab und an leicht :D.
    Wohl mit solcher Methode und etwas Geduld hat ein Forumkollege (laut dem von ihm veröffentlichten Tankbeleg) auch glatte 19 Liter ins vorher rappelleere "Fass" eingefüllt.


    Irgendein Forumkollege hatte laut seinen Angaben mal Start- bzw. Motorlauf-Probleme, nachdem er die frisch (rand-)vollgetankte MT auf dem Seitenständer geparkt hatte. Er hat auch einen gewissen "Überlauf" festgestellt. Suche im Forum sollte entsprechendes ausspuken.
    Unter der Bedingung randvoller Tank nutze ich bei der Tracer beim längerfristigen Abstellen lieber den Hauptständer. So sind mir solche Erlebnisse bisher erspart geblieben.


    Da ich in der Schule aufgepasst habe kann ich den Verbrauch gar ohne Hilfsmittel ausrechnen ;).Möchte Dir natürlich absolut nicht das Gegenteil unterstellen. Aber von mir genannte Verbrauchswerte sind immer objektiv errechnete und nicht vom Display der Tracer abgelesene Werte.


    Die Tracer zeigt mir mittlerweile über die gefahrene Gesamtdistanz einen Durchschnittsverbrauch von 4,0 Liter/100 km an. Tatsächlich errechnet sind es aber durchschnittlich 4,32 Liter/100 km. Selbst wenn man eine gewisse Abweichung in der Wegstreckenmessung noch berücksichtig, ein absolut akzeptabler Verbrauchswert. Freut mich schon, wenngleich Spritsparen nicht wirklich eine meiner Intensionen beim Mopedfahren sind.


    Das die Verbrauchsanzeige nicht exakt stimmig ist, ist nicht verwunderlich. Ist halt keine Durchflussmengenmessung, sondern ein aufgrund verschiedener elektronisch erfasster Parameter errechneter Wert. Kann und sollte damit nur als Anhaltswert betrachtet werden.


    Was mich etwas wundert, die Momentanverbrauchsanzeige der Tracer zeigt nie 0,0 im Fahrbetrieb an. Dachte eigentlich im Motormangement wäre auch eine Schubabschaltung integriert. Oder hat der CP3 doch keine Schubabschaltung? Würde mich doch schon wundern wenn nicht.

    Auf meiner kürzlichen Urlaubstour (rund 1.350 Km) habe ich, trotz zusätzlichen gut 30 KG Gepäck und ausladenden Koffern, einen Durchschnittsverbrauch von 4,26 L/100 km gehabt. Nicht zuletzt wohl auch dem Bummelmodus in Frankreich und der Schweiz geschuldet. Da haben auch die unruhiger gefahrenen Kilometer auf deutschen Autobahnen das Ganze auch nicht mehr bedeutend hochdrücken können.


    Ist zwar Off-Topic - aber genau aus dem Grund hatte meine Tracer (anstandslos und auf Garantie) einen kompletten neuen Spiegel bekommen.

    Den Hinweis auf den Mitas Sport Force + fand ich mal sehr interessant. Gleich mal ein wenig recherchiert. Reifenfreigabe für die Tracer habe ich nicht finden können, Anfrage diesbezüglich an den Hersteller mal direkt abgesandt. Mal sehen was die antworten.


    Einen Reifentest bei dem der Mitas auftaucht, habe ich auf der Website von Motorrad gefunden (No-Name-Reifentest aus 2014). Hier wurde aber wohl noch der Vorgänger (Sport Force ohne +) getestet und lag im Ergebnis auf Platz 1. Vergleiche zu den damaligen Premium-Reifen gibt's hierin auch. Im Ergebnis wohl kein schlechter Reifen, der sich von den Eigenschaften im Bereich der Premium-Reifen bewegt. Wenn dann der Nachfolger noch einen Schritt in die Richtung gemacht hat .....


    Bei dem gefundenen Preis (ich bin bei einem Internet-Reifenvertrieb fündig geworden) von 167 € für Vorder- u. Hinterreifen ein wirklich günstiger Reifensatz. Immerhin 80 - 100 € weniger gegenüber Michelin Road 5 und Metzler Roadtec 01.

    Gemessen an den Reifen die ich früher auf anderen Moped's hatte, ist der D222 gar nicht mal so schlecht. Bei mir hält der auf der 2017er schon knapp 7.000 km. Und ein Unsicherheitsgefühl, abgesehen von dem tatsächlichen vorhandenen etwas stärkeren Aufstellmoment, habe ich damit noch nicht erlebt (auch bei Nässe hatte ich kein Problem).


    Nur weil es vlt. nicht der absolute Top-Reifen ist, diesen frühzeitig zu entsorgen, wäre jedenfalls etwas übertrieben. Meinen D222 kann und werde ich wohl noch weitere gut 1.000 km fahren.


    Die Kunst liegt in der persönlichen Anpassungsfähigkeit. Wer das nicht hin bekommt, bei dem ist es egal welcher Reifen montiert ist.

    Nachdem ich mit der originalen Tracer-Scheibe bzw. Windscreen meiner 2017er Tracer alles andere als zufrieden, alles Lesen der Vielzahl der regen Aussagen der Forumkollegen/innen mich (und vermutlich auch Andere) aber leider nicht wirklich bei der Auswahl einer alternativen Zubehörscheibe zum Ziel gebracht hat, rege ich eine Übersichtsseite an, die die Eigenschaften der diversen Zubehörscheiben besser nachvollziehbar macht.


    Ich schlage folgende kurz gefasste Aussagen/Bewertungen vor:


    * Windscreen (Hersteller, Typbezeichnung):


    * Oberkörperlänge der/des Fahrerin/Fahrers (ab Sitzoberfläche bis Kopfoberkante ohne Helm, in cm):


    * Sitzeinstellung (unten/oben):


    * Höheneinstellung des Verstellmechanismus (unten/mitte/oben):


    * Lärmverhalten durch Luftanströmung am Helm (leise/mittel/laut/sehr laut):


    * Turbulenzen am Helm (gering/mittel/stark/sehr stark):


    * verwendeter Helm (Hersteller u. Modell):


    * persönliche Gesamtbewertung des Windscreen:


    Als Referenz für die Lärm- und Turbulenzenbewertung schlage ich den Geschwindigkeitsbereich von 100 - 120 km/h vor.



    Ich hoffe das wir hiermit eine bessere Übersichtlichkeit der verschiedenen Windscreen-Eigenschaften zusammentragen können und damit eine Ableitung auf die eigenen Bedürfnis möglich wird.


    Wer sich beteiligen möchte, bitte einfach die fett gedruckten Kriterienpunkte aus meinem Beitrag kopieren, in den eigenen Antwortbeitrag einfügen und dann die Angaben hinter den einzelen Kriterienpunkten einfügen.


    Bei allen Forumkolleginnen und Kollegen bedanke ich mich im Voraus für Eure Beteiligung und Mühe.


    Eine Bitte an Alle: Damit dieser Tread übersichtlich und aussagekräftig wird, bitte keine Beiträge über Sinn oder Unsinn dieses. Wer sich nicht mit einer Bewertung nach den vorgeschlagenen Kriterienpunkten beteiligen möchte, bitte nichts posten! => auch dafür vorab mein Dank!!!



    Als Beispiel nachfolgend meine Bewertung des originalen Windscreens der Tracer (Bj. 2015-2017er):


    * Windscreen (Hersteller, Typbezeichnung): Yamaha, Original Windscreen


    * Oberkörperlänge der/des Fahrerin/Fahrers (ab Sitzoberfläche bis Kopfoberkante ohne Helm, in cm): 93


    * Sitzeinstellung (unten/oben): beide


    * Höheneinstellung des Verstellmechanismus (unten/mitte/oben): alle


    * Lärmverhalten durch Luftanströmung am Helm (leise/mittel/laut/sehr laut): sehr laut


    * Turbulenzen am Helm (gering/mittel/stark/sehr stark): sehr stark


    * verwendeter Helm (Hersteller u. Modell): Schuberth, C3 (Klapphelm)


    * persönliche Gesamtbewertung des Windscreen:


    Absolute Fehlkonstruktion:
    Formgestaltung und Stabilität des Windscreen sorgt für extreme Luftverwirbelungen, die am Helm sowohl für unverträgliche Lärmentwicklung, als auch unnötige Belastung am Helm im Sinne Erhöhung des ungleichmässigem Luft-Widerstandes sorgt. Demzufolge auf längeren Touren und höheren Geschwindigkeiten Gehörschädigungsgefahr und unzuträgliche Erhöhung der Belastung der Hals-/Nackenmuskulatur.
    Fazit: Absolute Tourenuntauglichkeit.
    Geräuschverhalten des verwendeten Helms bei unbeeinflusster Luftanströmung (Position stehend auf den Fussrasten bei Referenzgeschwindigkeit 100 km/h) sehr gering.

    Was sagt eigentlich die neue DSGVO dazu:


    Zitat aus wikipedia.de (sorry, war zu faul um mehr groß zu suchen ;)).


    Recht auf Vergessenwerden


    Das Recht auf Vergessenwerden, das in der Überschrift des Artikel 17 ausdrücklich so genannt wird, ist eines der zentralen Rechte der DSGVO. Es umfasst einerseits, dass eine betroffene Person das Recht hat, das Löschen aller sie betreffenden Daten zu fordern, wenn die Gründe für die Datenspeicherung entfallen. Darüber hinaus muss aber auch der Verarbeiter andererseits selbst aktiv die Daten löschen, wenn es keinen Grund mehr für eine Speicherung und Verarbeitung gibt.


    Ich denke die Administratoren sollten/werden wohl innerhalb kurzer Zeit tätig werden (müssen)......


    Bedeutet natürlich das Möter unwiederruflich in der Versenkung verschwinden und nur in unserer Erinnerung weiterleben wird ;)

    So etwas zickiges was die Gasgriffbetätigung und Umsetzung dieser "Befehle" wie die MT09 (Tracer) ist mir vorher auch noch nicht unter gekommen :(.


    Wie hier auch schon von anderen geschrieben wurde, ganz wichtig ist den Gasgriff so entspannt wie möglich in der Hand zu halten und nur so lässt sich der Gasgriff einigermassen dosiert betätigen.


    Habe selbst sehr große Hände (zumindest sehr lange Finger). Mit solchen Händen sollte man sich ganz schnell von dem Versuch trennen die Hand möglichst geschlossen um den Gasgriff "zu wickeln". Einfach möglichst locker die Hand auf und um den Gasgriff legen. Daran festhalten wäre schon mal der erste, tatsächlich gravierende Fehler. Damit man beim Beschleunigen nicht vom Moped rutscht, dafür ist alleine die Körperspannung und nicht die Arme zuständig :).


    Was die sensible Betätigung des Gasgriffs bei räumlich engen Fahrmanövern angeht, schau Dir mal bei youtube Video's an wie man perfekt einen U-Turn fährt. Da wirst Du sehen das man hierbei letztlich mit gezogener Kupplung unter Ausnutzung des Schwungs solch enge Radien fährt und zum Schluss des Radius wieder einkuppelt um die Schräglage auf zu heben und ein komplettes Hineinfallen zu verhindern.
    Bei der zickigen MT09 kann dies auch bereits bei engen Abbiegemanövern ein probates Mittel sein, um ohne negativen Einflüsse z.B. im Stadtverkehr eng rechts herum ab zu biegen. Kommt einem vielleicht etwas seltsam vor (nach dem Motto "ich fahre doch nicht ausgekuppelt um eine Kurve"), ist aber in Sachen Fahrphysik tatsächlich ein leichter Vorteil, wenn's richtig eng ums Eck geht und die Antriebseinflüsse eher ein Hinausschieben aus dem gewollten Kurvenradius bedingen und gleichzeitig die vorgesehene und erforderliche Schräglage sabotieren. In dem Moment in dem man dann das Gefühl bekommt, die Kiste würde zuviel in die Kurve hinein fallen, gefühlvoll einkuppeln und schon gibt's das gewünschte Aufstellmoment, dass ein weiteres Hineinfallen in die Kurve unterbindet.


    Was bei der MT auch negativ in diesem Zusammenhang auffällt, das Zusammenspiel Kettenantrieb und geschlossener Gasgriff im Schiebebetrieb. Das hierbei stattfindende Geruckel erschwert es enge Kurvenradien im Schiebebetrieb mit niedrigster Drehzahl zu fahren. Wer mal ein Kardan-Moped wie die neueren BMW's gefahren ist, weiß was kultiviert in solchen Fahrsituationen bedeutet ;). Dagegen versagt die MT im Vergleich komplett.


    Letzlich, die MT ist kein Moped für Memmen ;). Entweder man kann sich mit diesen etwas unschönen Eigenschaften arrangieren oder man wird längerfristig mit Dieser nicht glücklich.


    Was Deine Gasgriff-Hilfe angeht - sieht interessant aus. Muss ich mir auch mal ansehen. Könnte gerade bei längeren Touren, mit manchmal nicht vermeidbaren längeren (mir verhassten) Autobahn-Abschnitten eine echte Entlastung sein.