Beiträge von Puls130

    Zwei graue Nebenverbraucheranschlüsse? Sehe nur zwei weißliche Nebenverbraucheranschlüsse (Superseal-Stecker) auf dem Foto!


    Habe bei meiner 2017er einen der beiden weißlichen Nebenverbraucheranschlüsse (Superseal-Stecker) für die Stromversorgung des Navi benutzt. Wenn man sich diese geöffnete, mit der Verkabelung der Tracer verbundenen Steckerhülse betrachtet, hat diese auf der eine flachen Seite eine Nuterhebung, auf der gegenüberliegenden Seite zwei solche Nuterhebungen (damit die beiden Steckerteile nicht poliaritätsverkehrt verbunden werden können). Meine Strommessung (mit eingeschalteter Zündung!) hatte ergeben, dass wenn man den Stecker, mit den zwei Nuten nach unten gerichtet betrachtet, die Plus-Leitung rechts im Stecker ist.


    Ich empfehle Dir aber unbedingt (und zwingend!) für das Herstellung des Anschlusses eines Endverbrauchers, mit einem geeigneten Stromprüfer oder Messgerät selbst zu messen und die stromführende Leitung somit zweifelsfrei selbst zu ermitteln. Nicht das Du den Endverbraucher oder eine Sicherung schrottest.


    Eine Garantie das bei Deiner Tracer die Kabelbelegung identisch mit der meinigen ist, gebe ich Dir nicht! Deswegen nochmals - unbedingt selbst stromführende Leitung durch Messen ausfindig machen!!!!!
    Und Einschalten der Zündung dabei nicht vergessen, da meines Wissens nach alle Nebenverbraucheranschlüsse nur bei eingeschalter Zündung mit Strom versorgt werden und Du ansonsten stundenlang messen und die stromführende Leitung nicht ausfindig machen wirst.


    Da hast Du nochmal Glück gehabt das Kupplung, Bremse und Gaspedale daran sind. Sind ja schließlich in einem Kraftfahrzeugforum ;).


    Schönes Teil, die vielen Bedientasten am Lenker würden mich aber verwirren :D.

    Ich habe seit diesem Jahr das TT550. Von den Problemen bezüglich Empfindlichkeit des Display bei Regen habe ich bislang noch nichts feststellen können. Kommt wohl auch nicht unwesentlich auf die Anbringung am Motorrad an. Bei mir, dank der Halterung des Kollegen Container-Ulli, direkt hinter dem Windscreen, sehr gut geschützt.
    Das Kreisverkehre als Kurven von meinem TT deklariert wurden, das ist mir auch noch nicht unter gekommen. Kann behaupten das ich schon unzählige Kreisverkehre durchfahren musste.
    Soll jetzt natürlich nicht heißen das die neue Generation des TT perfekt wäre. So ein Navi ist mir bisher noch nicht unter gekommen.


    Habe noch einen alten Medion Pocket-PC mit einem Windows-Betriebssystem (CE, falls ich nicht irre) und Navigon Navi-Software darauf. Auch wenn ich da tatsächlich heute noch am PC geplante Routen importieren kann und dies dann auch soweit in der Navigations-Ausführung funktioniert, es ist mir glattweg zu aufwendig. Mit dem beim TT500/550 per WiFi quasi automatisch erfolgenden Übertrag der am PC (via MyDrive) geplanten Routen auf das TT ein Träumchen. Zudem habe ich dabei bisher auch noch nicht feststellen müssen, dass bezüglich Kartenmaterial am PC und dem Navi Unterschiede vorhanden waren, die dann beim Abfahren der Routen dann zu Problemen geführt haben.


    Waldi59 - egal für welches Navi Du Dich entscheidest, falls Du eine günstige Alternative für die Sprachausgabe in den Helm zu den normalerweise recht teuren Helm-Kommunikations-Systemen suchst, kannst Du Dir ja mal dies anlesen https://mt09.de/forum/viewtopi…=Helmlautsprecher#p185902.
    Ich bin mit dieser Lösung nach wie vor ganz zufrieden. Vielleicht nicht perfekt, aber durchaus brauchbar.

    Die Schweiz ist unbestritten wunderschön. Für einen Insider wie Kurvenkratzer lässt es sich "unbeschadet", sprich ohne Ticket's, wahrscheinlich auch einfacher dort umherfahren, kennt er doch die Kontrollweisen und -Dichte vermutlich ganz gut. Und ja, Vignette für die AB ist eigentlich Pflicht. Habe mir sagen lassen, die Schweizer haben die Überland-Höchstgeschwindigkeit deshalb auf 80 km/h begrenzt, um den "Fernverkehr" auf die AB's zu verlagern.


    In dem Bereich der Schweiz, in dem ich mich dieses Jahr bewegt habe, war die Besiedlungsdichte für meine Verhältnisses recht hoch. Viele, viele Ortsduchfahrten, auch die ständigen Kreisverkehre Überland, haben den für die fahrbare Kilometerdistanz erforderlichen Kilometerschnitt erheblich gesenkt. Wenn man dann noch an jeder Ecke anhält um ein paar Erinnerungsfotos oder einfach nur Eindrücke zu sammeln, benötigt man unendliche Zeit um Distanzen dort zurück zu legen. Zudem hatte ich den Eindruck das die Schweizer Überland (bei freigegebenen 80 Km/h) nicht einmal diese fahren. Überholen, ohne in den ticketbedrohten Geschwindigkeitsbereich zu kommen, fast unmöglich. Und die hier gerne praktizierte 10-20 Km/h Schneller-Formel kann in der Schweiz schon richtig teuer werden. Wenn man sich bezüglich Fahrplanung darauf einlässt Bummelfahrt zur Genussfahrt zu machen und die Tagesfahrleistung niedrig ansetzt, ist alles im grünen Bereich.


    Was mich etwas erschreckt hatte, ich musste mich auf der Rückfahrt im deutschen Gefilde, fast schon zwingen mal wieder am Kabel zu ziehen. Könnte meinen ich hätte mich an die Schweizer Verhältnisse schon innerhalb kurzer Zeit angepasst. Der Reifenverschleiß auf der Tour war so niedrig, fast hätte ich gemeint der Reifen hätte wieder an Profil zugelegt.


    @Eisen2610 - Du wirst den Tempomaten der GT lieben. Der hat mir in der Schweiz wirklich gefehlt.

    Wenn Du 7 Tage für die Anreise eingeplant hast, ist Deine dargestellte Route entspannt zu bewältigen. Solltest Dir die Tagesetappen und damit Entfernungen zu den Unterkünften nur den Gegebenheiten entsprechend einteilen.


    In Frankreich und der Schweiz kommst Du auf Landstraßen überhaupt nicht voran (80 km/h max. zulässig) und dort folgt ein Kreisverkehr dem Anderen (insbesondere in der Schweiz). Der Kilometer-Schnitt in der Schweiz ist richtig unterirdisch. Da würde ich die Tagesetappen dort eher sehr moderat planen, es sei denn, Du nutzt auch die dortigen Autobahnen (was ich beim nächsten Motorradurlaub in der Schweiz mit Sicherheit für Verbindungsetappen auch machen werde).


    War diesen Sommer auch durch Frankreich in die Schweiz und habe dort jeweils ausschließlich Landstraßen genutzt. Unter dem Aspekt das man die vorreservierte Unterkunft rechtzeitig erreichen will, war das in Frankreich noch erträglich und entspannt zu realisieren. In der Schweiz war das so übel, dass mir fast der Spaß an der Fahrerei vergangen ist. Gescheit voran kommen - Fehlanzeige. Man muss höllisch aufpassen dort kein Ticket oder gar eine Strafanzeige "zu gewinnen". Von daher sind dort Tagesetappen, ohne Autobahnnutzung, mit einer Länge von maximal 300 km tatsächlich ziemlich die Schmerzgrenze. Besser Du planst dort nur Etappenlängen von 200, max. 250 km und kannst die Schweiz genießen.


    Was die Durchfahrt durch Frankreich angeht. Mach Dich mal via Internet rechtzeitig vorher schlau wie es dann dort aktuell dort mit Umweltzonen aussieht. Dieses Jahr war es meiner Kenntnis nach bereits so, dass man z.B. für den Großraum Straßburg (und einige andere Regionen) eine Umweltplakette (auch für's Motorrad) haben muss. Für die MT09er kein Problem, kostet nicht viel, muss man aber rechtzeitig vorher dann via Internet ordern.

    Die Niken GT sieht mit den neuen Farben in der Frontperspektive für mich mal verträglicher aus. Nicht das mich die Optik wirklich gestört hätte, aber gerade die blaue Variante findet jetzt mal mein Gefallen.


    Und endlich hat die Niken einen Hauptständer. War mir unverständlich das die Niken keinen solchen hat. Gehört für mich einfach zu einem Motorrad mit dazu. Und "Schrägparken" via Seitenständer ist bei begrenzter "Aufbewahrungsfläche" einfach unverträglich.


    Die Kofferlösung - da zweifele ich immer ein wenig an Yamaha. Auch wenn die Basis, also der hintere Teil, wohl Hartschalen-Material ist, der Soft-Deckel geht ja mal überhaupt nicht. Verschluss via Reissverschluss? Sorry, aber ein Kofferequipment muss zumindest ein so brauchbare Verschlusssystem haben das ein Zugriff unberechtigter Personen stärker unterbunden wird. Zudem, Nutzgröße mal wieder bescheiden. Mit einem Tourenmotorrad fährt man halt eben nicht nur mal zu Baggersee und je Koffer sollte doch schon eine Vollintegral-Helm geschluckt werden können.
    Abgesehen davon, Yamaha für diese Kofferlösung einen Preis aufrufen der gegenüber diese gegenüber denen der üblichen verdächtigen Anbietern eher teuer sein wird.
    Schaut man sich das von Ratz verlinkte Bild an, sieht es zumindest so aus, das auch diese volumenmäßig bescheidene Koffergarnitur bereits eine Heckbreite "verursacht", die die Lenkerbreite überschreitet. Vermute mal das die Zubehör-Konkurrenz ein besser angepasstes Trägersystem liefern wird und die Verhältnismäßigkeit besser sein wird. So etwas bin ich bereit einzugehen wenn ich richtige Koffervolumen habe, nicht aber bei "Koffern" im Brotkasten-Volumen.


    Ansonsten gibt's von mir für die Niken GT aber einen Daumen hoch. Einen Kauf würde ich allerdings lediglich dann in Betracht ziehen wenn der freundliche Yamaha-Dealer die Kofferlösung unter entsprechender Preisreduzierung behalten würde.


    Klar, kann man sich so auch günstig selbst basteln. Die billigen Dinger sind aber meist kaum sehr präzise.


    Habe selbst einen solchen billigen Laserpointer im Besitz. Der ist allerdings sehr unpräzise was den Abstrahlwinkel aus dem Gehäuse angeht. Legt man diesen mit seinem rohrähnlichen Gehäuse auf eine Tischplatte und dreht diesen um die eigene Gehäuseachse, stellt man fest das der Abstrahlwinkel des Laser wandert, d.h. er nicht wirklich im 0 Grad-Winkel geradeaus abstrahlt. Bei meinem werden da auf 50 cm schon ein paar mm Abweichung feststellbar.
    Für den eigentlichen Zweck als "Zweigewerkzeug" bei an die "Wand geworfenen" Präsentationen kein Problem. Für den Zweck bzw. Einsatz als Kettenfluchtlaser dann aber nur dann noch verwendbar, wenn man bei der Bastelarbeit eine genaue und dauerhafte Justierung vornimmt. Ansonsten bewirkt die Billiglösung eine Verschlimmbesserung der Kettenfluchtlinie und man könnte die Kettenspannung direkt im Dunkeln ohne Licht einstellen.

    Lol, würde direkt zwei Löcher bohren. Eins wo's Wasser reinlaufen kann und eins wo's wieder rauslaufen kann :D. Vielleicht lernt die Tracer dann auch mal ordentlich pfeifen. Singen kann sie dank Getriebe ja schon. :D


    Die Rohre sind so hohl, da kannste Luft drinne stapeln. Garantiert :D. Wenn nicht, spendiere ich eine Flasche besten Kröver Nacktarsch :D


    Und dann lässt Du mich soooo viel schreiben :D.


    Und lass bitte das Bohren sein (war schon Unsinn von mir das überhaupt zu erwähnen).


    Nur so als Denkanstoss zu guter Letzt: Mir ist auch von anderen Herstellern noch kein Motorschutzbügel aus Vollmaterial unter gekommen. Warum also sollte Givi da eine Ausnahme machen? Auch die Italiener von Givi wollen Versandkosten sparen und verwenden Rohre ;).


    Ach ja, gerade noch Dein Bild im letzten Post sehen: Endlich ein anschauliches Beispiel dafür das der obere Bereich des Givi-Schutzbügels nicht nur Materialverschwendung ist!!!! Jetzt mag ich meine Givi-Motor- und Verkleidungsschützer noch mehr :D

    Wie schon geschrieben, es wäre physikalisch Blödsinn Vollmaterial zu verwenden. Und Gewicht wäre das zweite Gegenargument. Sofern Du die Montage der Schutzbügel selbst vorgenommen hast, sollte Dir das vergleichsweise geringe Gewicht dieser aufgefallen sein. Vollmaterial wäre doch eher "bleischwer" gewesen, da dies dann ein vielfaches des Gewichtes bedingt hätte.


    Das Du bei Deinem Schutzbügel noch kein "Licht" siehst, hängt vermutlich daran das sich das Rohr am Kontaktpunkt verzieht. Ein wenig Materialschwund wird schon stattgefunden haben. Aber durch Druck und Reibung hat sich das Material eben hauptsächlich verformt und somit etwas anders verteilt. Bei entsprechender Materialgüte (nicht zu hart, aber auch nicht zu weich) braucht es schon einiges bis sich ein Riss oder ein Loch bildet.


    Wenn Du mir weiterhin nicht glauben magst, mach folgenden Versuchsaufbau: Nimm zwei identische Blätter Papier (DIN A4), rolle Eines davon ganz eng (so das quasi Vollmaterial simuliert wird), das Zweite rolle so das ein Rohr mit einem Durchmesser von ca. 1 cm entsteht. Anschließend positioniere die Papier-Rollen so das lediglich die Enden aufliegen (oder gehalten werden) und hänge in die Mitte ein entsprechend schwere Gewichte bis die Rollen das Gewicht nicht mehr tragen können. Sinnvoller Weise würde ich mit der Rolle mit dem Vollmaterial beginnen. Dann wirst Du sehen das die Rolle aus "Vollmaterial" deutlich früher nachgibt und das hohle Rohr deutlich mehr Gewicht trägt.


    Alternativ könntest Du (solltest Du aber nicht!) ein kleines Loch (0,5 mm reicht) in Deinen schon lädierten Sturzbügel bohren. Bin mir sicher, Du wirst kein Vollmaterial vorfinden. Obiger "Versuchsaufbau" dürfte aber vermutlich überzeugend genug sein, auch wenn's letztlich ein klein wenig mehr Mühe macht.


    Letzlich noch als kleiner Denkansatz: Das Gestänge der diversen Kofferhaltersysteme sind auch hohl (= Rohre). Weshalb wohl? Genau, da diese eine größere Stabilität haben als Stangen aus Vollmaterial. Ergo, Stahlrohr und Rundstahl verhalten sich so ähnlich wie David und Goliath. Minimalismus schlägt Masse. :D