Beiträge von Frischluftakrobat

    Hi,


    also zunächst kann man an den Bildern sehen, dass Du es mit dem Kettenfett etwas übertrieben hast. Da ist weniger manchmal mehr.

    Alle 500 km eine Ketten-Umdrehung von innen ! besprüht (Gesamtdauer ca. 5 Sekunden) reicht aus, es sei denn, Du bist durch Dauerregen gefahren.

    Das ganze überflüssige Fett, das sich da aussen an den Gliedern gesammelt hat fängt auch jede Menge Dreck und kleine Fremdkörper ein, der die Kette dann mechanisch belastet.

    Das ist aber keine Erklärung für gleich 5 defekte O Ringe. Die teilweise schlechte Qualität der Original Ketten ist ja auch hinlänglich bekannt, daher würde ich es auch mal über Garantie versuchen, solange Du sie noch hast.


    Zur weitern Haltbarkeit. Durch die fehlenden O Ringe tritt jetzt das eigentlich eingelagerte Fett aus und Wasser ein.

    Die Kette wird also inerhalb kurzer Zeit Schrott sein, da diese Glieder rosten und dann versteifen.


    Dein Händler wir Dir eventuell Selbstverschulden durch falsche Behandlung nachweisen wollen.

    Also:

    Du hast ausschließlich Motorrrad Kettenfett verwendet (kein WD 40, Verdünner etc )

    Du hat sie nicht mechanisch mit einer Drahtbürste oder Pressluft gereinigt.


    Viel Glück....

    Hallo Uwe,


    ich fahre inzwischen auch schon den vierten Satz Road 5 auf meiner Tracer.

    Der CRA 3 ist sicher auch super aber der Conti gibt für die Tracer leider keine Freigabe, weil er als sehr handlicher Reifen Probleme im Hochgeschwindigkeitsbereicht hat. Und wenn doch mal was passiert, freut sich meine Versicherung ev. nicht zahlen zu müssen.

    Der RoadTec 01 war mir etwas zu touristisch. Wenn Du es auch mal "fliegen" lässt ist der Road 5 top. Er hat einen extrem breiten Einsatzbereich. Die relativ starke Abnutzung des Vorderreifens an den Flanken kann ich allerdings auch bestätigen. Trotzdem komme ich mit einem Satz zwischen 5500 bis 7000 km weit.

    Den Angel GT habe ich nie gefahren aber der gewinnt ja immer noch viele Sporttourer Tests.

    spannend in dem Zusammenhang finde ich, das Menschen Geräusche offenlichtlig völlig unterschiedlich wahrnehmen.

    Was für son Petrolhead wie mich geil klingt empfindet der Normalo halt als laut, aufdringlich und nervig.

    Dazu kommt dann noch ganz viel Psychologie.

    Zum Beispiel wird ein "blubbernder" V8 angenehmer als ein hoch drehender Vierzylinder (oder 3 Zylinder..) wahrgenommen, selbst wenn der V8 absolut die höhreren DB Werte liefert.

    Gestern habe ich mein Winter/Pendlermoped, eine TDM850 mit Original Topf, aus der Garage geschoben. Das Ding klingt wie eine Nähmaschine.

    Zwanzing Meter weiter stand mein Nachbar auf der Straße zusammen mit seinem ca. 9 Jährigen Enkel. Als der kleine mich sah, riss er sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Hände an die Ohren. Wohlgemerkt, ich hatte den Bock noch nicht mal angelassen.

    Ähnlich irritierend reagieren auch viele Grundschuhlkinder, die morgens an meiner Garage vorbei müssen, wenn sie mich nur sehen.

    Sie bleiben mit repektvollem Abstand und mit ängstlichem Gesichtsausdruck stehen in Erwartung vor - was auch immer.

    Ihre Eltern erzählen Ihnen wohl, das Motorräder Trommelfell zerstörende Todesmaschinen sein, deren Fahrer kleine Kinder fressen, wenn man Ihnen zu nahe kommt.

    Was das zeigt, ist der Ruf, den wir uns leider inzwischen "erarbeitet" haben in einer zur Hysterie und Empörung neigenden Gesellschaft.


    Ich bin ein echter Fan von gutem Motorenklang. Ich habe auf meiner Tracer eine zugelassene IXIL Anlage verbaut. Aber mit der komme ich in keinem Gang und keiner Drehzahl an diesen neuen Lärm Blitzern vorbei, die sie jetzt in der Eifel aufgestellt haben ohne ein in rot geschriebens "leiser!" auszulösen !


    Da gibt mir gerade echt zu denken, denn ich möchte meine Hausstrecken noch ein paar Jahre ohne Fahrverbote genießen.

    Und wenn der Preis dafür der Verbau der Original Tüte ist, dann "bezahle" ich Ihn, wenn auch mit Wehmut.

    ich halte es durchaus für sinnvoll ressurcenschonend mit unsere Umwelt umzugehen. Dafür gibt es viele Ansätze im privaten Bereich die ich versuche umzusetzten.
    Allerdings beschleicht mich dabei immer wieder das Gefühl, das ich damit letztlich mehr mein eigenes Gewissen beruhige als einen tatsächlichen, nachhaltigen Beitrag zu leisten.
    Alle großen und damit wirklich sinnvollen Ansätze sind bisher von Lobbyisten geziehlt verhindert worden, die Ihre persönlichen Geschäftsmodele in Gefahr sehen.
    Alleine die Sonne spendet Tag für Tag mehr Energie als die Welt verbrauchen kann. Mann müsste nur wollen und z.B. Forschungsgelder in die entsprechenden Richtungen leiten.
    Moped fahren ist für mich sowohl ein alternatives Mobilitätskonzept (als Pendler) aber vor allem auch meine Passion.
    Es trägt in erheblichem Maße zu meiner Lebensqualität bei.
    Mag sein, dass manche das für sinnfrei halten.
    Für mich ist es aber sinngebend und diese "Nische der Freiheit" werde ich mir nicht verbieten und ich weigere mich auch, desswegen ein schlechtes Gewissen zu haben.
    Auf andere Dinge wäre ich bereit zu verzichten, wenn damit ein ernsthafter Beitrag zum Erhalt unseres Planeten geleistet werden könnte.
    Beim Thema Moped fahren gibt es für aber keine Kompromisse.