Erst seit 2008. Hab zwar mit 18 Jahren - das war ca 1984 - alle Führerscheinklassen gemacht, weil mein Vater leichtsinnigerweise gemeint hat, er bezahlt mir den Führerschein, hab mir aber mit 17 geschworen, dass ich ab meinem 18 Lj. nie mehr auf ein Motorrad, bzw. Moped steige. Die Fahrten des Nächtens von der Disco nach Hause auch in den kälteren Monaten und die an mir vorbeiziehenden Dosen, schön beheizt und wahrscheinlich mit Musik haben mich zu dieser Überlegung getrieben. Dann kam der Tag, an dem ich mit meinem Firmenbus per Schotterstraße auf die Alm fuhr, die Bordanzeige 62 komma irgendwas an Momentanverbrauch anzeigte. Und das bei mir. Ein 75 Kilo-Männchen. So sollte ein kleines, privates Auto her. Mein Konto meinte aber eher "da geht sich nur ein Bobbycar aus". Also kam die Überlegung es doch mit einem Zweirad probieren. Ich musste ja öfter auf die Alm. So kam die erste, eine Yamse 660 XTR ins Haus. Hatte nicht viel Ahnung von Zweirädern. Deshalb auch gleich beschissen worden. Sollte ein Neufahrzeug sein, war es auch, allerdings war sie BJ 2004 und stand 4 Jahre im Laden und wurde als 2008 angepriesen. War aber trotzdem eine perfekte Entscheidung. Cooles Bike. Führt heute noch einen guten Freund von mir durch die Gegend. Hätte ich eigentlich nicht verkaufen sollen, aber meine Regierung meinte, "es gibt nur 1 Bike". Wollte aber mehr Feuer unterm Hintern, also wurde es die erste Tracer 900. BJ. 2015. Letztes Jahr, nach 79.000 km wollte ich Service machen, wären aber ca 2000,- zum reinstecken gewesen. Also kam die neue Tracer 9 ins Bett, äh Haus. Manchmal ärgere ich mich über meine Entscheidung mit 17. Da fehlen zu viele Jahre zum Biken. Da ist aus mir doch tatsächlich ein "echter" Biker geworden. Kein Sonntags- und Schönwetterfahrer. Es wurde ein bisschen zur Lebensphilosiphie. Könnte schwer ohne. Versuche alles was geht mit dem Zweirad, auch im Alltag zu erledigen. Draufsitzen und verschmelzen .....
Beiträge von bikinghunter
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Wenn die Kraft genau in der Achse der Schraube belastet wird, passiert Höchstwahrscheinlich nichts.
Die Kraft wird aber beim Sturz nicht genau entlang dieser Achse verlaufen.Nur dort wird die gleiche Kraft auf zwei Punkte gebracht. Dadurch halbiert sich (in der Theorie) die Kraft pro Befestigungspunkt.
Was mir bei meinen Sturzpads gut gefällt ist, dass sie eine "Knautschzone" verbaut haben, so dass beim Sturz erst dieses Teil Kraft aufnimmt, bevor die verbleibende Kraft dann durch den Halter auf zwei Punkte verteilt wird.Was ist das für einer?
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Da gibt es von SW Motech Sturzpads, die zwar eine breitere Auflage haben, aber auch nur an einem Punkt, bzw mit einer Schraube am Rahmen befestigt sind. Da gibt es ein paar schlechte Erfahrungswerte. Die Temu-Sturzpads halte ich auch für eher gefährlich.
Die Sturzbügel von Motea hat auch SW-Motech im Programm, aber auch nur an 2 Punkten befestigt. Das ist für Sturzbügel nicht gut. Die sollten mind. an 3 Punkten befestigt werden.
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Die fake Protektoren sind montiert.
Natürlich werden die nicht sonderlich bei einem Sturz auf der Rennstrecke nützen.
Aber für das alltägliche Leben mit dem Moped sollten diese reichen. Vom kleinen Umfaller bis zum Minirutscher sollen diese dennoch ausreichend schützen..
Bei einem richtigen Crash wären die verkratzen Deckel wohl meine kleinste Sorge.
Von den Frameslidern bin ich geheilt. Beim Freund lagen letztes Jahr 2 Mopedrahmen mit Ramenbrüchen in der Werkstatt. Verursacht durch single mount Framesliders.
Das eine war nur unglücklich umgefallen, dass andere bei nässemit 30 km/h wegegerutscht.
Bin auch am überlegen. Sturzbügel habe ich abmontiert, da nicht schräglagentauglich. Sturzpads, oder Frameslider, wie z. B. SW-Motech nur an einem Punkt verschraubt, könnte es gut zu dem von dir beschriebenen Problem kommen.
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Der A Modus ist bestenfalls für die Rennstrecke als Kurz Hub Gasgriff gedacht
Wer geht schon mit der Tracer auf die Renne

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Wegen dem „mit Elektro nimmt man die Umwelt besser wahr“. Ein Freund von mir ist Hauptberuflicher Tourguide. Er sagte mal, bei einer Harleygruppe - und das ist ja so ziemlich das Gegenteil von Elektro - muß er besonders aufmerksam sein. Die konzentrieren sich meist weniger auf den Verkehr, sondern schauen ziemlich viel in der Gegend herum.

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Wobei.
Die ruhige Hand lässt einen das wahrscheinlich erst gar nicht erkennen.
Bei manchen schlechten Straßen und dem eher schlechtem Federbein der damaligen Tracer, war zumindest die Kombination des A-Modus suboptimal.

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wie schon geschrieben: die Kette hat (auf Hauptständer) ca. 20-25mm Durchhang.
Lt. Wartungsanleitung soll die 5-15mm haben. Hab das mal mit 10mm versucht: Unter Last war die Kette dann stramm wie ne Klaviersaite. Geht m. E. gar nicht. Aber darüber gibts hier ja auch viele Seiten zu lesen ...

Das hab ich schon geprüft:
Kettenglieder sind alle beweglich, an Ritzel und Kettenblatt hinten sieht man nur minimalen Verschleiß an den Zähnen. Nur am Ritzel vorne sieht man, dass die Kette sich in diese Silent-Kunststoffauflage am Ritzel (nennt man das so?) eingelaufen hat.
Gerade hab ich wieder das Moped auf dem Hauptständer im 2. Gang frei drehen lassen, und versucht, das Hinterrad etwas abzubremsen um etwas Zug auf die Kette zu bringen. Keine Wirkung, das Ruckeln ist gleich.
Ich denke, ich versuche ein neues Kettenkit
Ich möchte jetzt keinen „Kettendurchhang-Thread“ lostreten. Das geht hier immer nach hinten los. Aber zur Sicherheit, meinst du Durchhang, oder Spiel? Im Handbuch bei dem Baujahr ist die Angabe mit 5-15 mm Spiel falsch. Darüber gibts schon Threads. 5-15mm Spiel (nach oben und unten) sind zu wenig. Es braucht mind. 30 - 40 mm. Spiel. Wenn du von einem Durchhang von 20-25 mm schreibst, dürfte das Spiel zu hoch sein. Besonders bei einer älteren Kette. Die Erstausrüster-Kette war auch nicht von sonderlicher Güte.
Evtl könnte es helfen einen niedrigeren Gang einzulegen. Mit 50 km/h im 6. durch die Ortschaft z.B. da rucket es definitiv.
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Ich gebe auch mal meinen Senf dazu, auch um für den quickshifter eine Lanze zu brechen.
Ich habe die Beiträge nur kurz überflogen, kann aber daraus schon schließen, dass viele eine Meinung haben mit wenig Ahnug, dazu noch ein verkrustetes althergebrachtes Denkschema.
Bis zu dem Unfalltod meiner geliebten Zero SR/S bin ich über 60td Kilometer mit viel Spaß auch längere Touren gefahren.
Tagestouren mit über 500 km waren kein Problem.
Der Unterschied zu meinen 4 anderen Verbrenner war, dass ich viel mehr bewusst von der Umgebung und den Reisezielen mitbekommen habe.
Wenn man sich auf die Elektromobilität einlassen kann, wird man auch seinen Horizont erweitern können und viele Dinge anders betrachten und einordnen.
Sollte ich wieder mehr Zeit haben, werde ich mir wahrscheinlich wieder ein neues Elektro Bike zulegen.
Ein interessanter Beitrag und Erfahrungsbericht von dir. Schade, dass du ihn mit einer gewissen Untergriffigkeit formulierst.
Ich selbst bin der Elektromobilität aufgeschlossen. Da ich nur ein Bike habe, in den Alpen wohne und meist in ziemlich dünn besiedelten Gegenden, meist sehr flott, heißt höheren Verbrauch, unterwegs bin, reicht die Reichweite nicht für ein E-Bike. Heißt ich fahre liebend gerne Verbrenner, mein Denkschema ist trotzdem alles andere als verkrustet und um meinen Horizont zu erweitern ist die Art des Antriebs völlig egal.
Tagestouren mit 500 km sind in meinem Fall nicht möglich. Ich fahre z.B. von mir aus die Sellarunde. Das sind 480 km. Da es ausschließlich Kurven sind, komme ich trotz rasanter Fahrweise nicht auf über 62 kmh Durchschnitt. Das geht sich mit Laden, wenn man es wo könnte, nicht mal im Ansatz aus.
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Leider gibt's für die Tracer 25 keine C-Bow Träger mehr. War heute am Stand von denen. Die meisten kaufen GT und GT+, die brauchen kein Koffersystem. Alline für die 9 zahlt es ich nicht aus

Werde sie wohl selber "umbasteln".
Dafür habe ich heute mit dem Chef und seinen 2 Töchtern von Touratech ein paar Bier getrunken. Eine davon macht Endurotrainings. Ich werde ihr ein paar Strecken in Friaul zeigen.
