Beiträge von Luv

    Das kann ich so nicht bestätigen. Langweilig war mir noch nicht. Wenn man das Fahrwerk etwas softer für die Landstraße einstellt, ist das Fahrwerk einfach ein Traum und ich finde sie optisch einfach klasse. Und das war das Thema. Soweit ich mich erinnere war (und ist) der Geschwindigkeitsbereich bei der MT auch >200 km/h also jenseits von gut und böse auf der Landstraße. Egal ob MT oder Speedy, die Dreizylinder sind einfach souverän auf der LS. Sind wir mal ehrlich, egal ob MT oder Speedy braucht man beides nicht aber machen halt Spaß die Dinger

    Hallo Leute,


    Nachdem ich mit meiner MT (RN29) sieben Jahre viel Spaß und keine Probleme hatte, habe ich sie gegen eine neue Speed Triple RS getauscht. Ich habe halt den Fehler einer Probefahrt gemacht und von meiner Frau den Kommentar erhalten “Mach es jetzt, bevor du zu alt bist für das Teil”. Da viel mir dann auch nichts mehr zu ein.


    Ich lese aber noch weiter mit, da ich nicht ausschließen will, meine KTM Adventure irgendwann gegen eine GT zu tauschen.


    Auch wenn ich mich anders entscheiden habe, bleibt die MT in allen Varianten ein tolles Krad. Das bessere ist halt der Feind des guten.


    Ich habe persönlich viele Tipps und Anregungen von hier mitgenommen, besonders in den ersten Jahren. Mir ist allerdings auch aufgefallen das in letzter Zeit vermehrt “Hahnenkämpfe” in den Beiträgen ausgetragen werden. Das solltet ihr zurück drehen.


    Dann ist und bleibt es eines der besten Foren indem ich mich bewegt habe.


    Gruß Lutz

    ...besonders, wenn man beim Abbiegen einen zu hohen Gang gewählt hat, weil man mit bremsen, gucken, Spur wählen und Aufregung nicht dran gedacht hatte runter zu schalten. Als erfahrener Motorradfahrer weiß man, welcher Gang geeignet ist, selbst wenn man was anderes fährt.


    Ist wie in der Schule früher beim Turnen: Die Hilfestellung war immer da und gab Sicherheit, hat aber nur im Notfall eingegriffen. ;)


    Die zweitbeste Lösung ist natürlich hinterher zu sagen "...hättest Du runtergeschaltet wäre das nicht passiert..."


    Meiner Frau hat es sehr geholfen und sie hat so viel schneller Fortschritte gemacht und somit meine Geduld weniger strapaziert.

    Na dann viel Erfolg (und Geduld) :)

    Ich würde an eurer Stelle gar nicht in den Harz fahren. Grund: Zuviel Verkehr und zu viele Hobbyrossis unterwegs.


    Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die erste Saison mit deinem Kumpel so oder so für dich hart wird. Du musst dich sicher zurück nehmen, damit sich bei deinem Kumpel Routine, Sicherheit und Erfahrung einstellt.


    Es hilft nur fahren, fahren, fahren…


    Als meine Frau vor 10 Jahren den Führerschein gemacht hatte, habe ich den “Know-how Transfer” wie folgt bewerkstelligt:

    1.Phase: Einfache Ausflüge (ich würde es nicht Touren nennen) auf Straßen mit wenig Verkehr und leichten Kurven. Bin vorgefahren, sie sollte einfach mit konstanten Abstand hinterher. Wurde der größer, wurde ich langsamer, ist sie dichter aufgefahren wurde ich schneller. Gefühlt habe ich mehr in den Rückspiegel geschaut als nach vorne. Ich habe mit der linken Hand hinter dem Rücken den geeigneten Gang angezeigt um gut ums “Eck” zu kommen. Fahretappe 30 Minuten, die letzten 5-10 Minuten ist sie vorgefahren, ich habe geschaut und danach bei der Pause Tipps gegeben. Das waren die ersten vier Wochenenden.


    2. Phase Tages-/Wochenendtouren 250-350km/ Tag

    Streckenwahl möglichst wenig Verkehr mit steigendem Kurvenprofil. Pause alle 60 Minuten, Fahren wie oben. Drei weitere Monate


    3. Gemeinsamer Motorradurlaub (3 Wochen - 5000km), die Stecken wurden täglich schrittweise anspruchsvoller. Abbruchbedingung für den Schwierigkeitsgrad war ihr Wohlfühlfaktor.

    Streckenprofil: Flachland - erstes Mittelgebirge (Weserbergland - Harz aus benannten Gründen ausgelassen), die westlichen Mittelgebirge (Sauerland, bergisches Land, Eifel, Hunsrück) dann Richtung Süden ( Spessart, Odenwald, Schwarzwald) und zum Abschluss ein paar Alpenpässe mit dem Stilfser Joch als Abschluss. Und dann zurück. Seitdem fährt sie überall , sicher und zügig, dass es mir auch Spaß macht. Aber das erste Jahr war hart für mich, die Investitionen hat sich aber gelohnt.


    Speziell das Thema “Überholmanöver “ ist heikel, muss gut abgesprochen sein und erfordert Geduld. Unbedingt auf Erschöpfungszustand und Konzentration achten.


    Viel Erfolg und Spaß (nach den ersten harten Wochen)

    Das du keine Unterschiede gemerkt hast liegt primär daran, dass moderne Motorräder in gewissen Grenzen Toleranzen zulassen, so dass die dynamisch auftretenden Kräfte von den Lagern (inkl. Lenkkopf und Reifen) aufgenommen werden und die Resonanzfrequenz weit weg von der Frequenz liegt, die durch die (dynamische) Unwucht entsteht. Bei Lenkungsflattern (ca. bei 60-90 km/h, je nach Modell) ist die Ursache meist die Unwucht, die durch die dynamischen Kräfte entsteht.


    Was passiert bei statischen Wuchten:

    Man bringt gegenüber von der schwersten Stelle ein Ausgleichgewicht an, so dass beide Seiten gleich schwer sind. Das Rad ist im statischen Gleichgewicht. (Es kann an beliebiger Stelle angehalten werden ohne dass es sich anders einpendelt).

    Du kannst theoretisch jetzt an jeder Seite zusätzlich je 1kg anbringen, das statische Gleichgewicht bleibt erhalten. Fahren würde ich so nicht empfehlen.


    Was passiert beim dynamischen Wuchten:


    Hier werden die Kräfte am Radlager gemessen. Wenn wir unser statisch gewuchtete Rad mit den beiden 1kg Gewichten jetzt nehmen und das obere Gewicht 2cm nach links und das untere 2 cm nach rechts setzen bleibt das statische Gleichgewicht erhalten aber bei Rotation werden die Lager jeweils entgegengesetzt durch die Zentrifugalkraft zusätzlich belastet. Setzt du beide nach links oder rechts, gleichen sich sich auch dynamisch wieder aus.


    Mit zunehmender Reifenbreite / Felgenbreite gewinnt diese dynamische Unwucht an Einfluss. Daher ist es durchaus relevant, ob man die Gewichte in die Mitte, nach rechts oder links klebt.


    Somit gilt

    Statisch Wuchten ist besser als gar nicht Wuchten

    Dynamisch Wuchten ist definitiv besser, auch wenn man den Unterschied nicht merkt, aber die Radlager leben länger, weil sie bei gleicher Laufleistung geringer belastet werden.


    Wer es nicht glaubt nimmt ein Vorderrad vom Fahrrad (statisch gewuchtet und ohne Schlag in der Felge) und bringt mal wie oben beschrieben oben und unten versetzt Gewichte an, hält die Achse rechts und links fest und lässt das Rad mal (vorsichtig) drehen. Das sollte dann spürbar sein.