Beiträge von merlin63

    Du sagst es 🤣

    mein Minuspol: ich hab gerade eine (fast) perfekt auf mich abgestimmte, mit gerade mal 20tkm noch recht junge RN57 und sehe keine Veranlassung das zu ändern...

    Mein Pluspol: Sollte es so kommen, dass sich der Feststoffakku mit 500 bis 600 Wh/kg durchsetzt und damit dann z.B. eine Zero DSR X mit ca.200kg, 400km Reichweite und 15min Ladezeit zu haben ist, dann gibt es für mich keine Veranlassung mehr noch einmal einen Verbrenner zu kaufen...

    nee nee, die Haarpracht tendiert zwar sehr stark in Richtung "chrom", ist aber immer noch voll und üppig...🤣🤣🤣

    Allerdings muss ich sagen, dass die 75kg noch aus dem letzte Sommer stammen. - Seit ich mich im Septembet/Oktober'25 dazu durchringen konnte nach fast 40Jahren den Glimmstengeln abzuschwören und damit ein normales/gesundes Hungergefühl zurück gekehrt ist, stabilisiert sich das ganze inzwischen bei ~72kg netto und ich glaube nicht, dass ich am Bike noch die 5-6kg finde...

    Leichte Abstriche am Leistungsgewicht sind also gesetzt aber: - Vorteil: damit passen dann jetzt auch die 7Nmm Federn vorne genau🤣

    das genau ist der Grund weshalb ich mich wieder für eine Tracer RN57 entschieden habe. - Ich halte von dem ganzen Elektronik-Gedöns im Fahrwerk generell mal garnichts sondern bevorzuge eine solide, rein mechanische Basis und viiiiel Feinabstimmung. Das MT Chasis an sich finde ich schon sehr gelungen aber der absolute "Bringer" sind die 60mm längere Schwinge und der leicht verlängerte Nachlauf der RN57. Das in Kombi mit dem um 25mm erhöhten 641er Wilbers und der Öhlins cartidge mit linearen 7Nmm Federn ergibt eine sehr angenehme Ruhe bei spielerischem handling, phantastische Traktion und mit den CRA oder besser noch CSA eine messerscharfe Präzision und ein wunderbar transparentes feedback.

    In Verbindung mit meinen bummeligen 75kg (all incl.) und den abgspeckten ~15kg beim Bike der sprichwörtllich Wolf im Schafspelz...

    Das ist schon ein recht zwiespältig Ansatz, denn anders als bei einem Verbrenner, bei dem ich als Fahrer sehr großen Einfluss auf die Lebenserwartung habe, wird das beim E-Motor alles über den Kontroller/Regler gesteuert und ich als Fahrer kann nur das abrufen was der Hersteller dieser untrennbaren Kombi als mögliches Maximum programmiert.

    Passt diese werksseitige Programmierung nicht und es kommt zu einem Schaden, dann kann mir die Garantie ziemlich egal sein, weil in dem Moment die Gewährleistung/Produkthaftung greift und zum Ablehnen der Regulierung die Beweislast beim Hersteller liegt.

    An sonsten können im schlimmsten Falle nur ein paar Lager zur Erneuerung anstehen, was vom Aufwand her recht überschaubar sein dürfte...

    Es sind halt immer auch die Rahmenbedingungen die das große Ganze ausmachen...

    1.) Damals (in meinem Falle 1981) war noch genug Platz auf den Straßen um auch mal Fehler machen zu können.

    2.) Mit einem "Boliden" von 98PS war man ganz weit vorne bei der Musik - da drüber gab es legal nix mehr...

    3.) Rennsporttechnik auf der Straße? Das gab es einfach nicht. Bei Bikes wie den alten "Gummikühen" oder einer Z1 hat man freiwillig den Hahn wieder zu gedreht weil man auf abenteuerliche Art feststellte, dass der Motor deutlich schneller war als das Fahrwerk.

    4.) Ich ganz persönlich hatte das Glück mit gerade mal 15 Lenzen das "Handwerk" auf der Motocrossstrecke unter den Fittichen eines Wilfried Weber zu lernen, der damals mit seiner 440er Maiko in den TopTen der deutschen Meisterschaften unterwegs war...

    ...und die ganze Aftermarketbranche ist am Jubeln....😉

    Ich persönlich habe noch keinen einzigen sportlich ernsthaft ambitionierten Fahrer erlebt der sich auch nur 1Gramm mehr ans Moped klebt als zwingend erforderlich... - aber das nur am Rande.

    Ein Sturz in freier Wildbahn, egal ob schnell oder langsam, wird immer unkalkulierbar bleiben und ein Stein der ein paar cm aus dem Boden schaut wird garantiert auch da treffen wo nichts "gepanzert" ist...

    Ich persönlich stecke die Kohle für den ganzen Klimbilmm lieber in Sprit und gutes Öl und fahre einfach. - und wenn es mich mal hinhauen sollte kann ich mir entweder nur an die eigene Nase fassen, oder es zahlt ohnehin ein anderer die Zeche. In jedem Falle kann ich mich dann glücklich schätzen wenn ein paar Kratzer meine einzige Sorge sind...