Beiträge von yamo01

    Ich hab mir voriges Jahr auch einen Hänger gekauft - allerdings mit ebener Ladefläche, breite ca. 130cm - und hab dort erstmal eine Wippe montiert, die 2te Wippe muss ich noch von der Position auschecken.
    Ich hab dann zum Test schon mal 1 Motorrad auf den Hänger gestellt.


    1. hab ich das Motorrad nur raufgeschoben, ohne Motorunterstützung
    2. hab ich eine Auffahrschiene, Länge ca. 180cm genutzt -und bin dennoch mit dem Auspuff aufgesessen. Ich hab die Auffahrschiene dann anders befestigt um sie flacher zu bekommen, dann hats knapp funktioniert.
    3. ging das mit dem ausbalancieren ganz gut - war auch mein allererstes Mal, dass ich ein Motorrad aufgeladen habe.


    Ich hab vorher zur Sicherheit einige Videos angesehen um zu lernen, was man NICHT machen sollte.
    Ganz wichtig ist auch: Befestige die Auffahrschiene ordentlich. Wenn sie zum einhängen ist - gut. Achte nur darauf, dass sie auch wirklich ordentlich eingehängt ist.


    Fettes Danke auch an Ripcat für den Tipp bzgl. Öffnen der Verzurrgurte!!! Daran habe ich bisher nicht gedacht, verzurrt habe ich das Motorrad noch nicht.
    Da das Motorrad aber in der Wippe steht - bekommt das dann dennoch so einen Impuls, dass das kippen kann? (Ich hatte den Eindruck die Wippe hält das Teil am Vorderrad ZIEMLICH gut, nur mit der Wippe allein steht das schon sehr stabil da.

    Wie lange sollte so eine Batterie eigentlich halten?
    Ich hab meine seit 2014 und die ist noch frisch wie eine neue... wobei (erfahrungsgemäß) ein leistungsabfall gegen ende dann oft recht plötzlich eintreten kann...
    Als Vergleich hab ich aber z.B. einen Rasentraktor, der hat eine ähnliche Batterie (etwas mehr Kapazität), die ist gut und gerne 8 Jahre alt und lebt noch immer, owohl hier nur während der Gartensaison etwa 1x die Woche gestartet wird.


    Die Pflege/Handhabung wird hier wohl vermutlich auch eine Rolle spielen: Im Winter bei Nichtgebrauch der Fahrzeuge bau ich die Batterien aus und lagere sie im Keller und lade sie dort etwa 1x im Monat und vor Wiedereinbau. Minusgrade erfahren sie daher so gut wie nie...

    Also theoretisch ist ein Lieferdatum in einem Kaufvertrag verbindlicher Vertragsbestandteil.
    Allerdings ist das offensichtlich ja schon nicht genau angegeben sondern nur ungefähr.


    Wenn der Lieferant säumig ist bzw. den Vertrag nicht einhaltet müsst du ihm eine angemessene Frist zur Nachbesserung setzen, in dem Fall also zu Lieferung, bevor du vom Vertrag zurücktreten könntest, es sei denn das isz im Vertrag anderwertig geregelt.


    Natürlich könntest du dich mit dem Verkäufer auch einvernehmlich ohne Frist einigen wenn er dem zustimmt.. also eben einvernehmlich.


    Dabei würde ich aber bedenken:
    Kann ein anderer Händler schneller/sofort liefern? Sicher? Wenn nicht verlängerst du in Summe deine Wartezeit, hinterlässt aber verbrannte Erde..
    Wirst du auf diesen Händler irgendwann mal wieder angewiesen sein? Wenn ja.. er wird sich an dich erinnern.


    Und wenn der Händler einer einvernehmlichen Lösung nicht zustimmt bedenke dass ggf der Rechtsweg erforderlich sein könnte um eine Auflösung durchzusetzen.


    Unterm Strich:
    Bereite dich mental auf eine Wartezeit vor
    Beschäftige dich mit der Planung von Touren und freu dich drauf!
    Überleg dir was du pimpen willst und besorg dir die Dinge schon mal.
    Freu dich auf den Termin wenn sie dann doch geliefert wird.
    Red mit dem Händler vernünftig und frag ob er dir nicht irgendwie helfen kann..


    Bedenke: Vorfreude ist die schönste Freude.
    Ich kann dich verstehen, mir ging es kürzlich ähnlich und damals als ich die 09 kaufte ebenfalls.
    Aber du wirst sie dann wenns dir passt lange zeit haben, was machen da schon 1 oder 2 Wochen mehr.


    Halt durch!

    Wieviele km bist du mit der MT von 2014 schon gefahren, hast du sie gebraucht oder neu gekauft und wieviele km hat sie schon drauf?
    Hintergrund meiner Frage: Auch eine Federgabel hat gerne mal ein Service, das Öl will getauscht werden.
    Wurde das schon gemacht? Wenn nein und es wäre schon sinnvoll/nötig, dann wäre das ein schöner Zeitpunkt um evtl. über ein anderes Öl und evtl. auch andere Federn vorne nachzudenken.


    Andere Federn für die Gabel? => Progressive Federn?
    Also die Standardfedern sind m.W.n. keine progressiven Federn, sondern Federn mit linearer Federsteifigkeit (Federkonstante). Bei progressiven Federn hingegen ändert sich die Federsteifigkeit mit dem Federweg. D.h. mit erhöhter Kompression wird die Federkraft stärker und mehr Kraft wird nötig um die Feder noch weiter zusammenzudrücken. Grob formuliert.
    Was bringt das ganze?
    Bei einem starken Bremsmanöver taucht eine lineare Feder relativ weit ein, je größer die Kraft desto tiefer, eine progressive Feder hat hier üblicherweise ein angenehmeres Verhalten, da das Eintauchen nicht ganz so tief wird und mehr Reserve bist zu einer kompletten Kompression bleibt. Dadurch kann u.a. auch mehr Kraft auf das Vorderrad übertragen werden, was gerade beim Bremsen ja nicht unwesentlich ist.


    Ein anderes Öl (mit anderer Viskosität) wiederum bewirkt ein unterschiedliches Dämpfungsverhalten. Das Öl in der Gabel wird mit den km "alt" und verunreinigt, dadurch wird es auch dünnflüssiger und die Dämpfung mit der Zeit schlechter.
    Je nach Viskosität des Öls kann die Dämpfung der Gabel erhöht oder reduziert werden. Ist das Öl "zäher" wird die Dämpfung höher und umgekehrt.
    Ob die Dämpfung ausreichend/gut ist oder eben nicht ist für einen Laien nicht ganz einfach zu beurteilen.


    Du kannst aber zumindest etwas versuchen und selbst erkennen: Öffnest du das Ventil an der Gabel auf max. dann wird die Dämpfung auf das geringste Einstellmaß reduziert. Stell dich mit solch einer Einstellung mal über das Bike, zieh die Vorderbremse und drück in den Lenker und Dämpfer und lass gleich drauf wieder locker, dann wirst du merken, dass das Motorrad nicht nur ein- und wieder ausfedert sondern evtl. auch noch 1-2x "nachschwingt".
    Dann mach das Ventil ganz zu und versuch das gleiche nochmal, dann wirst du sehen, dass das Motorrad nur ein- und ausfedert und dann stehen bleibt, also nicht mehr nachschwingt. (so sollte es zumindest sein ;)
    Gut - hier siehst du also mal, welchen einfluss die Dämpfung auf das Schwingungsverhalten der Feder hat.


    Im Original kann ohnehin nur die Zugstufe (also das Verhalten beim Ausfedern) eingestellt werden, nicht aber die Druckstufe (Verhalten beim Einfedern).
    Welche Dämpfung nun die "richtige" ist hängt vom subjektivem Empfinden, dem Streckenprofil etc. ab. Eine höhere Dämpfung bewirkt, dass das gedämpft gefederte Rad bei kleinen unebenheiten nicht "springt" also besseren Kontakt zur Fahrbahn hat, ein überdämpftes Rad hingegen kann auch wieder bewirken, dass das Rad "springt" weil die dämpfung zu stark ist und z.b. das ausfedern nicht schnell genug erfolgt, sodass das Rad kurzzeitig Fahrbahnkontakt verlieren kann.


    Die Vorspannung der Feder bewirkt beim Dämpfungsverhalten keinerlei Unterschied sondern ändert nur, wie weit die Feder im unbelasteten Zustand bereit komprimiert ist. Es verändert sich dadurch geringfügig die Geometrie (ist die Feder vorgespannt, dann wird das Fahrzeug bei gleicher Belastung etwas "höher"), bei einer Progressiven Feder ändert sich dadurch auch die aufzuwendende Kraft für die Kompression der Feder.


    Das sind so die groben Züge anhand des Vorderrades, das gleiche kommt dann auch für das Hinterrad zur Geltung wobei beim Hinterrad nicht 2 Holme mit Federn und Öl vorhanden sind sondern nur 1 zentrales Federbein, das man nur als ganzes tauschen kann. (mehr oder weniger).


    Und erst eine geeignete Kombination und Abstimmung vorne/hinten machen in Summe dann ein ordentliches Fahrwerk aus.


    Das ganze ist eine eigene Wissenschaft für sich und es gibt dafür Spezialisten, die sich hier im Detail gut auskennen und mit Sicherheit gut beraten können.


    Ich bin auch der Meinung, dass du als Anfänger vermutlich nicht die Erfahrung haben wirst (kannst), wann das Fahrwerk gut oder schlecht eingestellt ist und du kannst hier sicher "probieren" und wirst vermutlich ein anderes Fahrgefühl verspüren (oder aber auch nicht). Aber es ist sicher nicht verkehrt, wenn dir jemand hilft der davon Ahnung hat und die Einstellungen für dich verbessern/optimieren kann.


    Ein gutes Fahrwerk kann in grenzwertigen Situationen den entscheidenden Unterschied machen, ob man eine Kurve noch schafft oder auch nicht, ob man eine sauber Linie fahren kann oder eine Kurve "durcheiert", ob man sich sicher und wohl auf dem Bock fühlt oder "durchgeschaukelt".