Beiträge von yamo01

    MT09
    Originalbereifung (weiss nicht mehr was das war): ca. 5000km
    Angel GT: ca. 10000km, wurde gegen Ende schmierig und fühlte sich unsicherer an...
    Roadsmart 03: ca. 9000km, wurde nie wirklich mein Freund, reagierte empfindlich auf Bitumenstreifen, Brückenschweller, Bodenmarkierungen etc., an der Kante auch immer etwas schmierig..
    Roadtec 01: seit ca. 1200km, bisher mein Favorit! Hielt schon in der (noch kalten) Einfahrphase gefühlt deutlich besser als der RS03, fühlt sich auch nahe der Kante noch sicher und stabil an.


    Na zumindest sind wir dann schon 3 09er und 1 07er ;)


    Ich glaub das wichtigste für uns Anfänger ist es wohl erstmal ein Gefühl für die Strecke zu bekommen und bloss nicht zu viel zu "wollen" und sich damit überfordern.
    Gibt ja von 1000PS eh ein gutes Video wie man's am besten angeht.
    Das Gefühl von zu wenig Schräglagenfreiheit hatte ich bisher noch nicht - Chris - kannst du dazu noch näher ausführen was du damit meinst? (Ich geh mal stark davon aus, dass schleifende Angstnippel da wohl erst der Anfang sind?)


    Wo sind die Grenzen, wann treten die auf? Welche Voraussetzungen braucht's dafür? (z.B. reifen, fahrwerk, etc..)
    Ich vermute schon, dass auf der Renne deutlich mehr geht als auf der Landstraße, andererseits will ich's aber auch nicht übertreiben, hab schliesslich null Erfahrung bisher.
    Anhaltspunkte können für das Mindsetting da schon hilfreich sein...


    @Gigi - sorry dass ich deinen Thread hier für meine Fragen "missbrauche"

    Die Yamaha Rückrufseite ist überhaupt interessant...
    Hab meine FIN eingegeben (die meiner MT09 natürlich ;) - und er erkennnt einen Rückruf:
    Problem: Schrauben des Seitenständerschalters gelockert !!!???? - öffnet man das beigefügte PDF ist darin der Rückruf "Scheinwerfer funktioniert nicht" beschrieben. - das Problem hatte meine und wurde behoben.


    Lt. der aufgelisteten Nummern müsste meine FIN aber ebenfalls vom Rückruf betroffen sein.


    Also entweder stimmt die Quelle mit den Nummern von/bis nicht oder die Yamaha-Seite ist nicht so ganz sauber...


    Beim beschriebenen Problem würd ich aber auf ein sicherheitskritisches Thema tippen - insofern müssten ohnehin alle Besitzer (Erstkäufer) aktiv vom Händler informiert werden, oder?


    naja.. wilbers federbein, progressive federn vorne und anderes öl vorne.

    Wobei es bei Drehmomentschlüsseln bereits div. Tests (und Diskussionen) gab, wie genau diese sind - mit einem Ergebnis dass die Abweichungen der Soll-Werte sich einigermaßen in Grenzen halten.
    Und zu berücksichtigen ist, dass die Drehmomente nicht für alle Schrauben punktgenau mit exakt geeichten Geräten zwingend eingehalten werden müssen sondern es auch für dieses Angaben sicherlich "Toleranzen" gibt.


    Beispiel: Ob eine Radmutter am PKW mit 110, 120 oder 130 NM angezogen ist wird aufgrund der Toleranzen kaum eine wesentliche Rolle spielen. Auch wenn sie von einem Kraftlackl mal mit 145 angezogen wurde wird die Radmutter meist halten. Radmuttern sind dazu ebenfalls mit Toleranzen gefertigt und halten den angegebenen Werten mindestens stand, überschreiten diese aber wohl meistens auch mit X%. Also eine Radmutter die z.B. für 140 NM ausgelegt ist wird wohl nur selten bei 150 NM bereits reißen.


    Wenn eine Radmutter aber mit 200 NM angezogen wird ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie da schon gerissen ist oder reißen kann (wenn zusätzliche Kräfte drauf einwirken)
    Wenn eine Radmutter mit 40 NM angezogen wird ist hingegen die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie sich lösen wird...


    Manche Bauteile sind halt eher gröber und für große Kräfte dimensioniert, andere wiederum sind eher zartfühlend zu behandeln (z.B. Ölablassschraube, Ölfilterkartusche, Zündkerzen etc.)

    Das sind wohl Gepflogenheiten, die du in jedem Forum finden wirst, sich darüber aufzuregen ändert daran nichts.


    Jedes Forum hat seine
    - "nutz doch erstmal die Suchfunktion"
    - "das brauchst du alles nicht"
    - "ich weiss es zwar aber verrats euch nicht, ich hab's doch eh schon vor 3821 Beiträgen mal geschrieben"
    - ...
    Mitglieder.
    Und daneben natürlich auch viele, die konstruktiv weiterhelfen.


    Deine Frage - wie sieht es rechtlich aus - ist zwar noch nicht ganz beantwortet, keine Ahnung wieviele Juristen hier unterwegs sind.
    Die würden wohl sagen: das hängt davon ab.


    Wenn Du - wie im verlinkten Beitrag einen Unfall hast, bei dem sich ein entsprechendes Bauteil - z.B. das Hinterrad - gelöst hat und dies die Unfallursache war (und nicht erst aufgrund des Unfalles geschehen ist) wird man vermutlich die Ursache hierfür feststellen.
    Bevor man bei einer 2-Arm Schwinge allerdings das Hinterrad verliert müsste sicht das - wenn die Mutter lose würde - doch schon weit vorher bemerkbar machen in einem äußerst merkwürdigem Fahrverhalten.
    Stell dir vor das Hinterrad ist nicht fest montiert sondern beweglich in der Schwinge. Jeder Lastwechsel wäre dann wohl sehr undefiniert, das sollte man jedenfalls merken, lange bevor die Mutter und folglich die Achse sich vertschüssen.


    Passiert so etwas wird sich das wohl schwer nachvollziehen lassen - wie soll man ein Anzugsmoment feststellen von etwas, das nicht mehr da ist. Sollte man eine Achse noch finden wird die wohl auch nicht unversehrt sein.
    Wenn du selbst aber mit zu geringem Moment angezogen hast dann KÖNNTE so etwas theoretisch passieren (mal abgesehen davon das die Achse ja nicht nur durch die Radmutter geklemmt wird sondern auch durch die Kettenspanner in Position gehalten wird).


    Also bist du sicher gut beraten, wenn du die ANLEITUNG und ausdrücklichen Hinweise von YAMAHA auf die Anzugsmomente befolgst.
    Beim Beispiel Hinterrad mag das Anzugsmoment ungewöhnlich hoch erscheinen und könnte wohl auch ein kleineres ausreichen. Auf der sicheren Seite bist du dann aber nicht.
    Wenn du an ein anderes Beispiel denkst: Bremssattel vorne: Wenn du das Rad ausbauen möchtest bist du gut beraten die Bremssättel zu demontieren.
    Wenn dir das Anzugsdrehmoment lt. Yamaha vielleicht zu hoch oder zu gering scheint - was wäre dann deine Schlussfolgerung?
    (Mir scheint das relativ gering - aber wohl vielleicht deshalb weil ich einfach so viel Kraft im Arm hab... ;) - trotzdem zieh ich's mit dem angegebenen Moment an).


    Also rechtlich wird wohl ziemlich sicher - sofern bei Eintritt eines Schadens nachweisbar - das Risiko auf dich übergehen, wenn du die angegebenen Momente nicht eingehalten hast.
    Evtl. aber auch bereits, wenn du als Laie - also nicht mit entsprechender fachlicher Qualifizierung - am Motorrad rumschraubst und ein Schaden entsteht.

    Nachdem du bisher nicht verraten hast, welche Reifen du fährst - keine Ahnung.
    Könnte der Reifen sein, könnte ein technischer Defekt sein (z.B. Spiel im Lager an der Schwinge oder Lenkkopf ..).
    Ich hab seit kurzem den Roadtec01 drauf, seither werden die Angstnippel an den Rasten immer kürzer.