Die Jacken von Metzeler sind schon eine Weile aus.
Dennoch hab ich vorige Woche meine neuen Roadtec01 montiert und bin Sa+So jeweils eine Tour damit gefahren.
HERRLICH!!!! Ein absolut geiler Reifen. Neutrales und schön rundes Einlenkverhalten, hat mir sofort bestes Vertrauen vermittelt, verhält sich auf Bitumenstreifen, Brückenübergängen, Kanaldeckeln etc. sehr neutral und hat wirklich tollen Grip.
2 oder 3x ist er beim gröberen rausbeschleunigen aus der Kurve in niedrigem Gang ein wenig weggeschmiert - in der Situation wär ich mit dem vorherigen Roadsmart aber wohl schon auf der Fr... gelegen. Die Angstnippel an den Fussrasten sind auch etwas kürzer geworden.
Der Reifen mach richtig Spass!
Beiträge von yamo01
-
-
ja richtig, mt07 und 09 haben gleiche Räder und Reifen, in unserem Fall auch exakt die gleiche Bereifung.
Von daher müsste ich mit meinem höheren Schwerpunkt eigentlich weniger Schräglage brauchen für die gleiche Linie/Radius/Kurvengeschwindigkeit.
Vermutlich fahr ich dann wohl eine andere Linie oder doch höhere Geschwindigkeit.. werd ich mal näher betrachten.. -
Zitat von tracerfrankAlles anzeigen
Zwar nicht ganz neu, aber den meisten wahrscheinlich unbekannt, so wird mein nächster Reifen wohl der Sportforce + von Mitas.
Nachdem ich im Endurobereich mit Mitas sehr gute Erfahrungen gemacht habe E07, E08, will ich demnächst mal den Sportreifen der Tschechen probieren.
Der Satz kostet aktuell 134,90, wenn er tatsächlich nichts taugen sollte, ist nicht viel Geld kaputt.
Beim Test von Motorrad hat er allerdings als bester unter den "Billigreifen" abgeschnitten, ich zitiere:
"Landstraße/Autobahn: (129 Punkte, Platz 1)
Auf der Landstraße überzeugt der Mitas Sport Force mit erstaunlich guten Fahreigenschaften, indem er sich sportlich und leichtfüßig einlenken lässt und auch bei hohen Schräglagen sehr neutral bleibt. Zudem vermittelt er bereits auf den ersten Metern eine ausgesprochen gute Rückmeldung für seine Haftreserven. Diese sind mehr als ausreichend, um auch mal extrem schräg ums Eck biegen zu können. Mit der sehr guten Lenkpräzision kann der Mitas spielerisch auf Kurs gehalten werden. In diesen Punkten rangiert er schon auf dem Niveau bekannter Premiummarken und kann sogar bei den besten aus dem Tourenreifentest (Conti Road Attack 2 Evo, Michelin Pilot Road 4) mithalten.Nasstest: (79 Punkte, Platz 1)
Auch auf nassen Straßen kann der Slowenen-Reifen einen deutlichen Vorsprung zu den übrigen Reifen im Test herausfahren. Seine Messwerte liegen sogar auf dem Niveau guter Tourenreifen aus Teil zwei (Heft 11/2014). Seine Vorzüge: breiter Grenzbereich, gutes Feedback für die Haftreserven, überzeugende Bremswerte.
FazitHandlich, sportlich, günstig: Der Mitas Sport Force fährt sich deutlich anders als die Konkurrenz im Test. Und auch bei Regen geht er nicht vorzeitig in die Knie. Für rund 150 Euro ein gutes Set.
MOTORRAD-Urteil: Platz 1 mit 208 Punkten"
Slovenenreifen ist natürlich falsch, Mitas sitzt in Prag.
Wow, das klingt ja nicht schlecht. Gibts auch Vergleichstests mit weiteren anderen Reifen (bzw. mit welchen wurde verglichen)?
Der Preis ist ja jedenfalls mal eine Ansage - wobei mir der Preis bei einem der wichtigsten Dinge nicht der primäre Aspekt ist. -
wenn ICH mit meiner MT unterwegs bin, bin ich gefühlt 15-20 Jahre jünger

-
Zitat von tracerfrankAlles anzeigen
..., sondern sich eingestehen, daß man nicht reif für sie ist. ...
Oder vielleicht ZU reif für sie ist
Die jungen Wilden (zumindest im Herzen)
-
Ich nehme mal an wenn das Fahrwerk überarbeitet wurde, dass es von jemandem gemacht wurde, der was davon versteht und auf jeden Fall eine Verbesserung im Vergleich zum Original erreicht hat.
Was meinst du mit kleinem Losbrechmoment und was wurde bei der Gabel überarbeitet? Federn? Öl? Shims? ...Ich würde ebenfalls vermuten, dass das bereits von Natur aus sehr leichte Einlenken der Tracer für sich schon eine Umgewöhnung erfordert, dazu noch der Reifen der durch das beschriebene leichte Kippverhalten das "kippelige" Gefühl unterstützt.
Der Druck vom Reifen passt sicher auch?In dem Fall hilft wohl nur eines - fahren! Möglichst viele Kurver auf möglichst gutem Asphalt.
Damit gewöhnst du dich schnell an das Verhalten und die "Leichtfüßigkeit" und wirst es dann zu schätzen wissen.Evtl. bist du schon ein paar km mit der Tracer (und zwar nur damit) gefahren - wenn das der Fall ist und du die Möglichkeit hast: Mach die Gegenprobe: schwing dich nochmal auf eine GS und fahr ein Stück. Und schildere dann dein Gefühl wie dir die GS dabei vorkommt, nun im Vergleich...
-
..letztens als ich mit meiner Holden unterwegs war - sie auf MT07, ich auf meiner 09er - fiel mir auf:
In den Kurven fährt sie schon brav zügig und mit ordentlicher Schräglage durch.
Wenn ich hinter ihr fahre ginge es zwar noch eine Spur schneller, muss aber nicht.Als ich mir nach einer solchen Fahrt den Reifen angesehen habe sah ich: Mein Reifen ist bis auf Kante abgefahren, bei ihrem ist noch ein wenig Luft bis zur Kante.
Zu erwähnen ist natürlich: wir fahren derzeit beide den gleichen Reifen, meiner etwas stärker verschlissen, ihrer wird noch ein wenig halten.Das Fahrwerk der 07 und 09 ist hinsichtlich Geometrie jetzt sicher keine Welt unterschiedlich.
Also überlege ich und komme zum Schluss:
Die 09er bringt mehr Gewicht auf die Waage als die 07er.
Ich bringe mehr Gewicht auf die Waage als meine Holde.
In Summe werden das etwa 30-35 kg Unterschied sein denke ich.D.h. ich muss bei gleicher Geschwindigkeit im gleichen (sehen wir von geringen Toleranzen aufgrund kleiner Linienunterschiede ab) Kurvenradius eine größere Schräglage fahren als sie.
Und die erforderliche Schräglage ist einerseits abhängig von der Gesamtmasse aber auch vom Massenschwerpunkt. Da ich nicht nur (zum Glück
) schwerer sondern auch größer bin, und ihre 07er auch geringfügig Tiefer ist (Gabel ca. 2cm gesenkt) habe ich natürlich insgesamt auch einen höheren Schwerpunkt.
All das resultiert in eben der größeren erforderlichen Schräglage.Sehe ich das richtig oder hab ich da einen Denkfehler?
Wenn dem so ist würde das aber in weiterer Folge auch bedeuten, dass man mit mehr Gewicht und höherem Schwerpunkt bei theoretischer Ausreizung der physikalischen Grenze (Haftung) auch geringere Kurvengeschwindigkeiten fahren kann als jemand mit weniger Gewicht und geringem Schwerpunkt, da bei weniger Schräglage die Auflagefläche des Reifens viel länger innerhalb der Kanten bleibt.
Klar, ich kann den Schwerpunkt durch Hangoff verlagern/tiefer bringen, die höhere Masse bleibt aber bestehen.
Also würde theoretisch ein großer/schwerer Fahrer bei gleichen Voraussetzungen weniger Geschwindigkeit schaffen als ein leichter/kleiner Fahrer.Korrekt?
Wenn nicht - wo liegt mein Denkfehler?(Den Sinn der Frage bitte nicht diskutieren, ich würde es einfach gerne wissen ob ich das richtig sehe und richtig verstanden habe. Es geht mir nicht darum welchen Fahrstil ich pflege oder nicht und ob ich an die Grenzen gehen will oder nicht, ist eine rein hypothetische Frage, ich fahre keine Rennen, schon gar nicht im Straßenverkehr).
-
man weiss ja auch nicht ob der reifen evtl. am ring so zugefahren wurde (inkl. ein wenig heizen, denn allzu viel grip beim beschleunigen wird ein mittelstreifen ohne gummi wohl nicht mehr haben)
-
Neuer Vergleich:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -