Beiträge von Fosite

    Hey,

    kurz zu mir: knapp 100 kg aktuell, Yamaha MT 09 SP 2024.

    Davor GSXR 1000 K6 und ZX6R 08 besessen und unter anderem schon gefahren: MT09 2021, CB1000R 2008, Fireblade 2010, Husaqvarna 701 2022...

    Meine Erfahrungen nach knapp 7000 km bezüglich Federung und Keyless go (die beiden kritischsten Punkte in deinem Beitrag):
    Keyless Go für mich ein absoluter Traum, möchte ich nie wieder missen. Nie irgendwelche Probleme gehabt. Dank Chinaseiten sind auch sehr preiswert Ersatzschlüssel/Zweitschlüssel zu besorgen. "Dysfunktional" ist absoluter Schwachsinn in meinen Augen.

    Nun zum Federung/Federbein Thema: Hatte mit meinem Gewicht schon immer Probleme mit dem Fahrwerk. Durchschlagene Federgabeln in Serieneinstellung, in Schräglage unangenemes "Mitschwingen" usw. Die MT09 SP 24 ist selbst im Serientrim schon ein absoluter Traum für mich gewesen. Habe vor kurzem lediglich hinten die Zugstufe minimal erhöht, sowie die Federvorspannung (ebenfalls hinten am Federbein).
    Eine vernünftige Slack/Sag Einstellung ist sehr wichtig und ratsam, bevor man überhaupt anfängt noch weiter am Fahrwerk rumzuspielen.

    Was dir aber klar sein muss: Die SP ist schon eher sportlich abgestimmt. Wenn du Sofafeeling mit 105 kg auf einem Motorrad haben willst, wirst du nicht drum herum kommen deutlich mehr am Fahrwerk anzupassen, als nur ein paar Einstellungen. Vielleicht sogar ein ganz anderes Motorrad kaufen müssen, wenn die Priorität da sehr hoch ist.

    Danke fürs Teilen deiner negativen Erfahrung.


    Bestätigt mich und meine fast panische Angst beim Ölwechsel (aktuell nur bei meiner Partnerin, da die anderen Fahrzeuge noch auf Garantie laufen), zu viel einzufüllen. Habe mir während des letzten Ölwechsels eine Ölabsaugpumpe bestellt, da ich minimal zu viel eingefüllt hatte (knapp unter Max). Dennoch tippe ich auch darauf, dass du hier schon über Max gewesen sein musst oder im kalten Zustand gemessen hast.

    Auch die Angabe in der Anleitung: ein "paar Minuten" warten... Warte ich nun exakt 2 Minuten, was der Angabe ja exakt entspricht, so komme ich auf eine bestimmte Menge Öl, die noch im Umlauf ist. Je länger ich warm laufen lasse, desto länger dauert es, bis das Öl "kalt" und somit zähflüssiger wird. Warte ich nicht 2, sondern 3 Minuten, habe ich auch wieder ein geringfügig anderes Ergebnis. Aber genau dafür gibt es ja den Min/Max Bereich, also alles gut. Einfach möglichst genau an die Angaben halten und beim Messen ebenfalls möglichst gerade halten das Bike (auch hier entsteht wieder viel Spielraum für Messfehler).

    Ich kann mich da nur anschließen: Dunlop MK4 der mit Abstand beste Reifen, den ich je gefahren bin.

    Bei mir war praktisch keine Einfahrphase vorhanden. Eine Einfahrphase, die sonst durch Nervosität bzw. leichten Rutschern geprägt ist.

    Bei 17 Grad die erste Fahrt im März gehabt und sofort performt. Für mich DER Reifen, bin wirklich gespannt, ob der auch so lange hält, wie angepriesen. Fahre ihn mit 2,4 vorne und 2,7 hinten.

    Der Dunlop wird definitiv mein nächster Reifen. War echt nicht unzufrieden mit dem S23M, auch wenn dieser bei härterer Gangart gerne mal zum Schmieren anfängt (das benötigt jedoch auch Zeit, entsprechende Außentemp. usw.). Mit kurzen Pausen konnte man super damit umgehen. Für die Rennstrecke definitiv untauglich der Reifen (wohl gemerkt die "M" Kennung und bei 20 Grad aufwärts).

    Beim normalen S23 gefällt mir die deutlich erkennbare Teilung der verschiedenen Gummimischungen am Hinterrad nicht. Wenn der Dunlop nicht wäre, dann definitiv der normale S23, trotz kleinem "optischem Manko".


    Ich wäre übrigens ebenfalls an einem etwas ausführlicherem Bericht von dir interessiert Kasi, auch wenn die Triple RS ne ganze Ecke mehr Wumms hat, als unsere MT. Laufleistung bei mir beim S23M: ca. 4.000 km hinten und vorne ca. 5.000 km (was echt noch "gut" ist bei meinen 100 kg+).


    Wie siehts mit dem Reifendruck aus? Auch im Vergleich zur MT mit dem S23M.

    Der Fehler trat nach ein bis zwei Wochen Fahrbetrieb auf, so der Besitzer. Demnach dürfte es kaum der "minderwertige" Kat sein zumindest, wenn wir von einer durchschnittlichen Fahrstrecke ausgehen und nicht von zwei Wochen Rennstrecke am Stück.


    Erschreckend zu hören, dass dieses spezielle Problem wohl alle mit Zubehöranlagen ereilen wird (früher oder später). Man darf also gespannt sein.

    Den/die Fehler zu löschen ist logischerweise immer der erste/einfachste Weg, bevor man überhaupt tiefgreifendere Maßnahmen in Betracht zieht. Du kannst dir also sicherlich nun selbst denken, dass die Werkstatt dies natürlich vorher ausprobiert hat.


    Die Kat Thematik bei einer eher "hochwertigen" Arrow Anlage? Doch eher unwahrscheinlich für mein Empfinden, aber sicherlich nicht unmöglich. Dank Euro5+ reichen ja schon die kleinsten Abweichungen.


    Der Hinweis, dass nach Aufleuchten der MKL das Wechseln der Modi automatisch unmöglich ist war mir unbekannt - danke dafür.

    Ich habe das Ganze nur durch Zufall mitbekommen und wollte es euch mal berichten (vielleicht ist der Betroffene hier im Forum angemeldet und kann selbst Updates liefern).


    Und zwar hat sich Folgendes zugetragen. Ein MT 09 2024 Besitzer/Eigentümer hat eigenständig die Zubehöranlage von Arrow an seinem Bike verbaut. Ein/zwei Wochen konnte er damit problemlos durch die Gegend fahren, bis die Motorkontrollleuchte anging. Darüber hinaus ließen sich auch keine Modies mehr durchschalten. Der Besitzer war sich sicher, dass er die Zubehöranlage ordnungsgemäß montiert hat, also ist dieser aufgrund seiner noch laufenden Garantie zu seinem Yamaha Händler gefahren. Dieser musste verschiedene Fehleranalyse-Verfahren durchlaufen, unter anderem wurden die Lamdasonden gemessen, der Strang vom Steuergerät zu den Sonden usw. Hier konnte jedoch kein Fehler festgestellt werden. Auf die Antwort von Yamaha, zwecks Garantie, wird noch gewartet. Bis dahin bleibt er auf den Kosten sitzen und vermutlich wird Yamaha da auch nichts erstatten. Auch zwecks Messergebnisse der beiden Auspuffsonden wird noch auf Rückmeldung gewartet.


    Meine Gedanken dazu waren wie folgt:

    Moped lief ohne Probleme, neuer Auspuff wird montiert, kurze Zeit später treten die Probleme auf: Zufall? Wurde doch etwas falsch montiert? Lamdasonden vertauscht? Nicht richtig festgeschraubt? Zündung im Montage-Prozess eingeschaltet? Was könnte man da alles falsch machen?


    Habt ihr schon mal Ähnliches gehört/erlebt? Hatte im ersten Moment, als ich das gehört habe etwas Sorge, dass womöglich ähnliche Fehler auch bald bei mir auftreten könnten, da ich schließlich auch mit einer Zubehöranlage unterwegs bin. Doch wie könnte eine Zubehöranlage ein Steuergerät derart "zerstören" und die Fehlersymptomatik dann erst nach ein/zwei Wochen auftreten?