So eins habe ich auch sogar einmal mit Topcase ![]()
Beiträge von Kurvenkratzer
-
-
Zitat von magnat1961Alles anzeigen
naja Toni, man muss aber auch fairerweise sagen, das es auch GS Fahrer gibt, die sich mit Ihren Töff 100% identifizieren.
Wir haben hier einen im Ort, wenn der das Sattelegg hoch brettert, kann man nur noch staunen.
Alles was aufsetzen kann setzt auf, aber mit was für einer Linie und Sicherheit dabei. Der nutzt das Potenzial der GS aber richtig aus
und da werden wohl die meisten MT Fahrer das nachsehen habenChristian
Das ist gar keine Frage. Die GS Treiber, mit welchen ich unterwegs bin, sind hauptsächlich an der Alpenchallenge mit mir unterwegs und diese Jungs haben den Bock mehr als nur im Griff. Ausserdem 125Nm und gleich viel PS sind nicht zu leugnen. Die 1250 hat ja noch mehr Dampf. Trotzdem ist es gut zu wissen, dass man auch mit einer billigen MT nicht unbedingt zweite Klasse fährt. Es kommt halt, wie bei allen Motorrädern, drauf an wer fährt.
Toni -
Ich fahre oder bin schon oft mit "Wassserkühen" Besitzer auf grosser Tour gefahren. Die einen loben sie über den Klee, die anderen nerven sich an Geräuschen "mahlen" Sound oder überteuerte Wartung und Ersatzteilpreise. Also nicht jeder GS Fahrer findet sein Bike top und schauen öfters neidisch nach der zierlichen MT wenn sie irgendwo hinauszirkeln müssen oder die MT im Stadtgewusel davon schlängelt oder auch aus den Kehren abzischen, dass der GS Fahrer richtig gefordert ist. Auf der AB mit Tempomat und hoher Scheibe ... und und und, da spielen sie dann die Vorteile aus und loben ihre GäSssen wieder. Und auch die Elektronik, die bald einer Spezialschulung in IT Technik bedarf, wird von den wenigsten wirklich ausgeschöpft. Einer ist mal wegen einer defekten Lufdruckanzeige wie auf Eier gefahren, weil er dachte er habe nur noch 0.8 bar im Hinterreifen. Nach einem Tankstopp waren es dann plötzlich 5.0 bar. Fazit der Drucksensor ist beim Reifenwechsel in der Werkstatt beim Kumpel liegengeblieben. Also ich vermisse an der MT keinen elektronischen Regler. ich würde sogar auf die TC verzichten anstelle eines Tempomaten vielleicht.
Somit bin ich glücklich mit meiner MT und falls mein Schatz wieder mal Lust hat auf Töffreisen wird eine Tracer eher zum Fuhrpark kommen als eine GS.Toni
-
Ich seh da irgendwie kein Abblendlicht oder Fernlicht. Tagfahrlicht b.z.w. Standlicht ist der Balken li und re . Fernlicht die 3 Linsen in der Mitte? Blinker im Scheinwerfer ist ev. auch nicht EU Konform? Wegen des Abstandes?
Ich würde es nicht kaufen.
Toni -
Ja mach dir keine Sorge. Die Kette wird sich vorher längen, als dass dir das Ausgangslager flöten geht. Leider sind die ersten Ketten nicht unbedingt für die Power der MT geeignet. Meiner FZ1 musste ich erst bei 70000 eine neue Kette spendieren. Bei meiner MT 09 bj14 nach 40000 und bei der MT09 SP schon nach 30000.
Ich hoffe es liegt nicht an meiner Fahrweise
Gruss Toni
-
Nöö... die ist was BESONDERES

-
Schönes Bild
würde sich für ein Poster eignen 
Toni
-
Diese Feststellung machte ich neulich auf der Pyrenäenreise, als wir beim Bier über alte Zeiten philosophiert haben. Da ich mit meine 54 der zweit Jüngste in der Truppe war, kann man sich wirklich Geschichten von alten Hasen zur Gemüte führen. Meine erste grosse Reise mit 20 und meiner V4 Honda VFR 750 F führte mich nach Genua der Küste entlang bis St. Tropez. Es gestaltete sich als sehr schwierig bis unmöglich ein 18 Zoll Reifen für hinten oder ein 16 Zoll Reifen für vorne zu erwerben. Ich hatte damals noch keine Kreditkarte und auch den € gab es noch nicht. So wechselte ich unvorteilhaft schweizer Franken in Lire oder Franc. Zum Glück konnte ich französisch sprechen und mich für Übernachtung und Essen gut verständigen. GPS ? Davon konnte man nur träumen. Das Kartenmaterial, das ich dabei hatte, war nicht gerade optimal. Heute kann man dank booking.com beim Mittagessen schnell ein Hotel für 5 Nasen buchen, den Standort des Hotels ins Navi knallen und entspannt eine kurvenreiche Strasse geniessen. Man bezahlt in einer Währung mit Kreditkarte und fast in allen EU Ländern sprechen Leute englisch. Die zweite Reise hatte ich mit meinem Kumpel in die Dolomiten unternommen. Zelt dabei gehabt und Kocher und so weiter. In Wolkenstein war dann Schluss mit zelten. Alles war komplett nass und die Stimmung im Keller. Von da an waren für mich Motorradferien und Zelt nicht mehr kompatibel. Auch seine Ducati musste ich des öfteren nach elektrischen Störungen untersuchen und reparieren. Vor technischen Defekten sind aber auch heutige Motorräder aus Italien nicht geheilt. Aber unsere MT s laufen wie ein schweizer Uhrwerk. Fazit: ich finde das Reisen mit Motorrad heute viel entspannter und reizvoller.
Toni -
Da bei hoher Geschwindigkeit und Gepäck auch eine SP unruhig wird, habe ich einen Lenkungsdämpfer eingebaut. Ich bin zwar skeptisch für solche Teile aus China, aber es war ein Versuch wert. Es funktioniert bis jetzt tadellos. Als erstes muss man am Tank vorne die Kunststoffabdeckung entfernen und mit einer Lochnuss die Klemmschraube lösen. Auch die Luftfilterhalteschraube muss ersetzt werden. Danach kann man die Stütze anschrauben und die Klemmschraube wieder mit dem Drehmomentschlüssel festziehen. Lenker lösen und den Dämpfer anbringen. Darauf achten dass beide Lenkanschläge möglich sind und nicht an den Anschlag des Dämpfers kommen. Wenn alles wieder angezogen ist kann man mit der Verstellschraube des Dämpfers experimentieren und für sich einstellen. Ich drehe eigentlich nur auf der AB oder wenn ich mal keine engen Kurven fahre die Stellschraube zu. Dann wird der Lenker auch ab 160 ruhig bleiben. Leider gibt es keine ABE oder sonst ein Zertifikat, welches den Dämpfer legalisiert. Wenn dann halt einer den Dämpfer nicht durchlässt, ist er mit zwei Schrauben, die gut zugänglich sind, schnell wieder weg. Bei der letzten Polizeikontrolle nähe Schwägalp hat der freundliche Polizist nichts negatives gesagt.
Toni
-
Nach nicht mal 40000 Km musste ich die Kette wechseln, weil die Glieder verklemmt sind. Wahrscheinlich ist Kettensägeöl nicht ideal für die O-Ring Kette.Ich habe mich für eine DID 525 Kette und ein geräuschgedämpftes Ritzel mit 15 Zähnen sowie das Kettenrad mit 46 Zähnen entschieden. Nach dem entfernen der Ritzelabdeckung kommt man an das Ritzel.
Zuerst wird die Ritzelmutter gelöst. Blechsicherung aufbiegen nicht vergessen. Das geht natürlich sehr einfach mit einem Schlagschrauber. Danach trennt man die Kette. Entweder aufflexen oder trennen mit dem Kettentrennwerkzeug. Ich habe sie aufgeflext. Nun kann man Ritzel und Kette entfernen. Das Hinterrad ausbauen und das Kettenblatt losschrauben. Danach das neue Kettenblatt mit der richtigen Seite nach oben wieder montieren. Schraubensicherung ist nicht verkehrt. Das Rad wieder einbauen und den Kettenspanner zurückstellen. Das Ritzel montieren aber noch nicht festziehen. Danach die Kette auflegen und das Schloss anbringen. Natürlich mit dem beiliegenden Fett und den O-Ringen montieren. Mit dem Vernietwerkzeug von Kellermann kann man eigentlich nichts falsch machen, da der Abstand durch das Werkzeug gegeben ist. Nun kann man das Ritzel mit gedrückter Bremse gut festziehen. Auch das Sicherungsblech wieder zurechtbiegen. Kette spannen und auf die Flucht achten.