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Yamaha MT-09 Forum

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 Betreff des Beitrags: Die Vorgeschichte der NIKEN
BeitragVerfasst: Fr 7. Dez 2018, 12:00 
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Modell: Niken
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Die Vorgeschichte der NIKEN

https://www.bennetts.co.uk/bikesocial/news-and-views/news/2018/february/yamaha_niken_why_three_wheelers_make_sense


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Vorgeschichte der NIKEN
BeitragVerfasst: Fr 7. Dez 2018, 13:34 
Sicherlich ein sehr interessanter und sehr gut und umfassend das Projekt Niken darstellender Artikel. Es ist höchstwahrscheinlich auch nicht von der Hand zu weisen, dass es Yamaha mit der Niken gelingen könnte, eine eigenständige Modellklasse zu begründen, die weltweit ihre Käufer findet und diese vor allem aus Neueinsteigern bestehen, für die diese Art eines Motorrades dann der Inbegriff und die Basis Ihres Fahrerlebnisses Motorrad ist, ob das dann so weit geht, dass mit zwei Hinterrädern aus dem Bike dann sogar ein Vierrad-Motorrad wird, sei dahingestellt.
Andererseits bedeutet das für mich auch, dass alle anderen, für die ein Motorrad in erster Linie ein Zweirad ist, sich mit diesen Konzept, mich eingeschlossen, nicht oder nur in Ausnahmen anfreunden werden können, aber das kann dem Umstand, dass die Niken technisch/sicherheitstechnisch und fahrdynamisch ein hervorragendes und in dieser Form bisher einmaliges Konzept ist, keinen Abbruch tun und Yamaha in jedem Fall den Status des Begründers dieses Konzepts wird für sich reklamieren können.

Gruß

Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Vorgeschichte der NIKEN
BeitragVerfasst: Fr 7. Dez 2018, 16:56 
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Registriert: Di 11. Jul 2017, 09:08
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Name: Georg
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Naja, Yamaha hat´s sicher nicht erfunden, sondern Wolfgang Trautwein, der schon in den 50ger Jahren für Piaggio einen Dreirädrigen Roller mit Parallelogramm-Neigetechnik entwickelte. Und den großen kommerziellen Durchbruch schaffte Piaggio mit dem Mp3 2007 nur, weil das Teil infolge einer Vergrößerung des Vorderradabstandes auf 42 cm als Mehrspurfahrzeug zulassungsfähig wurde und ohne Motorradführerschein gefahren werden durfte. Inzwischen hat der Gestzgeber zwar nachgezogen, und Trikes sind für Führerscheine ab 4/2013 nur noch mit Motorradführerschein und mindestens 21 Jahre fahrbar. Aber Yamaha agiert sehr kurzsichtig, wenn sie nicht zumindest auch eine Spurweite 42 anbieten, denn inzwischen gibt es jede Menge geübter Mp3-Fahrer, die gerne aufsteigen würden, ohne nochmals die Fahrschulbank drücken zu müssen. So also wird der Niken ebenso eine Randerscheinung bleiben wie der Tricity.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Vorgeschichte der NIKEN
BeitragVerfasst: Fr 7. Dez 2018, 18:47 
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Registriert: Do 26. Jul 2018, 21:09
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Name: Jan
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ABS: Ja
dergeorg hat geschrieben:
Inzwischen hat der Gestzgeber zwar nachgezogen, und Trikes sind für Führerscheine ab 4/2013 nur noch mit Motorradführerschein und mindestens 21 Jahre fahrbar.


Das stimmt nicht (mehr), wer über 21 ist kann nach wie vor Fahrzeuge der Klasse L5e (dreirädrige Kraftfahrzeuge) wie den MP3 LT mit der Klasse B fahren, egal wann die Fahrerlaubnis erteilt wurde.

Der Witz ist ja, dass nicht Piaggio auf den Kniff mit der breiteren Spur kam, sondern eine Bastelbude (Pedalo Power Parts) und Piaggio erst ein oder zwei Jahre später auf diesen Zug aufsprang.

Ich bin übrigens ganz froh, dass nicht alle MP3-Fahrer ohne Weiteres eine Niken fahren dürfen. Ich kenne aus meiner eigenen MP3-Zeit ein paar Fahrer, und was die teilweise so zusammengefahren haben... :shock:

Ich finde die Erfordernis der Klasse A schon gut so.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Vorgeschichte der NIKEN
BeitragVerfasst: Fr 7. Dez 2018, 22:27 
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Registriert: Fr 21. Aug 2015, 23:46
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Modell: MT-09 Tracer
Name: Guenther
KM-Stand: 0
ABS: Ja
... obwohl bei Klasse B die theoretischen Kenntnisse bereits vorhanden sein sollten und man das Moped fahren eigentlich erst nach der Fahrschule lernt.

vom Handy gesendet

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Erst anhalten, dann absteigen ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Vorgeschichte der NIKEN
BeitragVerfasst: Sa 8. Dez 2018, 08:27 
dergeorg hat geschrieben:
Naja, Yamaha hat´s sicher nicht erfunden, sondern Wolfgang Trautwein, der schon in den 50ger Jahren für Piaggio einen Dreirädrigen Roller mit Parallelogramm-Neigetechnik entwickelte. Und den großen kommerziellen Durchbruch schaffte Piaggio mit dem Mp3 2007 nur, weil das Teil infolge einer Vergrößerung des Vorderradabstandes auf 42 cm als Mehrspurfahrzeug zulassungsfähig wurde und ohne Motorradführerschein gefahren werden durfte. Inzwischen hat der Gestzgeber zwar nachgezogen, und Trikes sind für Führerscheine ab 4/2013 nur noch mit Motorradführerschein und mindestens 21 Jahre fahrbar. Aber Yamaha agiert sehr kurzsichtig, wenn sie nicht zumindest auch eine Spurweite 42 anbieten, denn inzwischen gibt es jede Menge geübter Mp3-Fahrer, die gerne aufsteigen würden, ohne nochmals die Fahrschulbank drücken zu müssen. So also wird der Niken ebenso eine Randerscheinung bleiben wie der Tricity.




Die Niken ist eben kein Roller, sondern von den Dimensionen und der Auslegung einschließlich der Spurweite ein Motorrad, was auch in dem Artikel so dargestellt und abgegrenzt wird. Angesichts der Leistung von 115 PS ist es selbstverständlich angebracht, dafür einen Motorrad-Führerschein haben zu müssen, um insofern die Grundlagen für das Bewegen eines Zweirades vermittelt bekommen zu haben. Dem steht nicht entgegen, dass man das richtige Fahren erst in der Praxis später erlernt oder auch nicht. Hinzu kommt, dass es nach den Berichten derjenigen, die eine Niken schon mal gefahren haben, anscheinend auch weniger Geübten durch die beiden Vorderräder leichter fällt und sicher erscheint, größere Schräglagen mit der Niken zu fahren als mit einem reinen Zweirad.
Yamaha hat es sicherlich nicht erfunden, aber im Bereich der Fahrzeugklasse Motorrad das erste Mal zur Anwendung gebracht und das meiner Meinung nach in hervorragender Art und Weise, schon allein weil die Basis dafür die MT 09 ist, was zeigt welch großes Potenzial diese Modellreihe besitzt.

Gruß

Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Vorgeschichte der NIKEN
BeitragVerfasst: Sa 8. Dez 2018, 19:48 
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Hier einige Bilder von Sinsheim


Schon für den MP 3 würde ich einige Fahrstunden "verordnen".
Einfach um sicherzustellen dass alle Fahrer auf dem gleichen Wissensstandart sind.



Klaus


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