Beiträge von Chefin

    Stimmt ein Dodge F650 war da im Spiel. Da lief wohl mein Kopf etwas über und habe die BMW mit der Yamaha verwechselt. Aber intelligente Menschen wissen trotzdem was ich meinte und die anderen die es eher nicht verstehen und nun meinen ich wolle ein M20 in die Ölwanne schneiden, nutzen vieleicht besser eine Werkstatt mit Fachleuten.

    Dann liegt das am "falschen" Rep-Einsatz. Möglich das es dabei zu einer andereren Gewindesteigung kommt. Also statt 14x1,5 dann 14x1,25 weil dein Dad halt genau diesen Rep-Satz hat. Kann ich dir jetzt natürlich auch nicht sagen. Würde aber davon abraten, Hier einfach ein anderes Gewinde zu machen. Besser wäre das Orginalmass beizubehalten. Eben um immer mit Standardschrauben zu reparieren. Dann vieleicht mal einen Satz kaufen, der genau deinem Gewinde entspricht.

    Es gibt 2 Möglichkeiten: Gewinde vergrößern, zb von M18 auf M20 und dann eine M20 Ölablassschraube reindrehen. Dann passt Stahlbus nicht mehr, weil M18.


    Oder ein Gewindereparatureinsatz Typ Helicoil, da wird eine Art Gewinde geschnitten, aber genau so das eine Spiralförmiger Einsatz reingedreht werden kann. Sieht aus wie eine Art Rohr mit aussen und innen jeweils gewinde. Innen bleibt dein M18 erhalten, aussen ist es irgendwas mit 19,5 oder so. Und eine etwas andere Form als normale Trapezgewinde. Der Einsatz wird eingedreht und ermöglicht wieder normale M18 Schrauben dann zu nutzen.


    Kommt also nun drauf an wie du das reparierst

    Ich mag den Rythmus der Musik, das muss einen bestimmten Beat haben, das unterstützt mich dann bei der Koordination. Ein bischen so wie ein Metronom einen Musiker unterstützt im Takt zu bleiben. Reden eigentlich nur wenn ich mit dem Junior zusammen fahre, aber da fahre ich dann ihm hinterher, aktuell hat er eine 125er.


    Navi und Musik ist das was mir gefällt.

    Und wieviel Zeit brauchts zum vorbereiten der Stelle? Und wieviel zum Planschleifen? Dann Bohren, wie spannt man eine Ölwanne ein? Akkuschrauber und drauf halten?


    Wieviel hast du schon geschweisst? Ich schweisse Alu, wenn auch nicht mehr so viel wie früher.

    Eine Lösung aber keine Kostengünstige. Rechne mal mit 2-3 Std Arbeitszeit bei der Firma aka 80 Euro/std für gute Fachleute. Macht man wenn es nichts mehr für einen Oldtimer gibt. Aber kostengünstig ist das nicht. Aluschweissen ist echt ne harte Nummer, das musst mal hinbekommen.


    Hab nur einen Steg an einer Felgennabe verloren, an dem der Gummiruckdämpfer sich abstützt. Ein Steg von 6 stegen, ca 2x3cm Material. Musste nur neu eingeschweisst werden. Dazu säubern, anschleifen, schweissen. Nichts nacharbeiten, das habe ich selbst gemacht mit Dremel. Sind 100 Euro gewesen.

    Auch Gel Akkus können Gasen. Normalerweise wird versucht, das in einem Sammler aufzufangen und zurück zu führen wenn die Überladung sich rechtzeitig legt. Aber irgendwann ist der Druck dann zu hoch und die haben ein Sicherheitsventil, das dann den Überschuss ablässt. Das heist da kommt das weisse Zeugs her und dein Akku hat dabei auch etwas an Säure verloren. Sicher noch nicht viel, aber besser ist er davon nicht geworden

    Muss nicht eingeklebt werden. Kann aber eingeklebt werden. Mach ich auch nur in speziellen Fällen, danach wird das Gewinde nochmal vom Kleber gereinigt indem man eine normale Schraube langsam eindreht, immer mal wieder rein und rausdrehen, ausblasen. Bei meiner BMW hab ich es aufgrund der geringen Wandstärke an dieser Stelle gemacht. Die hat nur 6-7mm dort, das sind ungefähr 4 Gewindegänge. Einfach etwas mager, da hilft Kleber etwas dazu.


    Normalerweise reicht aber die innere Reibung des Einsatzes auch schon. Kommt eben drauf an, ob man Vibrationen auch noch drauf hat. Und du hast auch völlig recht Pemio , Gewindereparatursätze gibts von vielen Herstellern, da sind nicht alle gleich gut. Helicoil ist da nur der Quasi Begriff wie Tempotaschentücher oder Inbusschlüssel. Benutze selbst auch das KS Set. Ganz gut soweit bisher.

    Ja, das ist halt das Übel daran. Das Gewinde wird mit 43Nm etwas überdehnt über den elastischen bereich hinweg. Elastisch heist der Bereich, an dem die Dehnung wieder zurück geht ohne bleibende Verformung. Kommt man nun über diesen Bereich, verformt sich das Gewinde ein wenig. Beim nächsten Zudrehen mit 43Nm noch ein wenig. Und irgendwann geben die Gewindegänge nach und reisen ab.


    Manchmal schon beim ersten Mal, manchmal erst nach einígen Ölwechsel. Auch wenn Legierungen möglichst homogen gegossen werden sollten, so hat man denoch kleine Abweichungen in der Mischung. Nicht jede Stelle ist also 100% gleich fest vom Material. zB wird bei Stahl im Datenblatt Zugfestigeit 900-950N angegeben, weil das der Toleranzbereich ist. Und wenn ich nun das Gewinde bei 950N Zugfestigkeit zu stark anziehe hält es länger als wenn ich eine 900N Stelle erwische.


    Nicht wundern wenn man mit 43Nm 900N Material kaputt bekommt. 43Nm mit 1m Hebel auf einen 9mm Schraubenradius (M18) ergibt ca 1:100 Verstärkung. Verteilt auf den ganzen Gewindegang dann. Muss man nochmal dann umrechnen, weil die Steigung mit in die Formel kommt. Aber ihr seht, dakommen dann erstmal 4300N Zug drauf. Das ist schon heftig für 3-4 Gewindegänge in Alu. Kann leider nicht sagen, was diese Legierung von Yamaha für eine Zugfestigkeit hat.

    Aber sowas von gut. Habs bei meiner BMW und werde es bei der Yamaha ebenfalls nachrüsten. Bei der BMW war es aufgrund des ausgerissenen Gewinde eine gute Lösung, den Helicoil reinzukleben und dann eben Stahlbus Ventil. Jedenfalls macht Ölwechsel so viel mehr Spaß, keine dreckigen Ölfinger, kein warmes Öl auf die Griffel beim Schrauben lösen.