Beiträge von Andi Biotika

    Schön und gut, aber meine Fragen werden da leider nicht zufriedenstellend beantwortet, oder ich raff's nicht.

    Also da steht, ich zitiere:


    Im Verkehrsblatt 15-2019 vom 15.08.2019 wurde die Praxis der Reifenumrüstung an Motorrädern neu festgelegt. Daraus resultiert, dass bestehende Bereifungsempfehlungen oder Unbedenk­lichkeits­be­scheinigungen nicht länger als alleiniger Nachweis über eine gefährdungsfreie Montage bei abweichender Dimension oder Bauart herangezogen werden können.


    Von einer Freigabe steht da nix, oder sind Bereifungsempfehlungen und Unbedenklichkeitsbescheinigungen das gleiche wie eine Reifenfreigabe vom Hersteller?

    Außerdem ist der Part mit den abweichenden Dimensionen doch irgendwie strange formuliert ...

    Heißt doch eigentlich, etwas anders formuliert: Gibt Conti eine Empfehlung für den neuen XYZ für die Horex raus, genügt das nicht als alleiniger Nachweis, man braucht weitere Nachweise - zumindest, wenn der Reifen in einer anderen Dimension ist als die Originalbereifung.

    So lese ich das zumindest, oder liege ich falsch?


    Und für die Tracer würde wohl dieser Fall zutreffen, wenn ich lediglich andere Reifen eines anderen Herstellers will, aber gleiche Dimension und Querschnitt beibehalten möchte:


    Fall 1: Fahrzeuge mit EU-Typgenehmigung (die Mehrheit der Fahrzeuge ab BJ 2000)

    Fall 1a: Gleiche Reifengröße, anderer Hersteller.

    Die Umrüstung ist zulässig, die Betriebserlaubnis erlischt nicht. Eine Anbauabnahme und Eintragung in die Zulassungsbescheinigung ist nicht nötig (Verkehrsblatt 15-2019, Nr. 90). Für diesen Fall stellen wir Ihnen eine Service-Information zur Verfügung, aus der die von uns empfohlenen Reifenkombinationen für Ihr Fahrzeug hervorgehen.


    Umrüstung zulässig, Betriebserlaubnis erlischt nicht, schön und gut.

    Aber wie das jetzt rechtlich ist im Falle eines Unfalls, bleibt unbeantwortet meiner Meinung nach.

    Wer garantiert mir denn, daß mir die Versicherung alles zu 100% zahlt, wenn hinterher bekannt wird, daß der Reifen eigentlich keine Freigabe hatte für das Moped, auf das er aufgezogen war?



    Deswegen überlege ich gerade, denn der CRA 3 hat's mir gerade auch ziemlich angetan.

    Man liest eigentlich nur Gutes, toller Grip und troztdem gute Laufleistung, super Fahrverhalten etc., wohingegen ich jetzt bei den Pirelli Scorpion Trail 2 schon öfters gelesen habe, daß die zum Schluss hin doch merklich abbauen sollen, was nicht so doll wäre ...

    Sagt mal, wie ist denn jetzt eigentlich die Lage bezüglich des Continental Road Attack 3 und der 900er Tracer?

    Da hieß es doch mal, der hat keine Freigabe bekommen für die Tracer, ist das noch immer aktuell oder hat sich da zwischenzeitlich was dran geändert?

    Waren da eigentlich SÄMTLICHE Modelle der Tracer (also RN29, RN43 und RN57) davon betroffen oder nur bestimmte?

    Und ist das denn eigentlich rechtlich gesehen wirklich ein Problem, wenn der aufgezogene Reifen keine Freigabe hat für das Moped, sollte ich einmal einen Unfall haben oder ist das mit der Freigabe nur als fehlende Empfehlung seitens des Reifenherstellers zu verstehen?

    Ja, frag mich auch, warum ich nicht schon früher auf die Tracer aufmerksam geworden bin und zuerst unbedingt eine KTM wollte. :eusa-whistle:

    Meinst Du damit (was Du über die Lastwechsel gesagt hast) eigentlich Suzuki im Generellen oder war das nur bezogen auf die GSX -S?

    Du fährst echt Morgens um 7.00 Uhr über 50 Km bei 3 Grad mit dem Moped, keine Griffheizung, dafür aber offenes Visier, dazu noch mit Jeans?? =O

    Da bist vermutlich über eine halbe Stunde unterwegs denke ich mal.

    JessesMariaundJosef, Du bist echt'n ganz harter Knochen!

    Aber schon lange Jeans, keine kurze, oder? :lachen:

    Jo, da hab ich auch NULL Verständnis dafür.

    Sind sicher Leute, die einfach auf andere neidisch sind und denen ihr Moped nicht gönnen oder - noch besser! - es ihnen nicht gönnen, daß sie eher über die Ampel kommen, weil sie sich wegen des schmalen Motorrads an der Warteschlange vorbeimogeln können.

    Mein Gott, lasst sie doch!

    Warum soll man nicht die Vorteile des Fahrzeugs ausnutzen, welches man gerade benutzt, solange man sich an die Verkehrsregeln hält und keinen gefährdet?!


    Was mich aber derzeit wirklich nervt, ist was ganz anderes: Beziehungsstreß.

    Und zwar ganz besonders, wenn er sowas von unnötig ist, weil man einfach nur eine schöne Zeit miteinander verbringen wollte, sich auch noch Mühe gegeben hat (beide), dies aber jetzt - wie aus dem Nichts heraus! - durch etwas völlig Unerwartetes

    zunichte gemacht wurde, weil beide etwas Unüberlegtes bzw. Unnötiges getan haben, weswegen der jeweils andere jetzt verletzt/traurig/betroffen ist.

    Das ist so......überflüssig und ärgerlich.

    Ich nehme mal an, Du meintest mit neue Reifen zulegen neu im Sinne von unbenutzt bzw. noch nicht gelaufen, nicht neu im Sinne von andere Reifen kaufen als die, die ich jetzt habe, oder?

    Also ich würde mich so als Tourenfahrer beschreiben, der ab und an durchaus auch mal zügiger unterwegs ist, allerdings bislang noch in recht verhaltener bzw. harmloser Schräglage.

    Also nix Hang Off, das traue ich mich nicht und brauche ich auch nicht.

    Dafür hänge ich zu sehr an meinem Leben. ;)


    Könnte wie gesagt gerade ziemlich günstig an einen Satz Pirelli Scorpion Trail 2 kommen, beide angeblich fast noch neuwertig, Vorderreifen wie gesagt etwas mehr abgefahren, aber auch noch ganz gut Profil und von Ende 2019, nicht 2017, wie ich fälschlicherweise in meinem ersten Beitrag geschrieben habe (DOT4919, um genau zu sein, also wirklich noch nicht besonders alt, Hinterreifen ist glaube ich ein Jahr älter).

    Der Satz würde mich gerade mal schlappe 90.- Euro kosten, also ich denke mal, das ist ein Schnäppchen.


    Schätze, die werd ich auch nehmen und einfach mal ausprobieren, bei dem Preis ist im schlimmsten Fall nicht viel Geld kaputt gemacht, falls die Bereifung doch aus irgendeinem Grund nix sein sollte für mich.



    Hmm......hab ich Deinen Beitrag richtig verstanden?

    Du würdest Gebrauchtreifen mit einer DOT von 2017 oder 2018 NUR DANN bedenkenlos aufziehen, wenn das KEINE Pirelli Reifen sind?

    Oder anders gesagt hieße das ja, man sollte alle anderen Marken, aber blos keinen Pirelli kaufen aus 2017/2018.

    Wieso das denn?

    Hat Pirelli in diesen Jahrgängen mal gemurkst?

    Wie?

    Was?!

    Arbeit?!?

    Jetzt geht's aber los hier, hömma!

    Heute iss Feiertag, da wird nicht gearbeitet! :lachen:


    Also ich denke mal, ich bin jetzt keiner, der ständig am Limit fährt.

    Wenn die Reifen ohne Beschädigungen sind (also keine Risse, Löcher oder dergleichen), werden die ja wohl bei normalem Gebrauch problemlos halten und ich würde das vermutlich noch nicht mal merken, ob die jetzt zu 100% noch das Gripniveau haben wie nagelneue Reifen oder vom Grip her nur noch bei 95% sind.


    Wenn die aber bspw. nur noch 50% haben sollten, dann wäre das echt Scheiße, und das meine ich.


    Denn dann isses eigentlich wurscht, ob die Tracer ein eher schnelles Motorrad ist, denn auch mit einem langsameren Bike kann ich mit schlechten Reifen in der Kurve bei 100 Km/h wegrutschen, was auch bei der Geschwindigkeit schon verheerende Folgen haben kann.

    Und das wollte ich eigentlich wissen, ob die bei so einem Alter (also 3 und 4 Jahre) schon so krass viel weniger Grip haben oder ob das kaum spürbar ist und der Grip erst bei einem Alter ab 6, 7 oder 8 Jahren spürbar nachlässt.


    Das Argument, dann lieber gleich neue Reifen zu kaufen, ist aber definitiv auch nachvollziehbar, denn soooo viel kostet's jetzt auch nicht (rund 250.- bis 300.- Euro plus Montage).



    Ja, das hab ich auch schon mehrfach gelesen. Ich glaube, was da viel ausmacht und zum schnelleren Altern des Reifens beiträgt, ist das Ozon.

    Danke für den Link, muß ich bei Gelegenheit mal lesen, sobald ich wieder PDFs vernünftig öffnen kann (spackt bei mir gerade etwas herum).

    Hmm.....danke für den Link, aber war jetzt nichts wesentlich Neues dort zu lesen, die 6 Jahre Empfehlung halt und für Sommerreifen 10 Jahre, aber in diesem Artikel vom ADAC geht's halt auch die ganze Zeit nur um Autoreifen.

    Möchte aber wissen, wie es bei MOTORRADREIFEN ist, ob da genau die gleichen Maßstäbe gelten oder ob da Reifen schon eher als zu alt und somit als verhärtet und nicht mehr so gute Haftung bietend gelten und man da die Altersgrenze im Vergleich zu Autoreifen niedriger ansetzt, wozu ich jetzt tendieren würde.


    Da ich aber in Bezug auf Moped fahren noch nicht so viel Erfahrung habe wie manch anderer, frage ich Euch, wie Ihr das seht.

    Habt Ihr schon mal die Erfahrung gemacht, daß Motorradreifen spürbar schlechteren Grip hatten, weil die schon einige Jahre auf dem Buckel hatten?

    Bis zu welchem Alter würdet IHR SELBER gebrauchte Motorradreifen kaufen?

    Könnte mir einen Satz gebrauchte Pirelli Scorpion Trail 2 für meine Tracer kaufen, die noch ganz ordentlich Restprofil haben (vorne ca. 3.5 mm, hinten ca. 5 mm).

    Vorderreifen wäre irgendwann von 2017 und der Hinterreifen von 2018.

    Bei Autoreifen heißt es ja, man sollte keine Reifen kaufen, die älter sind als 6 Jahre, weil die dann härter werden, weniger Grip haben etc. und das ist ja beim Motorradreifen vom Prinzip her gesehen nicht viel anders.

    Allerdings ist es bei einem Motorradreifen wohl noch viel wichtiger, guten Grip zu haben und daß der Reifen noch so funktioniert, wie er eigentlich sollte.


    Kurz und bündig: Bis zu welchem Alter würdet Ihr Euch bedenkenlos gebrauchte Reifen kaufen und auf Euer Moped aufziehen und ab welchem Alter lasst Ihr da die Finger weg?