Beiträge von Hoinzi


    So geht es mir auch. Ich mag den Reifen irgendwie nicht, muss aber objektiv feststellen, dass ich ihm nichts vorwerfen kann. Grip auf trockener und leicht feuchter Straße ist untadelig. Bei richtiger Nässe bin ich nur einmal gefahren bislang, und auch da ist er nicht negativ aufgefallen. Bislang habe ich etwas über 4.000 km damit gefahren und der wird wohl auch noch eine zeitlang halten.


    Mal sehen, wie er sich im jetzt kommenden Herbst und Winter machen wird. Spätestens zum Sommeranfang 2019 ist er eh runter.

    Dann aber auch nur anteilig der Quote.


    Sprich: bei einem Mitverschulden von einem Drittel zahlt die gegnerische Versicherung zwei Drittel Deiner Gutachterkosten. Wenn dieser Anteil nun ratsächlich 700,- € ausgemacht hat, habe ich nix gesagt, kommt mir aber recht teuer vor, viel mehr sollte so ein Gutachten nicht kosten.


    Und wenn die Versicherung fast 10.000 € auf den Schaden gezahlt hat, dürfte das Mitverschulden ja nicht besonders groß gewesen sein...


    Falls der Gegner am Unfall schuld war, hat er auch die Kosten Deines Gutachters zu tragen. Grundregel bei Haftpflichtschäden: niemals den Gutachter der gegnerischen Versicherung ans Fahrzeug lassen. Den für den gilt (fast immer) "wes Brot ich ess, des Lied ich sing."


    Kosten des eigenen Sachverständigen sind Bestandteil des Schadens und vom Schädiger (bzw. dessen Versicherung) zu zahlen. Da gibt es überhaupt keine Diskussion. Und der Geschädigte hat grundsätzlich das Recht zur freien Auswahl des Gutachters und muss nicht den Sachverständigen der gegnerischen Versicherung akzeptieren.


    Wer hat Dir erzählt, Du müsstest den selbst zahlen? Das ist schlicht falsch.