Beiträge von Thalys

    Meine erste Fahrschulmaschine war 1989 die damals ganz neue Suzi GS 500E.
    Meine Prüfung war Ende Oktober, der Winter stand also vor der Tür und im nächsten Frühjahr habe ich meiner Fahrschule eben genau diese Maschine abgekauft. Die war dann ein Jahr alt und wurde turnusmäßig gewechselt.
    Die hatte ich dann rund 1,5 Jahre und habe sie dann gegen meine nächste "Fahrschulmaschine" eingetauscht, einer Kawa ZZ-R 600.
    Die war von privat, aber dann stand meine "Aufstiegsprüfung" (ja, sowas gab es mal, wurde glaube 1992 wieder abgeschafft) für die offene Klasse 1 an, die haben ich somit mit meiner eigenen Maschine gemacht. :S

    So, hake hier noch einmal rein.

    Die große Urlaubstour hat nun coronabedingt noch nicht stattgefunden, das holen wir nun im Spätsommer nach.

    Als Ersatz gab es nun zunächst einmal eine 5 Tages-Pfingsttour, auf der auch fast 2000km zusammen kamen.

    Wir hatten ziemlich durchwachsenes Wetter: Von sonnig, trocken und einigermaßen warm (~20°C) warm im südlichen Schwarzwald bis Starkregen samt kleinen "Bachläufen" über den Straßen und Temperaturen runter bis auf 4°C nahe Winterberg auf der Rückfahrt.


    Der Mutant hat sich bei allen Bedienungen sehr gut bewährt! Es gibt keine für mich fühlbaren Defizite im vergleich zu einem normalen Tourenreifen (hatte vorher den Angel GT 2 drauf, der Mitfahrer war auf Road 5 unterwegs), von Kante zur kante hatte ich immer besten Grip. Ebenfalls bei Nässe gab es keinen Grund zur Kritik. Auch Stabilität und Eigendämpfen sind prima.

    Seinen Vorteil, abseits von Asphalt (wir reden hier wohl in erste Linie von Schotterwegen) konnte ich auf dieser Tour nun nicht testen.
    Werde ich sicher bei Gelegenheit noch nachholen.

    Also bisher: Ein wirklich rundum gelungener Allrounder!

    Ich persönlich würde als "besten" Wohnort in D aus Moppedsicht wohl auch den südlichen Schwarzwald wählen.
    In wirklich alle Richtungen gibt es attraktive Ziele (Nordschwarzwald, Vogesen, Schwäbische Alp, Schweiz, zudem bis in Alpen oder jura nicht wirklich weit. Vor allem gibt es im Schwarzwald und Umgebung unglaublich viele kleine Straßen!
    Das ist ein besonderer Vorteil gegenüber dem Hochgebirge, wo die einzelnen Strecken oft hochattraktiv sind, aber deren Anzahl ist meist überschaubar.
    Somit wäre für mich die mögliche Abwechslung in alle Richtungen wichtiger als deutlich weniger tolle Strecken.

    1. Zum Thema Koffer:

    Dir originalen Koffer waren für mich nie ein Thema, da ich vorher schon ältere Givi-Kunststoffkoffer im Einsatz hatte und auch ohne wären die Yamaha-Koffer zudem preislich für mich nicht wirklich attraktiv gewesen.
    Habe also (weil schon passend) das SW Motech Quick-Lock Evo-Trägersystem verbaut. Das ist in einer Minuten komplett (de-)montiert und der verbliebende Rest fällt quasi nicht auf.

    Vor gut 1,5 Jahren haben ich dann auf Alu-Boxen gewechselt. Habe mich da für Modelle von HeavyDuties entschieden, Bekannte nutzten vorher schon solche und waren sehr zufrieden. Absolute Top-Qualität zu sehr fairen Preisen! Man muss allerdings selber an den Trägeranpassen, vom Hersteller gibt es (noch?) nichts passendes für die Tracer.
    Habe meine "Koffergeschichte" hier in meinem Blog niedergeschrieben, mit allen Infos und zahlreichen Bildern.
    Zurück zu Kunststoff-Klappkoffern will ich ganz sicher nicht. 8)

    2. Sitzbank
    Mit der originalen Bank kam ich auch nicht lange klar, auf Tagestouren ging es erst alles, aber nach unserer Norwegen-Tour 2018 war klar, da muss was anderes her,
    Ich habe dann günstig einen aufgepolsterten Fahrersitz bei ebay-Kleinanzeigen gefunden, seit dem ist alles tutti.
    Eine Investition lohnt sich also definitiv.


    3. Tankrucksack
    Da ist ein festes "Andocksystem" auf jeden Fall lohnenswert!
    kenne aktuelle das von SW Motech und das Givi Tanklock. Ich hatte vorher schon das Givi-System (mit 2 Taschen), daher bin ich dabei geblieben. Nach wie vor wunderbar zufrieden.
    Leider ist der Ring bei der Tracer bauartbedingt recht hoch. Aber nun gut...


    6. Windschutz

    Im Prinzip gibt es nur 2 verschiedene Varianten, wenn die originale Scheibe für einen nicht passt (was wohl häufiger der Fall ist, so auch bei mir): Eine besonders kleine oder eben große Scheibe.
    Eine große ist optisch natürlich schon "eigen". Ist halt die Frage, wieviel Windschutz man selber haben will oder braucht. Da ich von einem NakedBike komme, kann ich darauf verzichten (fahre eh 95% Landstraße, da brauche ich das nicht wirklich). Habe somit eine Mini-Scheibe und bin bestens zufrieden.

    7. Reifen

    Vier Leute, 6 Meinungen. :P

    Mit einem aktuellen Tourenreifen ist man in der Regel wohl immer gut bedient, ich fahren aktuelle den Angel GT2, alles bestens!.
    Wenn man etwas gröber haben möchte, kann ich auch durchaus den Avon Trailrider empfehlen, den hatte ich in Norwegen im Einsatz, weil wir da öfters auch Schotterpassagen oder etwas abseits von Asphalt unterwegs waren. Auch der hat gut funktioniert.

    Wir waren im Mai 2012 dort, bei traumhaften Wetter!
    Fähre von/bis Amsterdam-IJmuiden nach Newcastle. Wenn man zeitig bucht sind die Preise auch ganz OK.
    Das Land selber ist einfach nur großartig, wir werden sicher auch noch einmal dorthin!

    Bei meinem Reisebereicht fehlen leider aktuell sämtliche Fotos, da die in einem Picasa-Webalbum lagen. Muss ich irgendwann mal wieder gerade ziehen... X/

    Da ich mir ja grundsätzlich keine neuen Fahrzeuge kaufe, mache ich das natürlich auch jetzt nicht.
    Ich hoffe die neue Tracer im Frühjahr ausgiebig testen zu können, vielleicht steige ich ja in 2-3 Jahren um. Wer weiß....