Beiträge von Puls130

    Vorweg - alles Gute im neuen Jahr 2021 an Dich Jojo und dann natürlich auch an alle hier mitlesenden Kolleginnen und Kollegen des Forums.


    Und dann, was für ein Genuss wieder einmal einen Deiner tollen Reiseberichte lesen zu dürfen und Deine wirklich in allen Belangen supertollen Bilder betrachten zu können. Herzlichen Dank, Du hast meinen Neujahrstag direkt mal bereichert und mir Freude gemacht! Muss später mal den Rechner starten und mir die Bilder nochmals auf einem ordentlichen Bildschirm ansehen.


    Habe festgestellt das ich diese Gegend bislang immer blind via Schnellverbindung (AB) in Richtung Provence durcheilt, gestreift bzw. übersprungen habe. Scheint ein echter Fehler gewesen zu sein. Mal schauen, vielleicht lässt sich das 2021 beheben. Lust dazu hast Du jedenfalls bei mir auf jeden Fall erzeugt und das Interesse geweckt.


    Über 40 Grad - sehr beachtlich da noch Moped zu fahren. Hatte 2020 selbst erlebt wie bei einer Tour durch die Eifel das Thermometer (leicht überraschend) auf gut 37 Grad gewandert ist. Was dann im letzten Abschnitt der Tour auch nicht mehr wirklich spassig war und sogar das Material (Hinterreifen) nicht mehr recht funktionieren wollte.


    Grüße vom "Moselstrand", wünsche Dir noch viele supertolle Touren und auch die dazugehörigen kulinarischen und sonstigen Genüsse.

    Nichts gegen Turbomotoren, fahre in der Büchse seit gut 30 Jahren nichts anderes mehr und bin diesem Motorenkonzept wirklich zugetan.


    Nach den Anfängen - man denke mal an den seligen Porsche Turbo 3.0 L. (damals schon 300 PS Ende der Siebziger Jahre) - mit brachialem bis teilweise fast unbeherschbarem Turboeinsatz, hat sich das Ansprechverhalten und Fahrbarkeit deutlich verbessert. Bei den ersten Turbomotorrädern war's auch nicht anders, schlichtweg schlecht Fahrbar aufgrund des "ungehobelten" Ansprechverhaltens. Somit wäre es heute durchaus machbar, einen relativ leistungsstarken Motorradmotor zu entwickeln, der alle Ansprüche in Sachen Leistung und auch Fahrbarkeit vereinen würde. Aber ob ich das wirklich in einem Motorrad unbedingt brauche?


    Was das Downsizing angeht, da war ich immer etwas skeptisch. Die Haltbarkeit war eben meist ein relativ großes Problem. Auf den Zug mochte ich nie so recht aufspringen.


    Zudem würden wir wahrscheinlich etwas betröppelt aus der Wäsche schauen, wenn die Motorradhersteller Turbomotoren bauen würden und wir bei einer Leistung von gut 100 PS dann nur noch Motörchen mit 300 - 500 ccm Hubraum vorgesetzt bekämen. Ich hätte da automatisch das Gefühl ein kleineres Moped vor mir zu haben. Von der Leistung her wäre es unbegründet, aber irgendwie machen sich solche Hubraumwerte nicht besonders gut auf dem Papier ;).

    Anders herum, ich würde mir wohl aber auch kaum ein turboaufgeladenes Moped mit, sagen wir mal 850 - 900 ccm kaufen, wenn das dann eine Leistung von 160 bis 180 PS hätte. Da bin ich dann eher mal realistisch und behaupte mal das ich mit so viel Leistung dann nicht mehr wirklich etwas auf zwei Rädern anfangen kann.


    Schätze mal das wir, bevor wir in Massen Turbomotorräder angeboten bekommen, eher einen Hype in Sachen elektrifizierter Moped's erleben werden. Ob mir das allerdings gefallen wird, das lasse ich mal offen....

    Nee, nee, irgendwie hast Du die Verwendung von Turboladern nicht so recht verstanden ;). Downsizing willst Du ja auch nicht.

    Mit den von Dir gewünschten Parametern gibt's leider nur mehr Leistung und höheres Drehmoment, aber auch grundsätzlich höheren Verbrauch (mehr Luft im Brennraum braucht auch mehr Sprit zum Verbrennen). Das mit dem geringeren Verbrauch klappt nur solange der Turbomotor mit sehr geringer Leistungsanforderung konfrontiert wird. Es sei denn Du möchtest den CP3 auch noch auf Heizöl umrüsten ;).

    Ob die Sicherung am verwendeten Nebenverbraucher-Anschluss durch ist, dies kann man auch mal ganz einfach unter Zuhilfe eines Messgerätes oder 12-V-geeigneten Stromprüfers überprüfen. Einfach mal am Nebenverbraucher-Anschluss nachmessen ob da (bei natürlich eingeschalteter Zündung!) noch Strom ankommt. Notfalls auch weiter hinten in der angeschlossenen Leitung Richtung Heizgriffe (da ist wohl eine trennbare Steckverbindung wo Du problemlos zum messen abgreifen kannst).

    Falls kein Stromfluß messbar - Sicherung suchen und diese dann überprüfen. Würde mich dann wundern wenn diese dann noch tatsächlich heil wäre. Die Testerei mit der Griffheizung direkt an der Batterie (ob die überhaupt funktioniert) kannst Du Dir damit vermutlich schon sparen.


    Vor Anschluss Deiner Griffheizung hattest Du aber geprüft welche Leitung im Nebenverbraucher-Anschluss die stromführende (+Leitung) ist? Verpolung beim Anschluss ausgeschlossen?


    Um mal festzustellen wie hoch die Griffheizung via Sicherung abzusichern ist bzw. wie hoch die Stromspannung beim Betrieb ist, könntest Du mal einen Blick auf die Sicherung in der mitgelieferten Verkabelung der Heizgriffe werfen. Vermute auch mal das diese mehr als 2A als Wert hat. Evtl. steht in der wohl mitgelieferten Beschreibung auch hierüber etwas geschrieben.

    Hoffen wir mal das die nicht mehr als 5A als Absicherung benötigt.


    Vermute auch mal das der von Dir gewählte Nebenverbraucheranschluss (bzw. dessen Sicherung) nur 2A abgesichert ist und die Sicherung mal ganz schnell die Grätsche gemacht hat. Suche und Wechsel auf den mit 5A abgesicherten Nebenverbraucheranschluss wäre auch meiner Meinung nach die sinnigste und zielführende Aktion. "Dickere" Sicherung anstelle der bisher eingebauten im jetzt verkabelten Nebenverbraucheranschluss würde ich für diesen Zweck nicht empfehlen, da die Griffheizung doch schon einiges an Strom zieht und fraglich ist ob der verbauten Leitungsquerschnitt dann die Last verkraftet. Kabelbrand riecht nicht gut und ist keine Dauerlösung ;).


    Griffheizung würde ich generell nur über Zündungsplus anschließen (was die Nebenverbraucheranschlüsse bereits gewährleisten) und nicht direkt an die Batterie. Auch falls die verwendeten Heizgriffe eine Erkennungsfunktion für gewisse elektronische Schaltzustände (Motor aus oder was auch immer) haben, wäre mir zu heikel das dann doch mal die Batterie bei einer Fehlfunktion unsinnigerweise leergesaugt würde.

    Ich kann Dich beruhigen, den CP3 muss man nicht wirklich hochdrehen um flott und sehr zügig damit unterwegs zu sein. Und was den Verbrauch angeht, den Verbrauchswert von Yamaha, bei meiner 2017er Tracer mit 5,3 L/100 km angegeben, kann man auch bei zügiger Fahrweise locker unterbieten (hohe Gänge rechtzeitig benutzen und auf der Drehmomentkurve surfen). Der CP3 hat bereits ab ca. 3.00 U/min immer (ohne Einbrüche) mindesten 70 Nm Drehmoment anliegen (bei 8.500 U/min dann 87,5 Nm). Bedeutet auch, der CP3 läuft im 6. Gang bereits bei 60 km/h sauber und ruckfrei und lässt sich auch so aus diesem Geschwindigkeitsbereich locker hochbeschleunigen. Bin bestimmt kein Schleicher und mein Durchschnittverbrauch liegt bei moderaten 4,35 L/100 km über die gesamte Nutzungslaufleistung.


    Schätze Du kannst einordnen wie ökonomisch Dein eigener Fahrstil bei deinem jetzigen Moped ist und Dir damit ein Bild machen wieviel die Tracer dann bei Dir selbst in etwa verbrauchen wird.

    Um den CP3, so wie Tom068 schreibt, auf 10 L/100 km zu bekommen muss man schon alle ökonomischen Grundhaltungen mehr als nur über Bord werfen und ständig in den untersten Gängen höchste Drehzahlen abfordern. Mir persönlich viel zu stressiger Fahrstil, widerspricht auch dem Drehmomentkonzept des CP3 und eigentlich total unnötig. Aber Tom068 hat's bestimmt den geforderten Spaß gebracht :).

    Danke und da schließe ich mich mal direkt an - auch von mir Allen schöne, besinnliche und erfüllte Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt entspannt vernünftig und gesund, lasst Euch vom Covid-Virus nicht zwicken.


    Herzliche Grüße vom "Moselstrand"

    Genau so meinte und schrieb ich das auch.


    Und da ich auch davon ausgehe das das Gejaule mit kleinen Veränderungen unterbunden werden könnte, habe ich den Glauben noch nicht daran verloren, dass Yamaha da auch mal ein wenig Hirnschmalz hinein gesteckt hat und dieses Charaktermerkmal beseitigt hat. Ansonsten ist ihre ganze Arbeit bezüglich Sounddesign der Abgasanlage nur vom Teilerfolg gekrönt. Und da ja jetzt der Tempomat in allen Tracer 9 Serienausstattung ist, braucht kein Mensch mehr die akustische "Warnanzeige" im Tempobereich zwischen ~ 85 bis 115 km/h. ;)

    Heizgriffe, wenn Du nur ein Moped hast und somit nicht ständig hin und her wechselst.


    Wie soll das mit den beheizten Handschuhen funktionieren? Akku-Block in der Jackentasche? Wäre mir mit dem Kabel-Gedöns sowieso schon zu lästig. Und der Griffheizung ist es auch egal welche Handschuhe man gerade trägt. Die heizt dünnen wie dickeren Handschuhen ein. Da muss ich dann auch nicht vorplanen und mir vorher Gedanken mach ob ich eine Wärmeleistung benötigen werde. Die Möglichkeit ist dann eben automatisch immer mit dabei, auch dann wenn im Hochsommer auf irgendwelchen Alpenpässen mal die Kühle Einzug hält.


    Zudem habe ich meine Zweifel das beheizbare Motorradhandschuhe so komfortabel und auch haltbar sind.