Beiträge von Puls130

    Klasse Anleitung! :clap: Da werden sich noch einige Tracer 2018 ff.-Besitzer darüber freuen :D


    Hast auch die gelben Silikon-Dichtungsstopfen für die Superseal-Stecker mit besorg und verbaut. Die ersetzen die schwarzen Gummi-Blindstopfen im vorhanden Steckerteil, die Du nun mit dem an die Kabel verkrimten Stiftkontakte versehen hast. Ansonsten ist's nicht wasserdicht, auch wenn's hinter der Scheibenhalterung schon recht geschützt ist.

    Hast Du mal bei Deinem Händler nachgefragt?


    Bei der 2015-2017er Tracer muss nach Entfernung des Windscreens, dessen Halteplatter (hier keine Demontage der Halter des Verstellvechanismus) eine Kunststoffabdeckung entfernt werden. Diese hat keine Schrauben zur Befestigung. Wird nur durch spezielle Kunststoff-Halter (keine Ahnung wie die richtig heißen) gehalten, die bei Daraufsicht wie eine runde Scheibe mit einem bündig abschließenden Stift aussehen. Zum Lösen/Entriegeln müssen diese Stifte (vorsichtig) ein paar Millimeter nach innen gedrückt werden (Achtung - nicht zu weit durchstecken, nach Möglichkeit dahinter greifen und Stift vor Verlust sichern!) und damit entriegelt werden. Danach können diese in gesamter Einheit nach aussen entfernt werden und nach zurück drücken des Stiftes nach aussen (muss dann in dieser Richtung zur Montage ein paar Millimeter überstehen) wieder verwendet werden.


    Bevor Du anfängst alles Mögliche abzuschrauben, schau mal erst ob Du unterhalb der Tachoeinheit und oberhalb der Frontbeleuchtung so etwas wie eine dicke Gummitülle sichten kannst. In einer solchen, zur Front offen, liegen bei der 2015-2017er die freien Nebenverbraucheranschlüsse. Des Weiteren mal nach wie oben beschrieben befestigte Kunststoffabdeckung schauen. Evtl. ist gar keine Montage des wohl etwas komplexeren Scheibenhalte und -verstellmechanismus notwendig (das wäre schon etwas übel).


    Ansonsten, könntest Du auch mal schauen ob die freien Nebenverbraucheranschlüsse nicht unter die seitlichen Kunststoff-Dreiecke gewandert ist. Deren Demontage u. Wiedermontage sollte eigentlich schnell und problemlos möglich sein. Aber auch hierbei Vorsicht - hier gibt es vermutlich nicht nur Halteschrauben sondern auch eine oder mehrere Führungsnase/n und einen gestecken Haltepunkt.

    Nee, ganz ehrlich, momentan ist's mir in meinen Lederklamotten echt zu warm (heute zwar nur 29 Grad, die letzten Tage aber bis 37 Grad im Schatten). Da kommt bei mir echt keine Freude mehr auf. Reicht mir das ich im Büro und Wohnung schon zergehe.

    Sorry, ich verstehe die ganzen Ängste nicht.


    Wenn man einen Motor im Betrieb so richtig "zwiebelt" und hohe Leistung abverlangt, bekommt das die Wasser-/Luft und Öl-Kühlung normalerweise ja auch problemlos thermisch geregelt. Solange ich es bei den derzeitigen Spitzentemperaturen nicht darauf anlege den Motor zu überhitzen, was soll da passieren.


    Zylinderköpfe beim CP3 defekt gegangen aufgrund thermischer Probleme? Wie hier schon geschrieben, im Forum nichts davon gelesen. Wenn demn so wäre, hätten wir einen fetten Tread in diesem Forum.


    Wenn man mal beobachtet wie effektiv die Kühlunterstütztung durch das Lüfterrad funktioniert, kann ich mir kaum vorstellen das die paar Grad Lufttemperatur (wegen meiner 35 anstelle 25 Grad Lufttemperatur) ein Problem darstellen können. Da muss der Lüfter eben ein bis zwei Minuten länger "pusten" und kühlenden Fahrtwind imitieren.


    Nicht zu vergessen, Yamaha verkauft die MT/CP3 auch in Regionen in denen es üblicherweise deutlich höhere Temperaturen hat als bei uns.
    Wenn ich mich erinnere hat einer der Forumkollegen (glaube es war @jojo) mit seiner Tracer auch schon Nord-Afrika bereist. Wie konnte der CP3 das nur überstehen ? ;)


    Wenn überhaupt mache ich mir Sorgen um meine eigenen Weichteile bei diesen Temperaturen. Da ist die reichliche Abwärme der Tracer echt übel. Hatte ich in dem Maße noch bei keinem meiner vorherigen Motorräder. Zugleich ist das aber auch wieder ein Beweis für die Effektivität der Kühlung.

    Bleib mir nur weg mit den Joghurt-Bechern :D. In den anfang Neunzigern war ich drauf und dran mir eine CBR600 zu kaufen. Zum Glück bin ich wieder davon abgekommen und habe statt dessen ein wendiges und handliches Naket-Bike gekauft und gut 10 Jahre, auch im Extrem-Touren-Bereich (bis zu fast 1.000 km an einem Tag), genutzt. Da wäre ich auf einem Sport-Joghurt-Becher tausende Tode gestorben.


    Nee, definitiv nix für mich. Too much Versuchung laufend zu heizen. Und in den Alpenpässen kriegst Angstschweiß und GS und Co. fahren Kreise um dich (sorry, aber noch keinen Joghurt-Becher-Fahrer erlebt, der mir auf Alpenpässen nicht im Weg gestanden hat).


    Danke, danke, danke NEIN. Nicht mal als Zweitmotorrad. Wenn schon nicht tourentauglich angehaucht, da würde ich definitiv ein Naket-Bike wie die BMW R nine T vorziehen. Wie geschrieben, als Zweitmotorrad - die Tracer und deren CP3 wird mir wohl noch lange Freude spenden.

    Rainer, vielen Dank für Deinen packenden und nett geschrieben Testbericht! Jetzt bedauere ich es noch mehr das ich es zeitlich nicht hin bekommen habe die Niken am Nürburgring Probe zu fahren :(.


    Beeindruckend Deine Schilderung mit Überfahren unbefestigter Straßenrandstreifen und Randsteinen. Die doppelte Vorderradführung muss ja wirklich unglaublich gut sein. Das der Tourguide dies sogar mit Deiner Frau als Sozius gemacht hat klingt nach Wahnsinn, andererseits verdeutlicht das aber wie sicher die Niken im Vorderräderbereich ist. Wäre als handlungsunfähiger Zuschauer wahrscheinlich aber trotzdem die kleinen "tausende Tode" gestorben.


    Die Niken entspricht zwar weiterhin nicht meinen optischen Vorstellungen von einem Motorrad (bin mal so frei und gedankenoffen die Niken als Motorrad einzuordnen). Was die Fahrwerksqualität in Sachen Sicherheit angeht, wohl aber ohne Wenn und Aber ein echter Sicherheitsgewinn.
    Damit hätten wohl die zwei Fälle, in denen ich Sehnsucht hatte den Boden zu "küssen", nicht ansatzweise zu Bodenberühung führen können (da war ich aber auch noch jung und wild :D und die Niken hätte ich mir noch nicht leisten können).


    So langsam glaube ich das Yamaha mit der Niken doch so etwas wie eine kleine Erfolgsstory gelingen könnte.


    Definitiv - sollte ich mal die Gelegenheit haben die Niken zu fahren, die Chance werde ich nutzen.

    Deine Lösung wäre nichts für mich. Diese In-Ear-Lösungen halten bei meinen Ohren einfach nicht gescheit und die Fummelei bei Helmanziehen und -absetzen würde mich nerven. Ganz entscheidender Unterschied - ich könnte bei Deiner Lösung meine Ohrenstopfen als Gehörschutz nicht mehr verwenden (beim originalen Windscreen für mich bei Überlandfahrten eine unverzichtbare Angelegenheit). Lautstärke kann ich bei meiner Lösung auch locker soweit hochregeln das ich auch mit Gehörschutz problemlos die Ansagen des Navi hören und auch verstehen kann.

    Bin letztes Jahr in einem Gespräche in einem Laden bei uns auf die Gore-Tex-Lösung der Firma Held aufmerksam gemacht worden. Die bieten Motorradbekleidung an, deren austrennbare wasserdichte Gore-Tex-Membrane sowohl innen als auch außen am Anzug getragen werden können.
    Auf der Website von Held dürfte darüber wohl etwas zu erfahren sein.

    Danke für die Verlinkung auf die Kartenansicht! Damit ist Deine Tour direkt für nicht Schweizer viel mehr nachvollziehbarer geworden.


    Auch wenn ich's selbst schon einige Male selbst erlebt habe, man wundert sich immer wieder wieviel Kilometer so zusammen kommen wenn man eine Tour durch die Alpen macht. Finde die von Dir bei dieser Tour zurück gelegte Kilometerzahl, für nur einen Tag, nach wie vor sehr beachtlich. Bei uns würde man sagen Du must Sitzfleisch aus "Krupp-Stahl" haben.


    200 Touren dieser Art und Du hast die MT langsam "aufgebraucht" ;). Der Reifenhändler ist bestimmt auch Dein bester Freund :D und zu Weihnachten gibt's wohl einen Gratissatz Reifen :D.

    Greife das Thema nochmals auf, da ich Neuigkeiten zum Thema preisgünstiges Headset mit Bluetooth-Anbindung berichten kann:


    Ich habe mir ein neues Navi (TomTom Rider 550) zugelegt, da mein altes Navi noch überhaupt kein Bluetooth kann und auch eigentlich nur für den Gebrauch im Auto geeignet war.


    Im Helm habe ich das von Humungus88 verlinkte kabelgebundene Helm-Lautsprecherset der Firma Albrecht, mit Übergang Klinkenstecker 3,5 mm auf Endgerät, verbaut. Qualität der Lautsprecher für mich voll und ganz zufriedenstellend. Navi-Ansagen sehr gut verständlich (sowohl bei dem bisherigen alten Gerät, als auch nunmehr beim TomTom). Bei Anbindung an's Telefon kann ich über die klangliche Qualität beim Musikhören ebenfalls nichts aussetzten. Schallpegel bei beiden Nutzungsarten sehr gut bis quasi ungesund laut.


    So, da das TomTom über keinen Ausgang für einen Klinkenstecker verfügt (ja da wurde wohl gespart), stand ich nunmehr vor der Aufgabenstellung eine Bluetooth-Anbindung bewerkstelligen zu müssen (müssen ist natürlich relativ, wollte aber natürlich auch diese haben und nicht nur der visuellen Darstellung des Navi folgen können).


    Ich habe nunmehr eine sehr kostengünstige Lösung gefunden. In diversen Internet-Shops werden Bluetooth-Empfänger und auch solche die nicht nur Empfangen sondern auch Senden können, für günstige Preise angeboten. Da bei TomTom weder im Handbuch, noch auf deren Website, konkrete Angaben über den Bluetooth-Standart, noch über weitere Anforderungen an ein Bluetooth-Headset zu finden waren, habe ich mir mal meine eigenen Gedanken zu dem Thema gemacht und mir dann für schmales Geld gleich zwei Geräte bestellt. Eines das lediglich die Funktion als Bluetooth-Empfänger bietet und ein weiteres, welches sowohl die Funktionen als Bluetooth-Empfänger, als auch Bluetooth-Sender, leisten kann. Preislich lagen die Geräte bei rund 18 bzw. 33 €.
    Größe der beiden Geräte jeweils noch kleiner als eine Streichholz-Schachtel. damit ist eine geschützte Unterbringung in einer Innentasche der Motorradjacke absolut problemlos und nicht störend und eine Entfernung vom Moped ohne den Aufwand der Kabelentkopplung gewährleistet.
    Zudem entfällt die übliche Montage der Bluetooth-Steuereinheit seitlich am Helm, die vermutlich auch eher eine weiter Lärmquelle für Windgeräusche am Helm darstellen.


    Beide Geräte wurden heute von mir getestet. Die vorgenannten Bluetooth-Geräte werden per Klinkenstecker des beschriebenen Headset verbunden.
    Kopplung des TomTom-Navi funktionierte ohne irgendwelche Probleme (beide Geräte natürlich als Empfänger betrieben, das etwas teuere ist mit einem Schalter auf den Empfangsmodus eingestellt). Sprachausgabe des Navi klar und deutlich.


    Damit nicht genug. Nach beabsichtigter Trennung der Bluetooth-Verbindung durch Ausschalten des jeweils verwendeten Bluetooth-Empfängers und erneutem Einschalten dessen, wurde die Kopplung problemlos wieder hergestellt.


    Im weiteren Schritt habe ich dann auch noch getestet ob zusätzlich zur bestehenden Kopplung mit dem Navi eine paralelle Kopplung mit dem Smartfone möglich ist. Auch dies hat zu meiner Begeisterung ebenfalls bei beiden Geräten problemlos funktioniert. Musste mir dann unbedingt den Spaß erlauben und testen was passiert, wenn ich bei Musikbeschallung vom Smartfone, vom Navi eine Ansage übermittelt bekomme. Auch das funktioniert prächtig. Die Musikabspielung wird blitzschnell ausgeblendet, die Naviansage vollständig übertragen und im Anschluss die Wiedergabe der Musik wieder direkt automatisch aufgenommen.


    Letzter Test - beide Blutetooth-Geräte können auch als Freisprecheinrichtung eingesetzt werden (z.B. für den Betrieb im Auto) und verfügen auch über eine eingebautes Mikrofon - Anruf auf das Smartfone während Musikwiedergabe von diesem. Hier auch wieder bei Anrufeingang Stummschaltung der Musikwiedergabe und Wiedergabe des Klingelsignal auf die verbauten Helmlautsprecher. Nach Abweisung des Anrufs wiederum automatische Wiederaufname der Musikwiedergabe.


    Theoretisch könnte man diese kleinen Bluetooth-Empfänger problemlos im Kinnteil des Helms, z.B. mittels Klettanbringung, einbauen. Eine Annahme eines Telefongespächs wäre dann gar mittels Betätigung einer Taste an den Geräten recht problemlos möglich (vielleicht eine etwas fummelige Angelegenheit). Wie die beim Gesprächspartner ankommen Qualität wäre, drüber kann ich keine Aussage treffen und werde ich auch nicht testen, da ich während des Motorradfahrens nicht für Telefongespräche zur Verfügung stehen mag.


    Was mir im Bezug auf Navi-Ansag vom TomTom aufgefallen bzw. von mir festgestellt werden konnte: Sobald eine Bluetooth-Verbindung mit dem TomTom besteht, ist die Möglichkeit der Einstellung der auf die eingebauten Helmlautsprecher übertragenen Lautstärke nicht mehr im Navi selbst steuerbar (entsprechen Eintrag im Schnell-Menue ist gar nicht mehr sichtbar). Somit rate ich dazu einen Bluetooth-Empfänger auszuwählen, der eine Lautstärkeregung im Gerät integriert hat. Witzigerweise verfügt das billiger der von mir erworbenen Geräte über eine solche Steuerungsmöglichkeit, das teurere jedoch nicht.


    Im Ergebnis habe ich für mich ein vollumfänglich funktionierendes Headset für eine preislichen Aufwand von rund 38 € "zusammen gestrickt" (das zweite von mir erworbene, etwas teurere Gerät klammere ich mal aus, da ich dies sowieso für einen weitern angedachten Zweck als Bluetooth-Sender vorrangig verwenden werde).


    Grüße vom "Moselstrand"