Beiträge von Puls130

    So wie ich das anhand des Bildes beurteilen kann, würde ich für mich persönlich den Rostansatz als Schönheitsmakel klassifizieren.


    Was spricht dagegen den Einfüllstutzen wieder von diesem Rostansatz zu befreien? Sollte eigentlich noch möglich sein, mit geringem Aufwand und ohne Einsatz schwerer Geschütze, das zu bewerkstelligen. Zur Not würde ich da nach oberflächlicher Rostentfernung noch einen Rostumwandler darauf streichen und fertig. Denke das dies aber eher noch nicht notwendig sein dürfte. Einfaches Entfernen des sichtbaren Rostansatzes und nachfolgende Korrisionsschutzversiegelung sollte noch reichen. Durchrosten wird da wohl auch so schnell nichts..

    Ich denke so ziemlich Jeder, der den D222 gefahren hat und dann auf einen anderen Reifen gewechselt hat, hat auch eine positive Veränderung bei seiner Tracer feststellen können.


    So richtig schlecht fand ich den D222 auch nicht. Richtige Probleme habe ich mit diesem auch nicht gehabt. Trotzdem habe ich, im positiven Sinne, jetzt mit dem Michelin PR5 doch merklich das wohl nicht nur subjektive Empfinden das dieser in den allermeisten Kriterien (insbesondere Handlichkeit, Eigendämpfung des Reifens und Aufstellmoment beim Bremsen) besser ist. Jedenfalls habe ich zuvor noch nie bei anderen Motorrädern einen so deutlichen Unterschied beim Wechsel der Reifenpaarung feststellen können. Bei der Tracer war es so stark das ich vom Fahrverhalten fast von "fährt sich wie ein anderes, besseres Motorrad" sprechen würde.


    Insoweit spricht auch eigentlich kein gewichtiger Grund dafür, nochmals sich die Mühe zu machen den D222 ausfindig und nochmals aufziehen zu lassen.

    Gerade mal geschaut auf der Website von Givi. Für die Tracer 900 (ab Bj. 2018) gibt's scheinbar leider noch keine solche Strebe, die über der Tachoeinheit (an der Windschutzscheibenhalterung) anzubringen ist.


    Vlt. fragst Du mal bei Givi an ob ein solches Zubehörteil bei denen in Entwicklung ist bzw. angedacht ist ein solche zu entwickeln. Fragen kostet ja nichts ;) .

    Für die 09er Tracer gibt es so etwas von Givi. Ob die jetzt so etwas für die Tracer 900 ab Bj. 2018 anbieten, kannst Du mal auf deren Website nachschauen. Alleine die "Stangenvorrichtung" wäre aber wohl erst die "halbe Miete", da Du dann zusätzlich ja noch einen speziellen hierauf anbringbaren Handyhalter benötigst.


    Schau mal auf Seite von kugelflex.de nach. Vielleicht findest Du dort noch eine Alternative.

    Das mit dem weit hinten sitzen täuscht wohl. Der Tank ist ja nicht länger geworden. Eher gekrümmte und weit nach vorne gebeugte Haltung, da der Lenker oder die Lenkerstummel tief angebracht sind. Fussrasten und somit Kniewinkel sind ja noch original. Damit wohl eine Sitzposition, ähnlich einem gemäßigten Sportmotorrad und etwas mehr vorderradorientiert. Entspannt fahren somit passé. Aber mit Sicherheit noch keine so bescheidene Sitzhaltung wie z.B. auf der BMW R1200 Cafe Racer. Das ist wohl echt gruselig und eher nur noch geeignet um zur Eisdiele zu fahren.

    Ich gehe ja mit den meisten Aussagen vollkommen konform, aber Werkzeug im von Dir beschriebenen Umfang mitzuschleppen? Man bedenke, es handelt sich um eine relativ kleine Tour in Deutschland.
    Eine passende Schraubennuss, Ratsche oder dergleichen lässt sich normalerweise auch leicht unterwegs organisieren. An einer Tankstelle, kleiner Werkstatt oder sonstwo einfach mal einen freundlichen Menschen anquatschen. So kann man zudem auch echt schöne Kontakte mit Leuten unterwegs bekommen, was auch seinen Reiz hat :D.


    Stelle mir das mal gerade vor. Packsack, der dann zu 1/3 durch Werkzeug/Ersatzteile gefüllt (für Steckachsenschraube muss ja auch ein passender Drehmomentschlüssel mit ;)), dafür wird bei "SOS" (Socken, Oberhemd, Schlips) gespart ;). Und dann noch das Geklappere vom Werkzeug hinter einem auf dem Sitz. Schlimmer als jede Sozia :D.


    Nein, mehr als Kettenspay und falls (!) der Motor ausgewiesener maßen Öl schlubbert, eine entsprechend gefüllte Ölflasche, schleppe ich in Deutschland nicht mit mir herum. Der Rest lässt sich organisieren, zumal wenn man nicht alleine Unterwegs ist.


    Thema Kupplungs- und Brems-Ersatzhebel - meiner eigenen Erfahrung nach beugt da ein ordentlicher Motorschutzbügel solchen Schäden bei einem Umfaller recht wirksam vor. Ausserdem handelt es sich um eine Tracer mit Handguards. Wenn's da an die Hebel geht, gute Nacht, dann ist das Licht der Tracer eh aus.
    Zudem, wo hört man da auf? Ohne Motorschutzbügel sind die Seitendeckel auch sehr gefährdet.


    Zur Beruhigung einen Pannen-Schutzbrief und gut ist's. Den Rest richtet die EC oder Kreditkarte (falls es dann wirklich mal soweit kommen sollte).

    Wichtiger als Werkzeug sind für mich Dinge die mein Wohlbefinden erhalten. Das heißt, im Gepäck muss noch ausreichend Platz für Trinkvorat und Zwischen-Snacks vorhanden sein. Da könnte ein Mangel negative Auswirkung auf die Sicherheit haben.


    Was ich immer im Tankrucksack dabei habe - meinen Motorrad-Verbandkasten bzw. -Tasche, auch wenn's je nach Land nicht vorgeschrieben ist.


    Regenschutzbekleidung - ein absolutes Muss für Mehrtagestouren. Wenn man erst einmal durchnässt ist, ist's nicht nur ungemütlich, es wirkt belastend und damit negativ auf die eigene Konzentration und somit Verkehrssicherheit aus.
    Auf Notlösungen wie Kunststofftüten/-Handschuhe (Plastik-Tankhandschuhe) lasse ich mich auch erst gar nicht ein. Dafür benötigen Überhandschuhe/-Schuhe viel zu wenig Platz im Gepäck.
    Habe schon Unwetterlagen erlebt, da wäre ich ohne diesen nach 10 Minuten sowas von durch gewesen. Und eine Unterstellmöglichkeit ist eben nicht immer erreichbar. So habe ich mal auf einer Autobahn, besser Seitenstreifen gestanden, eine Fuss auf der Leitplanke, hat gesaut ohne Ende, der Hagel lag 10 cm hoch auf der Fahrbahn. Ohne komplette (vorher bereits angelegte) Regenschutzbekleidung wäre das ein Albtraum gewesen, zumal noch hunderte Kilometer vom Ziel entfernt.


    Also, die Kunst liegt in der Selbstbeschränkung. Basic's müssen sein, der Rest stellt sich meist nach der Tour als überflüssiger Balast heraus.
    Ausserdem, ein klein wenig Abenteuer soll ja noch möglich sein. Sonst kann man ja gleich mit einer Reisegruppe mit'm Bus fahren.

    Habe gerade mal auf der Website von Yamaha für Dich nachgesehen. Unter Zubehör für die MT 03 ist dort kein elektrisches Zubehör (ausser LED-Blinkern) gelistet. Somit vermute ich mal das die MT 03 keine Nebenverbraucher-Vorrüstung hat.


    Vielleicht solltest Du diese Frage mal direkt an eine Yamaha-Werkstatt richten?

    Nee, nee, das so ein paar Mücken die Aerodynamik so stören und ein wenig Schmodder so viel Reibung verursachen sollen das der CP3 das nicht wegbügeln kann? Vermutlich bin ich zu weit vom Grenzbereich weg um das nachvollziehen zu können :eusa-shifty:.


    Einzig bei einer schlecht geschmierten und kalten Kette sehe ich etwas "Bremsenergie", die durch "wegpusten" und etwas "Faltenglätter" korrigierend und zu dynamischerem Fahrergebnis führt. Die "Alte" hat mir aber die Mitbenutzung ihres Oil of Olaz untersagt :icon-cry:

    Auch ich bin in all den Jahren zwei mal abgestiegen und habe Mutter Erde "geküsst". Beim ersten Mal mit voller Lederausstattung, beim zweiten Mal (war ja nur eine Fahrt von zwei Kilometern (geplant) :?), ohne Lederhose und Motorradstiefel, restliche Schutzkleidung aber am Mann.


    Ergebnis des ersten Sturzes (in tiefer Schräglage bei gut 70 km/h auf der Landstraße in einer Hundskurve abgeschmiert und mit dem Motorrad Kreise über die Fahrbahn "gezogen", aber nirgends angeschlagen): Lederhandschuhe grenzwertig belastet (Hände aber noch heil und unversehrt), somit austauschreif. Lederhose am Knie hat's bei Lederdopplung die erste Lage durchgeschliffen (bzw. am rauhen Asphalt gerissen?). Das war dann aber auch schon der ganze Materialschaden. Ausser leichter Prellung am kurvenseitigen Knie, keine weiteren Blesuren.


    Zweiter Sturz (innerstädtisch) war dann schon übler (etwas 60 km/h, somit dummerweise auch da unvernünftig). Wie oben geschrieben, keine Lederhose und Motorradstiefel in Verwendung. Habe mich in einer optionsfreien Gefahrenbremsung heftig abgelegt (klassisch, Vorderrad in leichter Schräglage hart überbremst - und dann sowas von zackigem Abflug, bzw. eher Fahrbahn-Landung).
    Diesmal schlechteres Ergebnis: Doppelte OSG-Fraktur (sprich Bruch des Schien- und Wadenbeines direkt am Sprungelenk) und glücklicherweise nur leichte Schürfwunde an einem Knie. Eine Jeans hält halt nix ab. Denke mal, realistisch betrachtet wären diese Verletzungen bei Nutzung der Lederhose und vor allem der festen Motorradstiefel komplett vermeidbar gewesen. Unschön, drei Monate Vierbein-Spielen und insgesamt drei OP's (incl. Entfernung von Platte, Nägeln, Schrauben und Draht).
    Handschuhe waren abermals mal wieder "Schrott". Bei einem Sturz "grabelt" man unweigerlich mit den "Flossen" am Boden herum.
    Die gute Lederjacke hatte auch nach dem zweiten Sturz allenfalls kosmetische Beeinträchtigungen. Will heißen, wüsste ich's nicht besser, würde ich nicht glauben was diese schon erlebt hat.


    Als "gebranntes" Kind gibt's für mich bis heute nur Schutzkleidung aus Leder und ich bin eigentlich seit meinem zweiten "Abflug" sehr konsequent was das Tragen dieser angeht. Klimatisch heute auch deutlich besser, dank integrierter regulierbarer Belüftungsöffnungen und spezieller Oberflächenbehandlung des Leders, die zumindest subjektiv eine Erhitzung des dunklen Leders bei Sonneneinstrahlung merklich mindert.


    Textil-Schutzbekleidung traue ich nach wie vor nicht. Problem ist hier, dass die Textil-Fassern zwar je nach Material sehr widerstandsfähig sind, reissen jedoch einzelne Fasserstränge, halten die Umliegenden der Belastung ebenfalls nicht mehr stand und schon hat man solch unschöne Verschleißerscheinungen wie auf den von Gubbel eingestellten Bildern zu sehen ist. Und solches Auflösungsverhalten ist bei Textil auf dem mehr oder weniger rauhen Aspalt leider eher die Regel und bedarf keiner hohen Ausgangsgeschwindigkeit beim Sturz.


    Weiterer Nachteil von nicht wirklich eng anliegender Textilbekleidung - die Gefahr sich irgendwo zu verhaken und auch dadurch weitere Verletzungen aus zu lösen, ist zumindest theoretisch ebenfalls größer.


    Mein nunmehr gelebtes Fazit: Lieber die teilweise etwas unbequemere und schwerere Lederschutzbekleidung und lieber im Extremfall die Kuhhaut als die Eigene zu Markte tragen.

    Genau, meinte mit "gröber" auch weniger Zähne am ABS-Ring. Das dies keine Auswirkung auf ABS-Regelung erzeugt hat, für mich nur schwer zu glauben. Aber nun genug Off-Topic von meiner Seite. Lassen wir's darauf beruhen.