Beiträge von Puls130

    Na geht doch ;). Mal gerade Deine Angaben überschlagen. Schätze danach das Du die 180 KG Zuladung knapp geknackt haben könntest.


    Was die Fahrstabilität mit ausreichend Beladung angeht, kann ich persönlich auch nichts negatives berichten. Gepäcklast in ähnlicher Größe, wobei ich mit meinen 46 L.-Koffern Deine Belastung noch etwas getoppt habe (jeweils gute 16-17 KG je Koffer plus Kofferinhalt), Tankrucksack ebenfalls vollbeladen ca. 8-9 KG, aber ohne Sozia. Damit habe ich die Tracer auf der AB bis auf 202 km/h lt. Tachoanzeige getrieben. Mehr ging aufgrund eines desorientiert herausziehenden "Büchsenfahrers" dann nicht mehr. Bis zu dieser Geschwindigkeit absolut neutral und wie an der Schnur gezogen ohne jegliche Beanstandungen. Und ich schreibe hier von der 2017, somit Variante mit kürzerer Schwinge.


    Was mich ebenfalls positiv beeindruckt hat, das Handling auch im vollbeladenen Zustand keineswegs schlechter. Gut vom Rangieren mit dieser Beilast mal abgesehen. Da wird's dann doch langsam etwas mühsamer, aber mit etwas Bedacht und Geschick (bin auch kein Herkules) durchaus händelbar.


    Die Alu-Boxen stehen der Tracer übrigens sehr gut. Wenn ich die Bilder so ansehe, könnte ich mich fast ärgern nicht den Mut zu Solchen besessen zu haben.


    Auch wenn's nicht auf die 2017er übertragbar/anwendbar ist, welche Scheibe und Aufsatz hast Du montiert? Und eliminiert der Aufsatz die lästigen Luftverwirbelungen wirksam?

    Richard, wie Tracer schon schrieb, die Halter sind nur für Gepäcktaschen. Und die sind garantiert nur für geringere Lasten ausgelegt. Träger für richtige Koffer, wie z.B. für meine Givi (je 46 L.) sind garantiert stabiler und auch der Rohrdurchmesser ist, wenn ich mir die verlinkten Bilder so ansehe, nicht unwesentlich dicker. Diese Taschenrohrhalter würde ich mit Sicherheit nicht zweckentfremden und daran Koffer aufhängen. Selbst wenn die Koffer nicht abfallen würden, könnten Schwingungen für ein, sagen wir mal, unschönes Fahrverhalten sorgen.


    Da unterliegst Du einem kleinen Irrtum. Der Luftwiederstand bei hohen Geschwindigkeiten erhöht zwar den Verbrauch, entscheidender ist aber in welchem Lastzustand ein Motor läuft. Und beim vollen Beschleunigen, mit damit zwangsläufig einhergehender hoher Motorlast, wird auch mehr Sprit in die Brennräume eingespritzt. Wenn jetzt auch noch kleine Gangstufen im Einsatz sind, hat dies erhebliche Auswirkung auf den Verbrauch, da gleichzeitig dann auch weniger Wegstrecke (im Vergleich zu einem höhere Gang) zurückgelegt wird. Drehzahl und Lastzustand sind entscheidende Faktoren für den Verbrauch.
    Soll jetzt nicht heißen soll das man in den unteren Gängen keine Leistung abrufen sollte bzw. kann, aber hartes Hochdrehen und danach unnötig lange in unteren Gängen den Motor weiter auf höheren Drehzahlen laufen zu lassen, ist ein Garant für einen vermeidbar hohen Verbrauch. 100 km/h im zweiten oder sechsten Gang gefahren bleiben 100 km/h. Insoweit machts auch nicht langsamer, aber sparsamer im sechsten Gang. Bei Bedarf herunter schalten ist ja kein Problem ;).


    Vortrieb, Spass und Rundenzeiten - kommt mir bekannt vor, lass mich raten: Du fährst gerne Karusell :D.


    Willkommen in der Realität, nennt sich beim Mopedfahren öffentlicher Straßenverkehr. Und da ich nichts von Payback-Systemen halte, sammle ich auch keine Punkte :D.

    @Tom068 - den Unterschied macht der Fahrer und weniger das jeweilige MT-Modell. Und das klein wenig Verkleidung bei der Tracer hilft auch nicht wirklich viel, sorgt für jede Menge Luftverwirbelungen, denen ich auch eher keine verbrauchssenkende Wirkung unterstelle. Und die 20 KG mehr der Tracer müssen auch bei jedem Beschleunigen erst mal zusätzlich in Vorwärtsbewegung gebracht werden. Somit würde ich die Nachteile für einen niedrigen Verbrauch eher auf der Seite der Tracer sehen.
    Und nicht das ich's vergessen zu erwähnen, für meinen Teil bin ich auch noch öfters mit meinen Bremsklötzen (zwei 46 L. Koffern) unterwegs. Deren Luftwiderstand und zusätzliches Gewicht (je Koffer mit Inhalt dann mal schnell je 13-16 KG) wirken sich auch nicht verbrauchssenkend aus.


    Knackpunkt der Sache ist schlicht und ergreifend die richtig Gangwahl. Wenn Du, Tom068, anhaltend im 2, 3, 4 oder auch 5ten-Gang durch die Gegend drehst, cruise ich im 6ten mit gleicher oder nur geringfügig niedrigerer Geschwindigkeit. Der Verbrauchseffekt ist dann dementsprechend. Und das hat wenig mit langsamerer Beschleunigung auf die jeweiligen Geschwindigkeiten zu tun. Dafür werden auch von mir die unteren Gänge bedient und genutzt. Aber nicht höher gedreht und nicht länger genutzt als notwendig. Und das man nicht für jede Kurve zurückschalten muss, dafür hat man halt den CP3 gewählt, auf dessen hohen und recht linearen Drehmomentverlauf sich solche Kleinigkeiten auch mal problemlos schaltfaul und dennoch aus der Kurve heraus druckvoll erledigen lassen.
    Unterm Strich, für die paar Sekunden die Du vielleicht schneller bist, verbrätst Du jede Menge unnötig Sprit und belastest Deine eigene Kasse. Drehzahl und Geschwindigkeit hängen seit Erfindung des mehrstufigen Getriebes halt nicht mehr starr aneinander. Solches Wissen kann man dann schon einmal zum eigenen Vorteil verwenden. :D

    Ist eigentlich müssig darüber zu diskutieren wie solch überhöhte Verbrauchswerte zustande kommen. Notwendig sind solch überhöhte Verbrauchswerte jedenfalls nicht um zügig voran zu kommen. Mit etwas ökologischem Verstand sind Verbrauchswerte von 4-5 Litern mit jede Menge Spaß am Fahren locker zu realisieren. Liege bisher over all bei durchschnittlich 4,35 L/100 km. Auch wenn's kaum zu glauben ist, schleichen muss man dafür wirklich nicht.

    Für mich ein verzichtbarer Kostenfaktor. Egal ob Auto, Motorrad, Elektronic-Schnickschnack, überall diese Zusatzversicherungen. Könnte man als Volkasko-Wahn bezeichnen. Wobei diese Absicherungen dann meist nicht mehr bestehen wenn's dann wirklich mal in's "Eingemachte" geht.
    Wenn diese Dinge die ersten zwei Jahre fehlerfrei überstehen, halten sie meist auch die ein, zwei oder drei Jahre noch (zumindest bei mir).Danach ist's dann eher ein Verschleißproblem, was dann auch nicht abgedeckt sein sollte.


    Habe ich bis heute nicht gebraucht und beim Motorrad (und auch den anderen Genannten) spiele ich da lieber ein wenig Roulett. Bisher war ich immer damit der finanzielle Gewinner.


    Wenn man ein wenig acht gibt auf seine "Sachen" und schonend damit umgeht, meiner Meinung nach verzichtbar.

    Kann durchaus so sein das Dein Fahrstil bei unterschiedlichen Moped's auch unterschiedliche Auswirkung hat und die Tracer auf Deinen Fahrstil vorderreifenmordend reagiert.


    Bei einem meiner früheren Moped's hatte ich regelmäßig einen Verschleiß von zwei Hinterreifen auf einen Vorderreifen. Das ist bei der Tracer bei mir utopisch. Da wird der Vorderreifen wohl regelmäßig etwa zeitgleich mit dem Hinterreifen fällig werden.


    Das die Tracer den Vorderreifen mehr belastet ist für mich aber auch schlüssig. Hat schließlich, wie hier schon einige bestätigt haben, eine ausgesprochene Neigung zum Stoppie bei extremem Bremsen. Hatte ich so noch bei keinem anderen Moped. Insoweit wird der Vorderreifen wohl auch beim "normalen" Bremsen stärker belastet und verschleißt schneller. Bei dem von mir erwähnten anderen Moped war im Vergleich ein Stoppie quasi unmöglich und der Vorderreifen wurde auch durch früher eher exzessiveres Bremsen, auch nicht in Kurven hinein, nicht wirklich spitz im Reifenpofil. Die beim Michelin Road 5 verwendete weichere Mischung an den Flanken trägt bei der Tracer, bei Deinem Fahrstil, dann auch eher zu einem sichtbaren schnellen Verschleiß bei.


    Letztlich ist's beim Reifenverschleiß wie beim Spritverbrauch. Der eigene Fahrstil hat beträchtliche Wirkung auf diesen.


    Womit Du gerade die Begründung geliefert hast, weshalb Deine Vorderreifen (war wohl der Michelin Road 5, wenn ich's richtig im Kopf habe), unterdurchschnittlich kurz, im Vergleich zum Hinterreifen halten. :D.


    Ich fahre - im Vergleich zu Dir, eher einen weniger bremsbetonten, eher runden Fahrstil, womit meine Michelin's bisher am Vorderrad sehr geringen Verschleiß zeigen und wahrscheinlich mit dem Hinterreifen zeitgleich austauschreif sein werden.