Beiträge von Puls130

    Hatte auf meiner Tracer ja nicht die gleichen Reifen als Erstausrüstersatz, von daher kann ich grundsätzlich nicht die Haltbarkeit bei Deinem jetzt verschlissenen Reifensatz einschätzen.

    Denke aber, dass der von Dir etwas reduzierte Luftdruck auch für den Reifenverschleiß mit eine Rolle gespielt haben könnte. Je nach Aufbau der Karkasse des Reifens könnte dadurch auch die Mittellage überdurchschnittlich verschleißen.

    Je nach Reifentyp haben Mittellage und Flanken ja unterschiedliche Mischungen (in der Mitte verschleißfester). Bei Deinem Reifensatz (D214?) habe ich davon noch nichts gehört/gelesen. Womit das Spiel mit dem Reifendruck dann vlt. schneller zu dem von Dir beschriebenen Verschleißbild geführt haben könnte?

    Meine Tracer, RN43, auch Bj. 2017, rappelt schon mal (also nicht grundsätzlich) im Kupplungsbereich, allerdings dann im wirklich betriebswarmen Zustand nach längerer Fahrt. Und die Geräusche verschwinden beim Ziehen der Kupplung dann auch schlagartig. Also eine umgekehrte Variante Deines Problems.


    Da die Kupplung jedoch einwandfrei funktioniert, mache ich mir deswegen aber keine wirklichen Gedanken. Hatte mein vorheriges Moped (Honda) auch ab und an.


    Da die Geräusche bei Deiner MT im betriebswarmen Zustand verschwinden gehe ich auch eher nicht von einem Defekt, sondern lediglich von einer Kleinigkeit, resultierend aus irgendeiner kleinen Toleranz zwischen den Teilen der Kupplung aus.


    Ob Du das Deinem :) vorführst, musst Du selbst entscheiden.


    PS: Mein Phänomen tritt schon seit 2017 auf, ohne das sich eine Verschlimmerung feststellen lässt.

    Ich gehe mal davon aus das der Luftfilter unter normalen Bedingungen locker die 40.000 km seinen Dienst so verrichtet wie vorgesehen.


    Wir als Nutzer müssen eigentlich selbst einschätzen ob die Bedingungen unter denen wir unsere Mopeds bewegen eine ungewöhnlich hohe Verschmutzung des Luftfilters erzeugen könnte. Fahre ich des Öfteren staubige Strecken, oder in der Haupt- bzw. Extremflugzeit der Pollen (hatten wir die letzten Jahre ja jeweils recht extrem) und dann noch Fahrten im Regen, dann sieht ein Luftfilter natürlich recht schnell lecker aus.

    Reinigen bringt dann eigentlich nichts mehr. Die paar Fliegen kann man ja noch heraus klopften, macht aber auch nicht den Unterschied und diese mutieren auch nicht zum Killer des Luftis.


    Bei meinem Auto hatte ich nach rd. 45.000 km mal den Luftfilter auf dessen Zustand überprüft (geht deutlich einfacher als bei der Tracer ;)). Was soll ich sagen - Zustand als ob er gerade erst neu eingebaut worden wäre. Hat mir letztlich das bestätigt was ich auch kaum schlimmer erwartet hatte.


    In der Vergangenheit habe ich noch bei keinem Fahrzeug nach Austausch des verunreinigten Lufti's eine wirkliche Veränderung im Motorlauf oder gar Leistung feststellen können (natürlich subjektiver Eindruck). Und eigentlich müssten die modernen Einspritzermopeds doch auch solch minimale Unterschieden im Luftdurchsatz locker wegregeln können?


    Was kostet eigentlich so ein Lufti für die MT bzw. Tracer? Schätze mal das dies beim :) so aussieht das man meinen könnte er würde Spuren von Blattgold enthalten ;).

    Jetzt übertreibst Du etwas. Der Neuwert liegt tatsächlich deutlich über dem angegebenen Wunschpreis. Und wenig benutzt sieht die Abgasanlage ja auch aus. Bekommen wird er den Wunschpreis die Serienanlage aber wohl kaum. Falls doch, hat der Käufer sich keine Mühe gemacht mal die Preise zu vergleichen. In der Bucht ist so etwas (mit etwas Glück und Geduld) für 'nen Hunni zu bekommen.

    Nee, nee, mit den 24 Mio. mehr an Zündfunken laut Berechnung von Carphone66 mache ich meine Touren (so wie ich die letzten drei Jahre dazu gekommen bin, sollte das dann gereicht haben) ^^.

    Schätze von Deinem Schnellwechselsystem mit Splinten wird weder TÜV noch Rennleitung begeistert sein. Das wirst Du kaum als original verkaufen können.


    Davon abgesehen, eine saubere Arbeit, aber mit den Splinten wäre mir unwohl. Und wenn schon, würde ich die Splinte um 180 Grad verdeht einsetzten (Einschieberichtung von innen). Damit sollte meiner Auffassung nach ein Verlust dieser während der Fahrt unwahrscheinlicher werden, da der Winddruck diese dann an die "Achse" drücken und nicht wie bei Deiner Anbringung eher gegenteilige Wirkung eintreten könnte.

    Ich glaube ich habe so ziemlich ausnahmslos jeden Beitrag in diesem Thema gelesen. Interessant wie weit man sich vom Themenersteller eröffneten Spektrum inzwischen entfernt bzw. dieses erweitert hat.


    Insoweit sehr gut das der Moderator sich jetzt mal eingeschaltet hat. Vielleicht sollte sich jeder von uns mal dessen Beitrag zu Gemüte führen. Teile dessen Meinung das wir kein Expertenteam sind. Was hier inzwischen so abgeht, incl. der spürbaren leicht negativen Stimmungen, geht über das gewohnte nette und freundliche Verhalten unter Mopedfahrern, was auch meiner Feststellung nach bis auf wenige Ausnahmen in diesem Forum gang und gebe ist, langsam doch hinaus. Da wir Alle wohl kaum zu den Entscheidern in Angelegenheit Covid-19 gehören, wird diese Diskussion kaum zu einer positiven, wie auch negativen Änderung führen. Somit ist das hier Geschriebene ein Verhandeln um des Kaisers Bart, wird keine Früchte in die eine oder andere Richtung tragen.


    Meine Empfehlung: Den von Wolfgang MS vorgenommene Beitrag (auf Seite 21), mit dem eingebundenen Link (den Artikel kann mal wirklich mal lesen und auch darüber nachdenken), vielleicht mal "rein ziehen".


    Vielleicht wird es nunmehr doch langsam wieder Zeit uns einfach nur noch darüber zu unterhalten, ob und ggf. aus welchen Beweggründen wir unserem Hobby jetzt weiter, oder aber noch nicht, fröhnen.

    Oberflächlich betrachtet, von Allem etwas, ein wenig und grundsätzlich nicht zulässig.


    Mit dem Fernlicht darfst Du grundsätzlich Niemanden blenden. Und soweit ich weiß, darf das Fernlicht auch tagsüber, bei Helligkeit, auch als Motorradfahrer nicht als Dauerfahrlicht genutzt werden. Fernlichtbenutztung tagsüber ist zwar zulässig, aber man müsste, genauso wie bei Dunkelheit, bei Gegenverkehr, Vorausfahrenden etc. jeweils auf Abblendlicht zurück schalten. Insoweit, ordnungsgemäß verwand, bringts tagsüber keinen Vorteil und belastet lediglich die Batterie unnötig.


    Aber, denke Jeder hat schon mal Fahrzeuge tagsüber mit Fernlicht fahren sehen. Man nimmt das zwar wahr, aber eine echte Blendgefahr geht davon kaum aus, da die stärkere Leuchtkraft im Hellen lediglich zu einer Wahrnehmung eines überdurchschnittlich hellen Scheinwerfers führt und ansonsten auf die Helligkeit der Umgebung keine feststellbare Auswirkung hat. Insoweit kann man, abgewandt von den rechtlichen Vorgaben, trefflich darüber streiten ob dies nicht zur besseren Wahrnehmung für Motorräder eine hilfreiche Maßnahme wäre. Was die Tracer angeht, wird meiner Erfahrung nach das LED-Abblendlicht auch tagsüber sehr gut wahrgenommen. Für mich persönlich ist daher die Zuschaltung des Fernlichts nicht ein sich aufdrängendes Mittel. Und optische Betrachtungen wie symetrische Schaltung der Scheinwerfe gehören für mich in den Kindergarten. Darüber hätte man vor dem Kauf nachdenken können und sich ein Moped mit anderem Lichtdesign auswählen sollen.


    Zuletzt, auch ich habe schon einmal bei Touren in der Gruppe, als Letzter der Kette, die Fernlichtschaltung dauerhaft (bei vollem Sonnenschein) aktiv und dauerhaft benutzt (war bei Autobahnfahrt), um dem ersten Vorausfahrenden eine bessere Wahrnung der Vollständigkeit der "Truppe" zu erleichtern. Der erste Stein deswegen wäre bis heute noch auf/nach mir zu werfen......


    Kein Aufruf zum Regelbruch, aber mach doch in diesem Gedankenspiel was Du möchtest. Evtl. Konsequenzen musst Du natürlich alleine tragen.